Bayern und Baden-Württemberg für besseren Schutz der Bauern vor dem Klimawandel

Die bayrische Staatsregierung von CSU und Freien Wählern will die betriebliche Risikoabsicherung in der Landwirtschaft verbessern, um Landwirte bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels zu unterstützen und hat dazu im Kabinett eine gemeinsame Bundesratsinitiative mit dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg beschlossen. Angesichts der zunehmenden Risiken durch Starkregen oder auch Dürreperioden sei eine betriebliche Absicherung vor existenzgefährdenden Schäden in der Landwirtschaft unerlässlich. In vielen anderen europäischen Ländern sei sie bereits Realität. Die bislang am deutschen Markt vorhandenen Angebote der…

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Milchbauern blockieren DMK-Werkszufahrt

Anlässlich des bevorstehenden Weltmilchtages am 1.Juni haben sich am Vortag ca. 20 Bäuerinnen und Bauern mit mehreren Treckern beim Käsewerk des Deutschen Milchkontors (DMK) in Edewecht/Landkreis Ammerland in Niedersachsen zu einer Demonstration getroffen. Spontan über die sozialen Netzwerke organisiert, blockierten sie für eine halbe Stunde die Werkszufahrt, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Milcherzeugung nach wie vor nicht kostendeckend ist und weiterhin viele landwirtschaftliche Betriebe zur Aufgabe gezwungen werden. Daran hat für die Milchbäuerinnen und -bauern in Norddeutschland das DMK einen großen Anteil, denn als größte deutsche…

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Hogan diskreditiert die Kritik westafrikanischer Milchbauern an der EU-Agrar- und Handelspolitik als „Fake News“

EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat Berichte westafrikanischer Milchbauern-und Milchbäuerinnen “ über die negativen Auswirkungen der EU-Agrar- und Handelspolitik als „Fake News und Fehlinformationen“ bezeichnet und dafür vehementen Widerspruch der Betroffenen ausgelöst. Das teilt das European Milk Board (EMB) mit. Die europäischen Milcherzeuger des EMB haben kürzlich gemeinsam mit ihren westafrikanischen Kollegen auf die desaströsen Konsequenzen einer liberalisierten Agrar- und Handelspolitik der EU hingewiesen. Die afrikanischen Landwirte sind extra nach Brüssel gereist, um den Verantwortlichen die Auswirkungen der Export- und Dumpingpolitik vor Augen…

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Tierschutzbund will langfristig auf Ferkelkastration verzichten

Der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) hat sich im Vorfeld der nächsten Sitzung des Agrarausschusses des Bundestages (5.Juni) schriftlich an dessen Mitglieder gewandt und sie aufgefordert, die dort vom Bundeslandwirtschaftsministerium zur Behandlung vorgelegte „Ferkelbetäubungssachkundeverordnung“ (FerkBetSachkV) zu überarbeiten oder aufzuheben. Der TSchB sieht die Öffnung der Isofluran-Methode für Landwirte, indem diese die Ferkel bei der Kastration zukünftig selbst betäuben dürfen, kritisch und macht deutlich, dass langfristig ganz auf die Kastration verzichtet werden muss. „Die Isofluran-Methode kann und darf keine Dauerlösung für die Branche werden“,…

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Keine Feierstimmung zum Tag der Milch

Am 1. Juni begeht die Branche wie immer den internationalen Tag der Milch und feiert die Vorzüge und gesellschaftlichen Leistungen der Milcherzeugung. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen/Bremen weist darauf hin, dass diejenigen, die diese Leistungen erbringen, auch in diesem Jahr keinen Grund zum Feiern haben: Die Milchbäuerinnen und -bauern. Bei ihnen sei die Stimmung gedrückt. Nach dem Ende der Milchquoten hätten viele die Herden vergrößert, die Milchleistung gesteigert und viel investiert. Die Arbeitsbelastung und der Schuldenberg seien gewachsen, die Erträge aber bestenfalls gleich geblieben oder sogar gesunken, weil…

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Reformbedarf im Milchmarkt braucht politischen Handlungswillen

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter nimmt den Weltmilchtag am 1. Juni zum Anlass, Bundesministerin Julia Klöckner und ihre Kolleginnen und Kollegen auf Länderebene an ihre Verantwortung zur Gestaltung von politischen Rahmenbedingungen für einen zukunftsfähigen Milchmarkt zu erinnern. „Die anhaltend hohe Zahl an Betriebsaufgaben bei den Milchviehhaltern spricht eine mehr als deutliche Sprache“, erklärt BDM-Vorsitzender Stefan Mann. „Schuld daran sind nicht in erster Linie die immer weiter steigenden Anforderungen an die Milchviehbetriebe. Das Grundproblem ist vielmehr die permanente Kostenunterdeckung auf den Milchviehbetrieben, die zu einem…

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Kritik an Vorschlägen zur Änderung in der Sauenhaltung

Nachdem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die ersten Details zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vorgelegt und die Beteiligung der Bundesländer und Verbände eingeleitet hat, kommt Kritik sowohl von Tierschützern als auch Schweinehaltern. Nach Ansicht der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) lassen die „ersten offiziell verkündeten Details lassen darauf schließen, dass das BMEL mit Maximalforderungen in den nun anstehenden finalen parlamentarischen Prozess zur Verordnungsänderung einsteigen will“. Wenn diese Vorstellungen so durchkommen, dann bedeutet das, „dass die Sauenhalter nun…

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BUND fordert Umschichtung von EU-Agrargeldern

Um Umwelt, Natur, Gewässer und Klima mit den Mitteln der EU-Agrarförderpolitik besser zu schützen sowie den Ökolandbau und das Tierwohl zu stärken, hat der BUND in einer Stellungnahme zum Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes (Stand des Referentenentwurfs: 25.04.2019) eine höhere Umschichtung von Geldern aus der ersten in die zweite Säule der EU-Agrarpolitik gefordert. Gleichzeitig kritisiert der BUND die geplante Aufweichung beim Schutz von Dauergrünland durch die vorgeschlagene Bagatellregelung, die eine genehmigungsfreie Umwandlung von Dauergrünland von 1000 qm pro Betriebsinhaber*in und Jahr…

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Kastenstand: BMEL kündigt mehr Tierwohl sowie Planungs- und Investitionssicherheit an

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Länder- und Verbändebeteiligung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung eingeleitet will damit mehr Tierwohl in der Sauenhaltung sowie Planungs- und Investitionssicherheit für die Betriebe erreichen. Für die Wirtschaft, die Betriebe, geht das BMEL von einem einmaligen Umstellungsaufwand von ca. 713 Millionen Euro aus und rechnet infolge von zwei neuen Informationspflichten mit Bürokratiekosten von einmalig ca. 53.000 Euro. Auswirkungen auf die Einzelpreise, das Preisniveau und insbesondere das Verbraucherpreisniveau sind nach Ansicht des BMEL nicht zu erwarten. Dazu…

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DBV fordert neue Verhandlungsstrategie bei EU-Mercosur-Verhandlungen

Anlässlich der Ankündigung aus der EU-Kommission, die Freihandelsverhandlungen mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) bald zum Abschluss zu bringen, fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied , vom neu gewählten EU-Parlament eine veränderte Verhandlungsstrategie gegenüber den Mercosur-Staaten: "Wir Bauern haben die große Sorge, dass mit einem Mercosur-Abkommen die hohen EU-Standards in Lebensmittelsicherheit, Tierwohl, Umweltschutz und im sozialen Bereich unterlaufen werden. Ein solches Mercosur-Abkommen wäre ein massiver Schlag gegen eine nachhaltige und bäuerlich-unternehmerische Landwirtschaft…

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