Taube: Die Zukunft liegt in einer Grünland-Milcherzeugung

Ein Umsteuern in der Milcherzeugung fordert der Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung an der Universität Kiel, Prof. Friedhelm Taube. „Die Zukunft liegt in einer Grünland-Milcherzeugung“, sagt Taube im Interview mit Agra Europe (AgE). „Zeitversetzt eins zu eins“ wiederholen sich seiner Ansicht nach die Fehlentwicklungen in der Schweinehaltung jetzt bei der Milcherzeugung. Aber während „der Sektor im Bereich der Schweinehaltung sowohl ökonomisch als auch in der Akzeptanz der Bevölkerung gerade vor der Aufarbeitung der Fehler aus drei Jahrzehnten steht, glaubt man in der Milcherzeugung weiter an Wachstum, Digitalisierung und…

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Ministerin Lemke muss Biologische Vielfalt und gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung sichern

Am Donnerstag tagt der EU-Umweltrat in Brüssel. Auf der Tagesordnung stehen auch die Themen Neue Gentechnik in der Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf Ökosysteme sowie die biologische Vielfalt. Im Vorfeld des Treffens der EU-Umweltministerinnen und -minister fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bundesumweltministerin Steffi Lemke auf, sich für den Schutz der biologischen Vielfalt und die Sicherung der gentechnikfreien konventionellen und ökologischen Lebensmittelerzeugung einzusetzen. Und auch die Öko-Anbauverbände Bioland und Demeter nehmen das Treffen zum Anlass, erneut vor den Folgen einer Deregulierung Neuer…

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Fachgespräch Milch mit Ministerin Staudte: Was wäre mit Marktverantwortung möglich?

Handlungsbedarf bei der nationalen und europäischen Milchanlieferung und die Landwirtschaft als insgesamt ein wichtiger Baustein in Fragen des Klimaschutzes zum Beispiel durch die Weidehaltung auf Grünland waren zentrale Punkte bei einem Fachgespräch zum Milchmarkt, zu dem Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) Mitte März ins Ministerium nach Hannover eingeladen hatte. Für den Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) nahmen dessen Landesvorsitzender Peter Habbena, Wolfgang Johanning vom Landesteam sowie BDM-Sprecher Hans Foldenauer und Jens Scherb als Junglandwirt und Mitarbeiter für politische Kommunikation teil. Von…

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Netzwerk Gerechter Welthandel spricht sich gegen Ratifizierung des EU-Mercosur Abkommens aus

Anlässlich der Reise von Wirtschaftsminister Robert Habeck und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir nach Brasilien hat das Netzwerk Gerechter Welthandel, dem auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft angehört, in seinem Lateinamerika-Jahr zur Mobilisierung gegen das EU-Mercosur Abkommen aufgerufen und kritisiert das Vorhaben der Bundesregierung, der Ratifizierung des Abkommens trotz aller Widerstände von Wissenschaftler*innen, Landwirt*innen, Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen zuzustimmen. “Wir müssen aus der Corona -Krise und dem brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine Lehren ziehen und Abhängigkeiten von Staaten und…

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Einspruch gegen Mais-Patent

Die internationale Koalition von Keine Patente auf Saatgut! hat Einspruch gegen ein Patent der Firma KWS, einem der weltgrößten Saatguthersteller, eingelegt. Betroffen ist Mais mit einer verbesserten Verdaulichkeit, der vor allem als Futtermittel genutzt werden soll. Das Patent EP3560330 wurde vom Europäischen Patentamt (EPA) im Juni 2022 erteilt. Beansprucht werden Maispflanzen mit zufällig veränderten Genen, deren Ernte und die daraus hergestellten Futtermittel. Das Patent umfasst auch die Verwendung von natürlicherweise vorkommenden Genvarianten für die konventionelle Züchtung. „Patente auf Saatgut behindern den Zugang zur biologischen Vielfalt…

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Schweiz will neue Gentechnik wie Gentechnik regeln

Die Regierung der Schweiz, der Bundesrat, hat in einem Bericht klargestellt, dass auch neue gentechnische Verfahren (NGT) und die daraus hergestellten Produkte unter das Gentechnikrecht fallen. Der Bericht betont das Vorsorgeprinzip und die Wahlfreiheit der Verbraucher:innen. Ein Gesetzentwurf zu NGT, den die Regierung für kommendes Jahr plant, soll beides sicherstellen. Diesen Gesetzentwurf hatte das Parlament vergangenes Jahr verlangt, als es das Schweizer Anbaumoratorium für Gentechnikpflanzen bis Ende 2025 verlängerte. Bis Mitte 2024 soll der Bundesrat einen „risikobasierten Regelungsentwurf“ für Organismen aus neuen Züchtungsverfahren vorlegen,…

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Unterbezahlt, überlastet, ungesehen – Bäuerinnen fordern Anerkennung und faire Bezahlung für ihre wichtige Arbeit

Anlässlich des weltweiten Frauen*-Tages am 8. März rufen Bäuerinnen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. zum gemeinsamen Streik auf. Die AbL kritisiert die anhaltende Geschlechterungerechtigkeit in der gesamten landwirtschaftlichen Branche und verweist dabei auf die Ergebnisse und Politikempfehlungen der Studie „Frauen.Leben.Landwirtschaft“, welche im vergangenen Jahr vom Thünen-Institut, der Universität Göttingen und dem Deutschen LandFrauenverband e.V. veröffentlicht wurde. Auch die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft weisen in dieselbe Richtung. Elisabeth Fresen, Betriebsleiterin und AbL-Bundesvorsitzende,…

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Grünland und Weidehaltung stärken – GAP jetzt weiterentwickeln!

In einer gemeinsamen Stellungnahme im Vorfeld der Agrarminister:innenkonferenz vom 22. bis 24.03.2023 in Büsum fordern Verbände aus Landwirtschaft, Natur- und Tierschutz die Agrar-minister:innen des Bundes und der Bundesländer auf, Grünlandbetriebe in der Gemeinsamem europäischen Agrarpolitik (GAP) sehr viel stärker zu fördern als bisher. Konkret sprechen sie sich dafür aus, den ersten Änderungsantrag zum deutschen GAP-Strategieplan im Jahr 2023 zu nutzen, um eine zusätzliche Öko-Regelung für „Vielfältige Grünlandnutzung inkl. Weidehaltung von Milchkühen und deren Nachzucht“ einzuführen. In ihrer Stellungnahme machen die Verbände einen konkreten…

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Historischer Tarifabschluss von Gewerkschaft und landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbänden

Als „historisch“ haben die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) den jüngst vereinbarten Tarifabschluss bezeichnet. Der Durchbruch ist da, meldet die IG BAU, im Osten der Republik werden in der Landwirtschaft künftig die gleichen Löhne und Gehälter bezahlt wie im Westen. Und dies sogar rückwirkend ab 1. Oktober 2022. Ein Facharbeiter, eine Facharbeiterin erhält danach 14,50 Euro die Stunde, der Meister, die Meisterin 16,50 Euro. "Das wurde jetzt aber auch langsam Zeit, 33 Jahre nach der Wiedervereinigung haben wir endlich gleiches Einkommen in Ost…

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