Weidetierhaltung zukunftsfähig machen: Verbände fordern Anpassung der GAP ab 2028

Die Weidetierhaltung ist ein zentraler Baustein für die Zukunft von Landwirtschaft, Naturschutz und ländlichen Räumen. Vor dem Hintergrund der Vorschläge der Europäischen Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 appellieren Verbände aus Landwirtschaft, Landschaftspflege und Naturschutz in einer jetzt veröffentlichten Position, beim Erhalt und Nutzung unserer Wiesen und Weiden Schwerpunkte zu setzen.  Weidetiere mit Schlüsselrolle für Gesellschaft und Umwelt  Betriebe mit Weidetieren wie Schafe, Ziegen oder Rinder leisten weit mehr als einen Beitrag zur Erzeugung hochwertiger regionaler Lebensmittel. Sie sichern die Bewirtschaftung von…

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Warum Bäuerinnen und Bauern für den Klimaschutz demonstrieren

„Zukunft statt Gas! Reiche stoppen!“ – Das Klimabündnis Hamm und Fridays for Future Hamm rufen gemeinsam mit über 40 Gruppen, zu denen auch der Landesverband NRW der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft gehört, zur Demonstration „Zukunft statt Gas! Reiche stoppen!“ am 13.09.2026 um 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Hamm/NRW auf. Dort findet eine Auftaktkundgebung mit Reden und Musikbeiträgen statt. Nachfolgend erklären Ulf Allhoff-Cramer, Bauer und Waldbauer aus Detmold/NRW, und Hilde Schiller, vom Laakenhof in Beckum/NRW, warum sich Landwirt:innen an der Klimademo am 13.9. in Hamm beteiligen. Die eskalierende Klimakrise bringt …

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Erntebilanz 2026 offenbart mehr als eine Krise

Die Erntebilanz 2026 des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zeigt nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) mehr als die Folgen einer schwierigen Erntesaison: Sie macht erneut deutlich, dass die Bundesregierung auf akute Krisen mit Hilfsprogrammen reagiert, an den strukturellen Problemen der Landwirtschaft aber weiterhin vorbeiarbeitet. Mit ihrer Erntebilanz 2026 hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) Bilanz über die schwierige Erntesaison gezogen. Bundesminister Alois Rainer bewertet die Situation als „Krise von nationaler Tragweite“ und hat auf eine Reihe von…

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NGT-Pflanzen: Fehler der EU-Verordnung korrigieren?

Die Europäische Kommission hat ein Konsultationsverfahren zur Umsetzung der umstrittenen EU-Verordnung zu Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) gestartet. Darauf weist das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech hin. Unter anderem soll in dem Verfahren im Detail festgelegt werden, wie die behauptete Gleichwertigkeit sogenannter ‚NGT-1-Pflanzen‘ mit konventionell gezüchteten Pflanzen überprüft werden soll und welche der Pflanzen auf gesundheitliche Risiken geprüft werden. Zudem wird geregelt, welche Informationen in einem Register zu finden sind, in dem die NGT-1-Pflanzen künftig registriert werden. Für die Umsetzung…

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Neue Gentechnik: Die Slowakei zieht vor Gericht

Der slowakische Premierminister Robert Fico hat mitgeteilt, sein Land werde beim Europäischen Gerichtshof gegen die EU-Verordnung für mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) hergestellte Pflanzen klagen. Er kündigte dies nach einer Kabinettsitzung an, wie die staatliche slowakische Agentur TASR berichtete. Der Bio-Dachverband BÖLW begrüßte diesen Schritt. Laut TASR erklärte Fico: „Diese Verordnung löste heftige Proteste aus, weil sie im Wesentlichen besagt, dass ‚alles in Ordnung ist‘ und wir uns keine Sorgen machen müssen. Doch dafür gibt es keine Belege, und wir wissen nicht, welche Auswirkungen dies auf den Menschen haben könnte.“ Er fügte noch…

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Termin-HINweise

Zum Online-Stammtisch am 14. September zum Thema „Die EmpCo-Richtlinie“ lädt die AbL Niedersachsen/Bremen ein. +++ Zu einem Online-Vortrag am 16. September zum Thema „Wassermanagement und Förderung von natürlichem Wasserrückhalt“ lädt die AbL Baden-Württemberg ein.

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Projektleiter:in für „Schwamm-Landwirtschaft in NRW“ gesucht

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V., Landesverband NRW, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Projektleiter:in für das Projekt „Schwamm-Landwirtschaft in NRW – Praxismaßnahmen für klimaresiliente Böden und Wasserkreisläufe“ Das auf 24 Monate angelegte Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie landwirtschaftliche Betriebe ihren Wasserhaushalt angesichts zunehmender Trockenperioden, steigender Temperaturen und häufiger Starkregenereignisse stabilisieren können. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe und standortangepasste Maßnahmen zum Wasserrückhalt und Bodenschutz, die insbesondere für klein- und mittelbäuerliche Betriebe in…

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Breites Bündnis fordert vor dem Kanzleramt: „Klimaschutz und Klimaanpassung JETZT!“

Mit einer gemeinsamen Hitze-Aktion haben heute zahlreiche Umwelt-, Landwirtschafts-, Sozial-, Wohlfahrts-, Gewerkschafts-, Kirchen-, Jugend- und zivilgesellschaftliche Organisationen vor dem Kanzleramt Bundeskanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert – mit einer klaren Botschaft: „Kanzler Merz, wir nehmen Sie beim Wort: Klimaschutz und Klimaanpassung JETZT!“. In einem gemeinsamen Appell „Rekord-Hitze, Rekord-Versäumnisse – jetzt gegen Extremwetter wappnen" wird die fehlende politische Reaktion der Bundesregierung scharf kritisiert und wirksamer Klimaschutz sowie eine verlässliche Finanzierung von Klimaschutz- und…

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Krise ohne Kurs: BMLEH leiht Geld, statt Zukunft zu gestalten

Die Erntebilanz 2026 des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zeigt aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ein alarmierendes Bild: Das Ministerium reagiert auf die außergewöhnliche Dürre mit ziellosen Liquiditätshilfen und der Stärkung der Hektarprämie. Eine Antwort auf die zugrundeliegende Krise bleibt völlig aus. Ähnlich sieht es der NABU, für den die Erntebilanz ein weiterer Weckruf ist, jetzt in eine widerstandsfähige Landwirtschaft zu investieren, statt zu versuchen, die Folgen von Wetterextremen Jahr für Jahr mit Hilfszahlungen abzufedern. Auch dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft…

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THKG: Minister Rainer muss handwerkliche Fehler korrigieren

Die EU-Kommission fordert Verbesserungen im deutschen Tierhaltungskennzeichnungsgesetz, um es notifizieren zu können und damit EU-rechtlich anwendbar zu machen (die Bauernstimme berichtete). Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert den Minister zu Nachbesserungen und eine zügige Inkraftsetzung des Gesetzes auf.  Plänen zu einer Abschaffung des Gesetzes widerspricht die AbL entschieden. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) sieht sich in seiner Kritik bestätigt, lehnt ein für bereits nach EU-Öko-Recht kontrollierte und zertifizierte Betriebe, wie vom Gesetzentwurf vorgesehen, zusätzliches nationales Parallelverfahren…

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