BUND fordert klimafreundlichere Landwirtschaft

Verdorrte Felder und vertrocknetes Grünland sind die sichtbarsten Folgen der aktuellen Hitzewelle. Landwirtschaftliche Betriebe, die besonders stark von den Auswirkungen der Dürre betroffen sind, brauchen nach Auffassung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dringend Hilfszahlungen. "Die Trockenheit ist in Deutschland dramatisch", sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Pauschale Zahlungen für Landwirte sind aber keine Lösung, weil nicht alle Regionen gleichermaßen betroffen sind. Manche Regionen sind weniger trocken, deshalb muss genau geschaut werden, welche Betriebe zu Schaden gekommen sind und wo Geld nötig ist", so Weiger. …

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AbL für Verantwortung und gezielte Hilfe statt eine Milliarde Euro

Vor dem Hintergrund der Folgen der Dürre für die landwirtschaftlichen Betriebe hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) deutliche Kritik am aktuellen Verhalten von Lebensmittelketten, Großmolkereien und Schlachtkonzernen sowohl im konventionellen wie auch Bio-Bereich geäußert. Die AbL mahnt zur Verantwortung und fordert gezielte Hilfe für die Betriebe statt eine Milliarde Euro ein und erneuert ihre Forderung nach Einberufung eines Agrargipfels durch Agrarministerin Klöckner. „Wir brauchen in der jetzigen schwierigen Situation bei etlichen landwirtschaftlichen Betrieben in den Dürreregionen keine Pauschalforderung nach 1 Milliarde…

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Kritik aus den eigenen Reihen an DBV-Milliarden-Forderung

“Der BVNON und das Landvolk Niedersachsen können sich der Milliarden- Forderung des DBV nicht anschließen. Vielmehr hätte der Präsident Rukwied diese Gelegenheit nutzen und sich für zukünftig bessere Rahmenbedingungen einsetzen sollen - anstelle der pauschalen Geldforderung. Wir Bauern brauchen jetzt grundlegende Hilfe zur Selbsthilfe”, heißt es in einer Inofmail des Bauernverband Nordostniedersachsen (BVNON) an seine Mitglieder. Wieviel von finanziellen Hilfszusagen übrig bleibe, habe man beim Hochwasser im letzten Jahr gesehen. Nach derselben Richtlinie würde jetzt auch verfahren werden. “Und wie wir alle wissen, gab es wenig Geld für wenige…

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Bayerns Verantwortung für die Eine Welt

Der Bund Naturschutz in Bayern und das Eine Welt Netzwerk Bayern haben mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl im Oktober gemeinsam eine Initiative zur sozialen und ökologischen Erneuerung ins Leben gerufen und hierzu fünf zentrale Forderungen aufgestellt: 1. Kennzeichnungspflicht bei Fleisch, Milch und Eiern bei Verwendung gentechnisch veränderter Futtermittel; 2. bio-regional-faire Verpflegung in bayerischen Behörden; 3. Der Freistaat Bayern kauft künftig sozial und ökologisch ein; 4. Stopp der unsozialen Milch- und Fleischexporte in Länder des globalen Südens; 5. Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam gestalten und konsequent…

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Dürre: Marktpartner der Milchviehhalter in der Verantwortung

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) stimmt Bundesministerin Julia Klöckner zu, dass staatliche Dürrehilfen nur punktuell sein können. Angesichts der breiten Betroffenheit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Sektoren und des erheblichen Ausmaßes der trockenheitsbedingten Schäden können mit begrenzten öffentlichen Mitteln die Verluste der Bauern laut BDM nicht annähernd ausgeglichen werden. „Warum aber spricht man über ein Maßnahmenbündel mit z.B. Steuerstundungen, Rentenbank-Krediten und Freigabe von ökologischen Vorrangflächen, von dem man weiß, dass es nicht in der Lage sein wird, die Situation der Landwirte deutlich zu verbessern…

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Zulassung für heterogenes Saatgut verlängert

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und die Interessengemeinschaft gegen die Nachbaugesetze und Nachbaugebühren (IGN) begrüßen die Verlängerung der Zulassung von heterogenem Saatgut von Getreide-Populationen. Ein zeitlich befristetes EU-Experiment erlaubt es seit 2014, heterogenes Saatgut (Populationen) von Weizen, Mais, Hafer und Gerste vermarkten zu dürfen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sorten sind sie genetisch breiter aufgestellt und die einzelnen Pflanzen auf dem Acker variieren stärker - nicht jede Pflanze gleicht der anderen. Durch diese größere Vielfalt auf dem Acker wird erwartet, dass eine bessere Anpassung an wechselnde…

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Dürre: Nicht nur über kurzfristige Geldspritzen reden

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht angesichts der Dürreschäden in Milliardenhilfen für Bauern keine nachhaltige Lösung. Erforderlich sei ein Umsteuern in der Landwirtschaft, erklärt sie in einem Interview mit der Neuen Westfälischen. „Ich habe großes Verständnis für die aktuelle Not vieler Landwirte. Deshalb müssen wir auch schnell notwendige Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Krise prüfen. Aber wir dürfen nicht nur über kurzfristige Finanzspritzen reden. Es kann nicht nur darum gehen, kurzfristig Ernteausfälle auszugleichen, wir brauchen eine konsequente Strategie zur Klimaanpassung in der Landwirtschaft, und die sollte natürlich auch…

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Dürre: Landsolidarität gefordert

In einem Brief an die Marktpartner der Landwirtschaft –Molkereien, Schlachthofunternehmen, Getreidehandel, Lebensmittelketten – hat der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), gefordert, dass alle Unternehmen Verantwortung und Solidarität mit den Betroffenen der Dürre zeigen müssen. In dem Brief heißt es: „Es ist zu einfach, jetzt vor dem Bund-Länder-Agrartreffen in Berlin staatliche Hilfen einzuforden. Was den Betrieben schnell helfen kann, das sind faire Erzeugerpreise für unsere bäuerliche Arbeit und für unsere gesunden Lebensmittel. Und da möchten wir die Bauernorganisationen, die Abnehmer unserer Erzeugnisse und…

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Erdüberlastungstag: Umweltschädliche Subventionen stoppen

Der "Erdüberlastungstag" (Earth Overshoot Day) fällt in diesem Jahr auf den 1. August. Dann wird die Menschheit nach Berechnungen des "Global Footprint Network" die gesamten natürlichen Ressourcen, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen kann, bereits verbraucht haben. Um ihren Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken, bräuchte die Weltbevölkerung aktuell 1,7 Erden, gemessen am deutschen Verbrauch sogar drei. "Ab diesem Mittwoch leben wir auf Pump, aber auf lange Sicht wird die Erde uns keinen Kredit mehr geben können. Brennende Wälder, schmelzende Gletscher – längst leuchten die roten Warnlampen des Planeten", sagte der Vorsitzende des BUND,…

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Ernährungsumstellung statt Produktionssteigerung

Die aktuelle weltweite Lebensmittelproduktion reicht aus, um die für das Jahr 2050 prognostizierte Weltbevölkerung von fast 10 Milliarden Menschen zu ernähren – aber dafür müsste sich unsere Ernährungsweise ändern. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Lancaster in einer Studie zur Welternährung meldet weltagrarbericht.de. Die Forscher haben Daten der Welternährungsorganisation FAO, Nährstoff- und Kalorienbilanzen und Informationen zur Tierhaltung und zum menschlichen Nährstoffbedarf zusammengeführt und verschiedene Szenarien berechnet. Ihr Fazit lautet, dass an einer grundlegenden Änderung der menschlichen Ernährung kein Weg vorbeiführt,…

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