Gelungener Nyéléni-Kongress in Freiburg

Eine andere Agrarpolitik ist nötig - Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität! Unter diesem Motto trafen sich knapp 200 Akteur*innen von alternativen Organisationen und Initiativen aus dem Landwirtschafts- und Ernährungsbereich überwiegend aus Österreich, der Schweiz und Deutschland beim internationalen Kongress für Ernährungssouveränität, um sich über vielfältige Wege für ein demokratisch gestaltetes gerechteres und ökologischeres Ernährungssystem auszutauschen. Nach der Auftaktveranstaltung mit Gastredner Olivier de Schutter, dem ehemaligen UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, führten sechs Exkursionen in die Region rund um…

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Bauer startet Klima-Petition an Kanzlerin Merkel

„Frau Merkel, handeln Sie jetzt: Retten Sie Klima und Lebensgrundlagen!“ Mit diesem Apell hat der Bauer Ulf Allhoff-Cramer eine Online-Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel gestartet. Darin fordert er die Kanzlerin zur Einhaltung beziehungsweise Verschärfung der Klimaziele auf und sich an die Spitze der globalen Klimabewegung zu stellen. Sein Betrieb in Ostwestfalen mit circa 80 Rindern hat die diesjährige Dürre deutlich zu spüren bekommen. Trotz zehn Hektar zusätzlich gepachtetem Futter mussten Tiere abgegeben werden. „Meine Enkeltochter Paula ist bald zwei Jahre alt. Sie liebt unsere Rinder, den Wald und das Treckerfahren. Und sie hat, wie…

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Fairness in der Gemeinsamen Agrarpolitik

„Liebe Regierungschefs, es muss endlich Fairness in der Gemeinsamen Agrarpolitik geben!“ Das fordert der Verband der litauischen Milcherzeuger LPGA auf einer Kundgebung in Brüssel anlässlich des heutigen Treffens der Staats-und Regierungschefs der EU, auf dem es um den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für 2021-2027 und somit die zukünftigen Agrarmittel geht. Die Forderung der LPGA nach einer Angleichung der Direktzahlungen, nach Gleichbehandlung und einer fairen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wird unterstützt vom European Milch Board (EMB), das auf ein effizientes Kriseninstrument für den Milchmarkt drängt. Landwirte aus den baltischen…

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Ein deutliches Zeichen gegen Flächenversiegelung

Eine „Rote Linie gegen Flächenversiegelung“ haben knapp 1000 überwiegend rot gekleidete Menschen sowie etwa 50 Traktoren rund um das Gelände eines geplanten Logistikzentrums in Neu-Eichenberg im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis gezogen. Mit dem Ziel, beste Ackerböden für die Landwirtschaft zu erhalten, hatten der Kreisbauernverband Werra-Meißner und die Bürgerinitiative für ein lebenswertes Neu-Eichenberg gemeinsam zu dieser Menschen und Traktorenkette aufgerufen und wurden dabei auch von anderen Organisationen wie der Grünen Jugend Göttingen, dem Klima-Kollektiv Witzenhausen, der Initiative Ende Gelände Göttingen und der Arbeitsgemeinschaft…

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Bundesregierung muss Konzernmacht in der digitalen Welt beschränken

Die enorme Marktmacht von Digitalkonzernen wie Google und Facebook gefährdet den Datenschutz und verschärft Abhängigkeiten in der Gesellschaft. Davor warnt die Initiative "Konzernmacht beschränken". In einem heute veröffentlichten Diskussionspapier weist das NGO-Bündnis auf Regulierungslücken des Digitalmarktes hin und fordert die Bundesregierung auf, durch Gesetzesänderungen Monopolbildungen zu verhindern und die Marktmacht von Konzernen zu beschränken und weist dabei auch auf die Gefahren der Digitalisierung für die bäuerliche Landwirtschaft hin. Wer die digitale soziale Infrastruktur kontrolliert, setzt heute die Informations- und…

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Transparenzlücke bei Zulassung von Pestiziden und Gentechnik schließen

Die Zulassung von Pestiziden, Gentechnik und Zusatzstoffen in Lebensmitteln soll künftig transparenter werden. Das hat eine Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments beschlossen und damit für ein starkes Mandat für die Verhandlungen mit dem Rat und der Europäischen Kommission, den sogenannten Trilog-Verhandlungen, gestimmt. Mit dem Vorschlag für eine neue Verordnung zu „Transparenz und Nachhaltigkeit der EU-Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette“ reagierte die EU-Kommission im April 2018 auf die Europäische Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat“, mit der über 1.400.000 Bürger mehr Transparenz bei der Zulassung von Pestiziden fordern. …

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Glyphosat-Zulassung für ein Jahr verlängert

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) verlängert die bestehenden Zulassungen glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel um ein Jahr bis zum 15. Dezember 2019. Die für die Erneuerung der Pflanzenschutzmittel-Zulassungen vorgesehenen Verfahrensschritte können nicht bis zum Stichtag 15. Dezember 2018 abgeschlossen werden. In solchen Fällen sieht das europäische Recht vor, dass bestehende Zulassungen, für die eine Erneuerung beantragt wurde, verlängert werden. Das hat das BVL am 11. Dezember mitgeteilt. Mit den genannten Verfahrensschritten ist die Herstellung der Einigung zwischen den beteiligten Behörden gemeint. „In…

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Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…