Vier von fünf Legehennen laufen mit gebrochenem Brustbein herum

Die große Mehrheit, vier von fünf, der Legehennen in Dänemark läuft mit gebrochenen Brustbeinen herum, wie neue Untersuchungen der Universität Kopenhagen zeigen. „Wir stehen vor einem gigantischen globalen Tierschutzproblem“, heißt es laut einer Mitteilung der Universität seitens der Forscher:innen, die die Untersuchung durchgeführt haben. Als Erklärung nennen sie die bisher verfolgten Zuchtziele. In der bisher größten Studie dieser Art haben die Forscher:innen herausgefunden, dass etwa 85 % der dänischen Legehennen einen Brustbeinbruch haben, etliche sogar mehrere Brüche. Die Knochenbrüche scheinen keine externen Ursachen zu haben sondern darauf…

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„Wir haben es satt!“-Bündnis fordert klimagerechte Agrar- und Ernährungspolitik

Mit Tiermasken verkleidete Demonstrant:innen haben vor dem Bundestag in Berlin unter dem Motto „Megaställe stoppen - Bauernhöfe statt Tierfabriken!“ eine zukunftsfähige Agrarpolitik eingefordert. Konkret heißt das für die Vertreter:innen des „Wir haben es satt!“-Bündnisses: Die nächste Bundesregierung muss die Abstockung der Tierzahlen bei gleichzeitigem Erhalt der Höfe voranbringen. Der Brand in Alt Tellin, wo Ende März knapp 60.000 Schweine starben, ist nach Ansicht des Bündnisses nur die Spitze des Eisbergs des brandgefährlichen Billigfleisch-Systems. In der aktuellen Legislaturperiode habe es bundesweit bei 27 Bränden in Großstallanlagen über…

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AbL: Zum Start der Aktionswoche Forderungen zur Bundestagswahl veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung von „AbL Forderungen zur Bundestagswahl 2021“ sowie zwei Veranstaltungen für eine gerechte Bodenmarktpolitik hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ihre Aktionswoche mit dem Titel „Jeder Hof zählt!“ eröffnet. Eine Woche lang wird auf rund 60 Aktionen und Veranstaltungen in ganz Deutschland die ganze Vielfalt der bäuerlichen Landwirtschaft dargestellt. Das große Finale findet am 10. September statt. Dann wird das 12-seitige Forderungspapier der AbL zur Wahl an die Parteien mit Chance auf das Kanzleramt übergeben. Die 12 Kernforderungen der AbL zur Bundestagswahl 2021 lauten:1. Wirksamen Klimaschutz…

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„Jeder Hof zählt!“-Auftaktveranstaltung: Bauernhof vor Immobilienmakler

Zum Start der Aktionswoche „Jeder Hof zählt“ der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fand am 3. September die Auftaktveranstaltung in Hamburg statt. Auf dem Futtertisch im Kuhstall der Bauernfamilie Jaacks in Hamburg Rissen diskutierten die Teilnehmer*innen mit dem betroffenen Landwirt und Expert*innen über die Zukunft des Bauernhofs und die Verantwortung der Politik in Hamburg und bundesweit. Zur aktuellen Situation des Hofes erklärt Hauke Jaacks: „Wir wollten die Hofstelle mit unserem wirtschaftlich gut aufgestellten Milchviehbetrieb kaufen, aber der Zuschlag ging vor zwei Jahren an einen außerlandwirtschaftlichen Investor. Gegen…

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Nach Krisengipfel: Appelle und Forderung nach „Erzeugerfairpreis-Signal“ statt Strukturzerstörung

Mit einem deutlichen Appell endete laut einer Mitteilung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums dort am 6.9. das im Vorfeld als Krisengipfel angekündigte Branchengespräch Schwein mit Erzeugern, Handel, Verarbeitung und Verbänden. Agrarministerin Barbara Otte-Kinast formulierte in der Videokonferenz eine deutliche Erwartung an die Marktpartner: „Jeder muss seinen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten: Wir brauchen ein klares Bekenntnis des Handels zur deutschen Produktion. Dies muss dringend auch die Stufe der Sauenhalter beinhalten. Wer den Verbrauchern regionale Produkte oder ausschließlich Ware aus den Haltungsstufen 3 und 4 verspricht,…

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Meldungen zu Märkten, Handel und Vermarktern

Schweinemarkt spitzt sich weiter zu – Ferkel (fast) zum Verschenken ++ Edeka will Kritik durch Bauern unterbinden ++ DMK und Müller-Milch unter den 20 Weltmilchkonzernen ++ EU: Rindfleischexporte 2,5mal höher als Importe

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Bundesumweltministerium legt Moorschutzstrategie vor

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat am 01. September seine Nationale Moorschutzstrategie vorgestellt. Mit der Erarbeitung dieses Entwurfs kommt es einem Auftrag aus dem aktuellen Koalitionsvertrag nach. Eine gemeinsame Strategie von BMU und Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ließ das BMEL kurz vor der Verabschiedung platzen, nach Ansicht des NABU "auf Druck der Agrarlobby". Rund sieben Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen entweichen aus entwässerten Moorböden und Torfnutzung. In ihren kürzlich vorgelegten Kernforderungen zur Bundestagswahl formuliert deswegen die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL): „Moorböden…

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Neue Studie: Reserveantibiotika in der Tiermast sind großenteils ersetzbar

Eine jetzt vorgestellte Studie zeigt auf, dass es zu keinem Therapienotstand im Stall kommt, wenn der Einsatz für den Menschen lebensrettender Reserveantibiotika in der Gruppenbehandlung von Lebensmittel liefernden Tieren verboten wird. Im Kontext der fortschreitenden Resistenzentwicklung bekräftigen die Autorin und der Autor den dringenden politischen Handlungsbedarf in der EU und fordern auf, Alternativen in der Tierhaltung stärker in den Fokus zu nehmen. Martin Häusling, agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA im Europaparlament und Auftraggeber der Studie kommentiert: „Nach Daten des Europäischen Antibiotika-Resistenz-Surveillance-Netzwerks…

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Sieben Millionen Menschen in Afghanistans Landwirtschaft bedroht

Die Kombination aus schwerer Dürre, COVID-19-bedingten wirtschaftlichen Auswirkungen und weit verbreiteter Vertreibung hat die ländlichen Gemeinden Afghanistans hart getroffen, insbesondere die Bauern und Hirten, die das Rückgrat der Wirtschaft des Landes bilden. Die Nahrungsmittelproduktion und die landwirtschaftlichen Existenzgrundlagen stehen unter extremem Druck. Darauf weist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hin und ruft zu einer Aufstockung der humanitären Hilfe auf, da Afghanistan weiterhin von einer sich ständig verschärfenden Dürre betroffen sei, die die Lebensgrundlage von mehr als 7 Millionen…

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Tonnenweise Süß- und Backwaren aufgrund von gentechnisch verunreinigtem Reismehl zurückgerufen

In Frankreich wurde im Juni gentechnisch verunreinigtes Reismehl gefundenen. Jetzt zeigt sich, dass der Fall größere Dimension hat als bisher bekannt. Insgesamt wurden laut Europäischer Kommission 500 Tonnen weißer indischer Bruchreis nach Europa importiert, zu Reismehl verarbeitet, weiterverkauft und unter anderem als Zutat von Schokolinsen und Backwaren in zahlreichen europäischen Ländern auf den Markt gebracht, so der Infodienst Gentechnik. Aufgefallen waren die nicht zugelassenen gentechnischen Bestandteile bei firmeninternen Kontrollen des französischen Herstellers von Spezialmehlen, der die Behörden informierte. Die EU-Kommission meldete die…

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