Täglich werden über 1 Milliarde Mahlzeiten verschwendet

Im Jahr 2022 wurden in Haushalten auf allen Kontinenten täglich mehr als 1 Milliarde Mahlzeiten verschwendet respektive weggeworfen, während 783 Millionen Menschen von Hunger betroffen waren und ein Drittel der Menschheit von Ernährungsunsicherheit betroffen war. Die Verschwendung von Lebensmitteln schadet der Weltwirtschaft und trägt zu Klimawandel, Naturverlust und Umweltverschmutzung bei. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse eines Berichts des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), der jetzt veröffentlicht wurde. Im Jahr 2022 wurden 1,05 Milliarden Tonnen Lebensmittelabfälle erzeugt, was 132 Kilogramm pro Kopf und fast ein Fünftel aller…

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Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung: Förderstart laufender Mehrkosten

Die besonders artgerechte und umweltschonende Haltung von Tieren verursacht höhere laufende Kosten für die tierhaltenden Betriebe. Jetzt startet im Rahmen des Bundesprogramms Umbau der Tierhaltung die Förderung laufender Mehrkosten. Dazu erklärt die für die Antragstellung zuständige Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Ab dem 15. April 2024 können sich zunächst Erzeugerorganisationen und Kontrollsysteme einmalig bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) für die Teilnahme am neuen Förderprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums anerkennen lassen. Nach Bestätigung der Förderfähigkeit haben die Mitgliedsbetriebe…

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Zahl der Ökobetriebe in der Landwirtschaft zwischen 2020 und 2023 um 10 % gestiegen

Der Trend in der Landwirtschaft zur Umstellung vom konventionellen auf den ökologischen Landbau hält an. Im Jahr 2023 haben in Deutschland rund 28.700 Betriebe nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus gewirtschaftet, das waren 10% mehr als im Jahr 2020 (26.100 Ökobetriebe). Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mit. Damit arbeitete mehr als jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb (11%) gemäß diesen Vorgaben. Ökologisch bewirtschaftete Flächen von 2020 bis 2023 um 16% gewachsen Mit zunehmender Zahl der Ökobetriebe wird auch mehr landwirtschaftlich genutzte Fläche ökologisch…

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Neue Forschung zu Gentechnik-Transparenz: Keine Ausrede mehr für Deregulierung

Neue EU-Forschungsprojekte zu Nachweis und Rückverfolgbarkeit neuer Gentechnik in Lebensmitteln bringen nach Ansicht des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) Bewegung in die Debatte um die künftige Gentechnik-Regulierung der EU. Auch der VLOG ist an der Suche nach den Nachweisverfahren beteiligt. Der politische Prozess um die Gentechnik-Neuregulierung in der EU tritt nach Ansicht des VLOG derzeit auf der Stelle, wie auch in der vergangenen Woche im EU-Agrarministerrat erneut deutlich wurde. Vieles drehe sich dabei immer wieder um die Behauptung, mit neuen Gentechnikmethoden (NGT) ließen sich angeblich so etwas wie „naturidentische“…

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Landwirtschaft von StVO befreien!

Die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der Agrarpolitik, wie zum Beispiel das Zurückdrehen von ökologischen Mindeststandards in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die Notwendigkeit eines Bürokratieabbaus oder die nur schleppenden Entwicklungen hin zu mehr Tierwohl, veranlassen Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft oder Bioland dazu, auch an einem Feiertag wie dem Ostermontag, dem 1. April, sich öffentlich aktiv für entsprechende Veränderungen einzusetzen. AbL: Landwirtschaft von Straßenverkehrsordnung befreien Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. fordert die Bundesregierung…

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EU-Agrarminister:innen lockern GLÖZ-Standards

Im Vorfeld des EU-Agrarministerrats hatten Verbände wie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) oder der BUND vor einer „Aufweichung der GAP“ respektive einem “Rollback in der Agrarpolitik“ gewarnt und den Kanzler und den Landwirtschaftsminister aufgefordert, ein einseitiges und kurzfristiges Schleifen von dringend benötigten ökologischen Grundanforderungen in der GAP (GLÖZ-Standards) zu verhindern – ohne Erfolg. Im Eiltempo haben die EU-Agrarminister:innen unter Stichworten wie „Vereinfachung der GAP“ oder „Bürokratieabbau“ und mit Verweis und als Antwort auf die Bauernproteste beschlossen, GAP-Umweltauflagen deutlich zu lockern.…

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Parkinson, erworben durch Pestizide, ist jetzt eine Berufskrankheit

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jetzt mitteilt, hat der Ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten beim BMAS am 5. September 2023 empfohlen, eine neue Berufskrankheit mit der Bezeichnung „Parkinson-Syndrom durch Pestizide“ in die Anlage 1 der Berufskrankheiten-Verordnung aufzunehmen. Nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ist damit Parkinson erworben durch Pestizide schon jetzt als Berufskrankheit anerkannt. Das bedeutet, dass Betroffene jetzt Anspruch auf Unterstützung und gegebenenfalls Entschädigung haben, zuständig sind die jeweiligen Berufsgenossenschaften. Vor rund zwölf Jahren hatte…

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Belgischer Expertenrat legt irreführenden Bericht zu NGT-Pflanzen vor

Als wenig hilfreich dürften die meisten Expert:innen der EU-Mitgliedsländer den neuesten Bericht des belgischen Expertenrates „Superior Health Council“ (SHC) ansehen. Offensichtlich wurde der Bericht veröffentlicht, um die belgische Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission in ihren Bemühungen für eine Deregulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) zu unterstützen. Doch der Inhalt ist nach Ansicht von Testbiotech enttäuschend und zum Teil irreführend. Anders als die französische Behörde ANSES, das deutsche Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Umweltbundesamt in Österreich (UBA), befasst sich der SHC eher theoretisch mit der Technologie,…

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Keine Einigung und Beschlussfassung zu NGT im EU-Agrarrat

Unter dem Punkt „Sonstiges“ standen auch die neuen genomischen Techniken (NGT), Genome Editing oder CRISPR/Cas, auf der Tagesordnung des EU-Agrarrats. Zu einer Einigung oder Beschlussfassung kam es nicht. Vorgesehen war lediglich eine Information des Rates durch die Delegation Spaniens zur „Bedeutung der Bereitstellung neuer Pflanzenzüchtungsstrategien für den Agrar- und Lebensmittelsektor auf der Grundlage von Genom-Editierungstechniken, um dessen Nachhaltigkeit, Widerstandsfähigkeit und Rentabilität zu stärken“. Unterstützt wurde diese Zustimmung zum Einsatz der NGTs und im Grundsatz zu dem Legislativvorschlag der EU-Kommission im Vorfeld bereits von…

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Wenig Mut und Veränderungswillen beim 14. Berliner Milchforum

Der Bundesverband der Deutschen Milchviehhalter (BDM) wirft dem Milchindustrie-Verband (MIV) vor, die Lage der Milcherzeuger zu rosig darzustellen und keinen Mut für notwendige milchmarktpolitische Änderungen zu haben. Eine Branche, die sich durch das Mantra “Weiter so wie bisher” auszeichne, habe sich eigentlich schon selbst abgeschrieben. Die Milchindustrie hat sich nach Ansicht des BDM beim 14. Berliner Milchforum Ende vergangener Woche viel Mühe gegeben, darzustellen, dass es keine Notwendigkeit für ein politisches Handeln im Sinne der Milchviehhaltung gebe. So sah Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrieverbandes und Vorstandsvorsitzender…

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