„Ohne GenTechnik“-Umsatz wächst weiter

Rund 8,8 Milliarden Umsatz erzielten Hersteller und Verarbeiter 2019 mit Waren mit dem "Ohne GenTechnik"-Siegel. In den Läden haben die Endkunden etwa 11,3 Milliarden Euro dafür ausgegeben. Gegenüber 2018 bedeute das eine Steigerung von 15 Prozent, meldet der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Er rechnet für 2020 mit einer Steigerung der Verbraucherausgaben auf mindestens 11,8 Milliarden Euro. Inzwischen machen "Ohne GenTechnik"-Produkte schon über fünf Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus. „Nach dem enormen Zuwachs bei Milch und Milchprodukten sehen wir jetzt eine Konsolidierung unseres Wachstums“, kommentierte…

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Minister Herrmann sichert Unterstützung für EU-Mengenreduzierung bei Milch zu

Die sehr angespannte Lage am Milchmarkt und die derzeit diskutierten Lösungsvorschläge, wie Private Lagerhaltung oder eine EU-weite Mengenreduktion waren Gegenstand eines Treffens von Johannes Pfaller, Vorstandsmitglied des European Milk Board (EMB) und dem Landesvorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM), Manfred Gilch, mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in seinem Wahlkreisbüro in Erlangen. Der BDM-Landesvorsitzender berichtete zunächst von den Erfahrungen und Erkenntnissen, welche Bayern aus der letzten Milchkrise von 2015/16 gesammelt hatte: Trotz Ausgaben in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro für…

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Milcherzeugungskosten von 44,07 ct/kg in Deutschland bei weitem nicht gedeckt

Die aktuellen Ergebnisse der Berechnung der Milcherzeugungskosten in Deutschland zeigen eine deutliche Unterdeckung von 22 Prozent. Laut der vierteljährlich aktualisierten Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) betragen die Produktionskosten – mit aktuellem Stand Januar 2020 – 44,07 ct/kg, während der durchschnittliche Auszahlungspreis in der gleichen Zeit bei nur 34,56 ct/kg lag. Somit fehlten den ErzeugerInnen insgesamt 9,51 ct/kg zur Kostendeckung. Laut Johannes Pfaller, Vorstandsmitglied des European Milk Board (EMB) und Milcherzeuger in Mittelfranken, ist die Preissituation umso dramatischer, als sich diese in den…

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BUND Naturschutz in Bayern: Ankündigungen zur Reduzierung des Glyphosateinsatzes einhalten

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) hat am 17.04. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und dessen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber aufgefordert, ihre Ankündigungen bezüglich einer Reduzierung des Glyphosateinsatzes einzuhalten. Den Termin wählte der BN, weil sich an dem Tag zum zweiten Mal die Ankündigung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner jährte, den Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft in Deutschland massiv zu reduzieren. Das Totalherbizid solle nur noch gegen „Problemunkräuter“, zur Erosionsvermeidung und mit Sondergenehmigung bei Gefahr eines…

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BÖLW zum neuen Bio-Recht: „Verschiebung sinnvoll und notwendig“

Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, plädiert angesichts der Corona-Krise für eine Verschiebung des Termins der Anwendung des neuen Bio-Rechts auf den 1.1.2022. Nach aktuellem Stand der Dinge muss die überarbeitete Rechtsgrundlage von allen Bio-Betrieben und Bio-Kontrollstellen bereits ab dem 1.1.2021 angewendet werden „Die Corona-Krise macht den ohnehin in Verzug geratenen engen Zeitplan für ein neues Bio-Recht vollends unmöglich. Die komplexe Arbeit an den nachgelagerten Rechtsakten, die im Detail die genauen Vorgaben für Tierhaltung, Kontrolle oder Importe regeln, kommt aktuell nur…

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Auch neue Gen-Schere schneidet ungenau

Zahlreiche Studien belegen, dass die Gen-Schere Crispr/Cas9 bei weitem nicht so genau arbeitet, wie ihre Anwender das oftmals behaupten. Inzwischen haben Wissenschaftler das Verfahren weiterentwickelt und Crispr mit anderen Cas-Enzymen kombiniert. Eine dieser neuen Scheren namens Crispr/Cas12a oder Cpf1 soll präziser arbeiten als das übliche Crispr/Cas9-System. Heißt es. Doch laut einer Mitteilung des Verbands Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) haben Wissenschaftler der Universität von Iowa nachgewiesen, dass auch die neue Schere zu zahlreichen Nebeneffekten führt. Um die neue Gen-Schere zu testen, hatten die Wissenschaftler im Reagenzglas eine Art…

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Landratsamt stellt Betrieb der fleischverarbeitenden Müller Gruppe unter Quarantäne

Das Landratsamt des Enzkreises (Baden-Württemberg) hat den Rinderschlachthof der Müller-Gruppe in Birkenfeld unter Quarantäne gestellt, nachdem dort bei Tests von gut 250 Mitarbeitern mehr als 90 positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Die Unternehmen der Müller Gruppe zählen im Firmenverbund nach eigenen Angaben zu den führenden der deutschen Fleischwirtschaft. „Die Firma hat die Situation unter Kontrolle und das Gesundheitsamt ist vor Ort.“ Dennoch habe das Landratsamt keine andere Wahl, als den gesamten Betrieb unter Quarantäne zu stellen, wie Landrat Bastian Rosenau betont. Aufgrund ihrer Bedeutung für die Lebensmittel-Herstellung darf…

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Rügenwalder tritt Masthuhn-Initiative bei

Die Rügenwalder Mühle hat sich nach Gesprächen mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt dazu entschlossen, die Europäische Masthuhn-Initiative zu unterstützen. Wie die Stiftung mitteilt, initiiert der Lebensmittelhersteller damit die Umsetzung der Tierschutzstandards der Initiative bei seinen Lieferanten bis 2026. »Wir freuen uns, dass die Rügenwalder Mühle sich nicht nur für pflanzliche Alternativen stark macht, sondern mit der Entscheidung für die Europäische Masthuhn-Initiative auch dazu beiträgt, das Leiden in der Hühnermast zu verringern«, so Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung. Thomas Spille, Gesamtleiter…

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Bäuerinnen und Bauern weltweit unterstützen

Nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. ist die Arbeit von Bäuerinnen und Bauern in der ganzen Welt von herausragender Bedeutung. Gerade auch in Krisenzeiten kommt der regionalen Erzeugung von Lebensmitteln eine wichtige stabilisierende Wirkung zu. Rund 70 Prozent der Nahrungsmittelerzeugung wird von Kleinbäuer*innen weltweit sichergestellt. Zum Internationalen Tag des bäuerlichen Widerstandes, dem 17. April, gehen normalerweise tausende von Bäuerinnen und Bauern für internationale Bauernrechte auf die Straßen und demonstrieren für auskömmliche Erzeugerpreise, gerechte Verteilung von Agrargeldern, den Zugang zu…

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Naturschutz kann von Tieren übertragene Krankheiten eindämmen

Ob Ebola, SARS oder MERS – diese und andere Infektionskrankheiten werden von Tier zu Mensch übertragen. Und durch zunehmende Naturzerstörung fördert der Mensch die Ausbreitung dieser Krankheiten. Darauf machte Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 2. April gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Bundespressekonferenz aufmerksam. „Je mehr der Mensch die Natur zerstört, desto größer ist das Risiko, dass der Virus überspringt und desto größer ist das Risiko des Krankheitsausbruches bis hin eben zu einer Pandemie“, sagte die Ministerin auf dem Podium. Daher sei ein engagierter Naturschutz in vielen Weltregionen ein wirksames…

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