Tag des Artenschutzes: Drei Schritte für den Stopp des Artenverlustes

Anlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes am 3. März fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Drei-Punkte-Strategie für Artenschutz. In Deutschland ist laut BUND jede dritte Tier- und Pflanzenart in ihrem Bestand bedroht, bei den Wirbeltieren sind es gar zwei von drei Arten. Zahlreiche Arten sind vom Aussterben bedroht, unter anderem fast ein Fünftel aller Tagfalterarten. "Deutschland hatte sich international verpflichtet bis 2020 das Artensterben zu stoppen. Aber trotz einzelner Artenschutzerfolge ist die Bilanz nach zehn Jahren in Deutschland verheerend. Damit muss Schluss sein", sagt Olaf Bandt, Vorsitzender…

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EU-Studie unterstreicht Notwendigkeit eines Lieferkettengesetzes

Nur jedes dritte Unternehmen in der EU prüft seine globalen Lieferketten sorgfältig mit Blick auf Menschenrechte und Umweltauswirkungen. Das ergibt eine von der EU-Kommission veröffentlichte Studie, die Regulierungsoptionen für Sorgfaltspflichten in der Lieferkette untersucht. „Unternehmen haben uns gesagt, dass sie glauben, dass EU-Vorschriften hier für Rechtssicherheit und einen harmonisierten Standard für die Pflicht der Unternehmen sorgen würden, um Menschen und den Planeten zu respektieren. Da die Arbeit für Klimaneutralität zu den obersten Prioritäten dieser Kommission gehört, werde ich dafür sorgen, dass die Ergebnisse dieser wichtigen Studie…

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29 deutsche Organisationen fordern globales Gene Drive Moratorium

In einem gemeinsamen offenen Brief an die Ministerinnen Anja Karliczek (Bildung und Forschung), Julia Klöckner (Landwirtschaft) und Svenja Schulze (Umwelt) fordert ein Bündnis aus 29 deutschen Organisationen die Bundesregierung dazu auf, sich bei anstehenden internationalen Verhandlungen für ein globales Gene Drive Moratorium auszusprechen. Das Bündnis fordert die Bundesregierung in ihrem Brief dazu auf, dem Votum des Europäischen Parlaments vom 16. Januar 2020 zur Vertragsstaatenkonferenz zur UN-Biodiversitätskonvention (CBD COP 15) zu folgen, in dem das Europäische Parlament die EU in einem Entschließungsantrag dazu aufforderte, zum Schutz der…

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Borchert auf der Höhe der Zeit

Die Erwartungen fast aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nicht gerade groß, als sie sich am 1. April 2019 am Bonner Sitz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einfanden. Bundesministerin Julia Klöckner hatte Personen aus Verbänden, Wissenschaft, Bundesländern und landwirtschaftlicher Praxis zur konstituierenden Sitzung einer neuen Kommission eingeladen. Es war nicht die erste Kommission, so dass schon die Namensnennung schwierig zu sein schien: „Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung“. Als Vorsitzenden bestimmte die vor allem als kommunikationsstark geltende Ministerin jemanden, der vor über 20 Jahren mit dem Ende der Ära…

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AbL Bayern: Widerspruch kann sich lohnen

Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Düngeverordnung haben Ende Januar die zuständigen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Bayern Allgemeinverfügungen „zur Genehmigung von Ausnahmen von der bodennahen Ausbringtechnik nach § 6 Abs. 3 Sätze 3 und 4 der Düngeverordnung (DÜV)“ erlassen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern (AbL) weist darauf hin, dass es für bestimmte Betriebe sinnvoll sein und sich lohnen könnte, noch bis zum 28. Februar Widerspruch gegen die Verfügung beim zuständigen Amt einzulegen. Für die Ausnahme von der Verpflichtung zur bodennahen Ausbringtechnik sieht die Verfügung als Bezugsgröße eine…

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„Essen ist politisch“ auch in der Schweiz

In Bern, dem Regierungssitz der Schweiz, haben mehrere tausend Bauern, Bäuerinnen, KonsumentInnen und Klimaaktivisten gemeinsam für eine „Landwirtschaft mit Zukunft“ demonstriert. Unter dem Motto «essen ist politisch», setzten sie sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft, faire Preise für die Erzeuger, mehr Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit und ein Erreichen des Klimaziels «Netto null bis 2030» ein. Organisiert wurde die Kundgebung vom Bündnis «Landwirtschaft mit Zukunft», das von über 30 Organisationen aus der Land- und Ernährungswirtschaft, von Umweltorganisationen wie Greenpeace, oder Hilfswerken wie Brot für alle unterstützt wird. Von…

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Genossenschaftsbank kauft Agrargenossenschaft

Die Genossenschaftsbank VR Plus Altmark-Wendland hat die mit mehr als 1000 Hektar ausgestattete Agrargenossenschaft Sanne-Kerkuhn in Arendsee/Altmark in Sachsen-Anhalt gekauft und in eine GmbH umgewandelt. Zur Begründung dieser „Premiere“, wie die Volksstimme in Magdeburg schreibt, hieß es seitens der Bank unter anderem, dass man die Flächen nicht „industriellen Investoren“ überlassen wolle und nicht zum „Erfüllungsgehilfen“ für diejenigen werden wolle, die die Flächen für die Gülleausbringung benötigen. Der Bauernbund Brandenburg sieht in der Übernahme durch die Bank ein „Warnsignal für die Agrarpolitik“. „Wenn nach Industriellen, Immobilienhaien und…

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EU-Sondergipfel: Umstrittene Kürzungen im Agrarhaushalt bleiben auf der Tagesordnung

Der EU Sondergipfel zum zukünftigen EU-Finanzrahmen, den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2021 bis 2027, ist mit Verweis auf zu große Differenzen zwischen den Vorstellungen der Mitgliedstaaten ohne Ergebnis beendet worden. Ein im Vorfeld des Gipfels vorgelegter Vorschlag des EU-Ratspräsidenten Charles Michel sah neben anderem für den Agrarhaushalt eine Kürzung von derzeit 382,5 Milliarden Euro (ohne Großbritannien) auf 329,3 Milliarden Euro vor, was insbesondere deutliche Kritik aus Frankreich auslöste, während aus Kreisen der deutschen Verhandlungsdelegation laut Medienberichten eher Zustimmung signalisiert wurde. Gegen die geplanten…

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Baltische Milcherzeuger demonstrieren in Brüssel für eine faire Agrarpolitik

Für den Verband der litauischen Milcherzeuger LPGA sowie zahlreiche weitere Organisationen aus Litauen, Lettland und Estland ist es höchste Zeit, dass die Angleichung der Direktzahlungen innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) endlich vorgenommen wird. Das machten sie während einer Demonstration in Brüssel, die von der Dachorganisation European Milch Board (EMB) unterstützt wurde, deutlich und forderten die EU auf, die baltischen ErzeugerInnen fair und gleich zu behandeln. Das EMB sieht zudem die Landwirte in der ganzen EU insbesondere durch stetig auftretende Krisen sozial und ökonomisch von der Gesellschaft abgehängt. Seine Bitte um die…

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Seehofer: Politik muss gestalten und regeln

Vertreter des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) trafen sich zu einem Gespräch mit Bundesinnenminister Horst Seehofer. Dabei machte BDM-Sprecher Hans Foldenauer, der zusammen mit dem bayrischen BDM-Landesvorsitzenden Manfred Gilch und EMB-Vorstand Johannes Pfaller, an dem Gespräch teilnahm, machte laut einer BDM-Mittelung die Notwendigkeit von wesentlichen Veränderungen in der Agrarmarktpolitik deutlich. Es bedürfe einer wirklichen Strategie für den Sektor Milcherzeugung. Die Inhalte der jetzt von den Verbänden der Molkereiwirtschaft zusammen mit dem Deutschen Bauernverband vorgestellten Sektorstrategie 2030 seien nicht in der Lage, die…

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