Perspektiven schaffen

Die April-Ausgabe der Unabhängigen Bauernstimme ist da! Unter dem Titel „Perspektiven schaffen“ widmet sich der Schwerpunkt verschiedenen Wegen, wie bäuerliche Milchviehbetriebe zukunftsfester ihr Einkommen erwirtschaften können. Im Kommentar beschreibt Elmar Hannen, Milchbauern am Niederrhein, welche Chancen in einer aktiven Marktgestaltung liegen, bei der die Kosten für die Milcherzeugung eine untere Preisgrenze definieren. Dabei ist eine Milch-Vermarktung, die Bauern und Bäuerinnen an den Verhandlungstisch bringt, ein wichtiger Baustein. Einen Einblick in den Werdegang des ersten Drei-Parteien-Vertrags für Milch gab es auf der AbL-Milchtagung…

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Jahresbericht 2024 „Saisonarbeit in der Landwirtschaft“ deckt wieder Missstände auf

Der seit dem Jahr 2018 regelmäßig erscheinende Jahresbericht zur „Saisonarbeit in der Landwirtschaft“ der 'Initiative faire Landarbeit' deckt in dem jetzt vorgelegten Bericht für 2024 erneut viele Missstände auf. Er hat in diesem Jahr den Fokus auf das Thema „Miete und Unterkünfte" gelegt. „Vielfach herrscht immer noch die Meinung vor, die aus dem Ausland kommenden Saisonarbeiter*innen auf unseren Feldern sind Beschäftigte zweiter Klasse“, erklärt Harald Schaum, Vizebundesvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Mitträgerin der 'Initiative faire Landarbeit' ist. „Da kann man schon mal weniger als den Mindestlohn…

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AbL zum RVZ Betrugsskandal: Bäuerinnen und Bauern dürfen nicht Leidtragende sein

Eine „lückenlose Aufklärung“ fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) im Betrugsskandal bei Deutschlands größtem Viehhändler, der genossenschaftlichen Raiffeisen Viehzentrale (RVZ; die Bauernstimme berichtete). „Bäuerinnen und Bauern dürfen nicht die Leidtragenden sein“, so die AbL. Bei der Vermarktung war Rindfleisch niedriger Haltungsstufe umdeklariert und als Fleisch der Haltungsstufe 3 (Frischluft/Offenstall) verkauft worden. „In der RVZ ist Fleisch falsch deklariert worden. Das ist ein Betrugsskandal und birgt ein hohes Risiko, das Vertrauen der Konsument:innen in höhere Tierwohl-Qualität verloren geht“, erklärt Martin…

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„Stopper" verändern die holländische Tierhaltung

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ In den Niederlanden steht die Tier- bzw. Fleischwirtschaft weiterhin unter intensivem Druck. Mit zwei staatlichen Ausstiegsprogrammen will die niederländische Regierung seit einiger Zeit Tierhaltungsbetrieben mit hohen Emissionen und in der Nähe zu Naturschutzgebieten die Produktionsaufgabe finanziell schmackhaft machen. Denn nach Gerichtsbeschlüssen und nach EU-Vorgaben will bzw. muss sie die Umweltbelastungen und Nährstoffeinträge, die von der intensiven Tierhaltung ausgehen, deutlich reduzieren. „Stopper“-Programme greifen Nachdem die Nachfrage nach dem freiwilligen Ausstieg zunächst wenig Interesse fand,…

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Umbau der Tierhaltung voranbringen und kein Rollback bei den Koalitionsverhandlungen

Der NEULAND-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung mahnt für die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD statt einem Rollback in der Tierhaltung an, die begonnenen Maßnahmen für den Umbau der Tierhaltung fortzusetzen bzw. weiter auszubauen. Ein Aussetzen des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes lehnt NEULAND ab. Zu den fortzusetzenden bzw. weiter auszubauenden Maßnahmen zählt der Verein: 1. Die Weiterentwicklung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetz, bezüglich Downgrading, Einschluss des Lebenszyklus bei Schweinen, Aufnahme weiterer Tierarten und der Gastronomie, Integration ausländischer Ware, Plausibilitätsprüfung bei der…

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BDM zum Berliner Milchforum: Phrasen statt Antworten

Mit deutlichen Worten kritisiert der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) Aussagen und die zentralen Botschaften des am vergangenen Freitag vom Bauernverband (DBV) und dem Milchindustrieverband (MIV) veranstalteten Berliner Milchforums, sieht dort "Phrasen statt Antworten", wenn es um die aktuelle Situation und wirtschaftliche Perspektiven für die Milchviehbetriebe geht. Auf der Pressekonferenz zum Milchforum beklagten der DBV und der MIV, dass trotz guter Milchpreise immer mehr Milchviehhalter ihre Betriebe aufgäben und die Investitionsbereitschaft der verbleibenden Milchviehbetriebe zu gering ausfiele. Die Begründungen dafür lieferten die…

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Gentechnikfreiheit sichern: Jetzt kommt`s auf Bäuer:innen, Bürger:innen und Politik an

Am Freitag haben die Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten im AStV-Ausschuss (frz.: Comité des représentants permanents, COREPER) ein Meinungsbild über die Verhandlungsposition des EU-Rats zum geplanten Gesetzesentwurf zu neuen Gentechniken erhoben – offenbar mit qualifizierter Mehrheit und mit deutlicher Positionierung in Richtung Deregulierung. Ohne deutliche Nachbesserungen im Trilog muss der Vorschlag nach Ansicht der AbL abgewiesen werden. „Für den Fall der Fälle“ hält sich die AbL rechtliche Schritte vor. „Nach massivem Druck seitens der Gentechnik-Industrie und der polnischen Ratspräsidentschaft hat der EU-Rat nun zugestimmt, über den…

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Neue Gentechnik: Massive Kritik an der Ratsposition

Umwelt- und Bioverbände sowie Organisationen der gentechnikfreien Landwirtschaft haben die vergangenen Freitag festgelegte Ratsposition zu neuen gentechnischen Verfahren (NGT) scharf kritisiert. Sie hoffen nun darauf, dass die Unterhändler:innen des EU-Parlaments im anstehenden Trilog an den Positionen des Parlaments zur Kennzeichung und Patentierung von NGT-Pflanzen festhalten. Und dass die SPD in den anstehenden Koalitionsverhandlungen mit CDU/CSU ihre bisherige gentechnikkritische Position nicht aufgibt. Die am Freitag gefundene Ratsposition sei „ein besorgniserregender Start in die anstehenden Verhandlungen mit Parlament und Kommission“, sagte…

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Auftrag an neue Koalition: 94 Prozent wollen Kennzeichnung neuer Gentechnik

94 Prozent der Erwachsenen in Deutschland wollen laut einer Studie der Bundesregierung eine Kennzeichnungspflicht auch für neue Gentechnik (NGT) in Lebensmitteln. Das muss die künftige Bundesregierung ernst nehmen und in Brüssel durchsetzen. Das teilt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) mit. Laut aktueller „Naturbewusstseinsstudie“ des Bundesamts für Naturschutz (BfN) sprechen sich 94 Prozent der Erwachsenen in Deutschland „voll und ganz“ oder „eher“ dafür aus, dass Lebensmittel, die mit neuen gentechnischen Verfahren hergestellt wurden, immer vom Handel gekennzeichnet werden sollen.  Kennzeichnungspflicht fehlt bisher in Ratsposition…

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Mit geringerem Pestizideinsatz zu gesünderer Umwelt bei gleichbleibend stabilen Ernten

Werden Pestizide teurer, werden sie deutlich seltener eingesetzt. Der reduzierte Pestizideinsatz führt dabei nicht zu geringeren Ernten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der offiziellen Absatzdaten im Auftrag von Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, BUND, Deutsche Umwelthilfe (DUH), DNR, foodwatch, Greenpeace, NABU und PAN Germany. Die Analyse mit dem Titel .„Marktwirtschaft als Umweltmotor - Lehren aus dem Rückgang des Pestizidverbrauchs“ untersucht die Ursachen für den starken Rückgang des Absatzes an Pestiziden in Deutschland im Jahr 2023 und wertet relevante Absatz-, Witterungs- und Nutzungsdaten der vergangenen 20 Jahre…

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