Bauernbund: Brandenburgische Höfeordnung schafft gute Startchancen für junge Bauern

Auf seiner letzten Sitzung vor der Landtagswahl am 1. September hat der Landtag Brandenburg einstimmig die Brandenburgische Höfeordnung verabschiedet. Damit verfügt Brandenburg als erstes der neuen Bundesländer über ein landwirtschaftliches Erbrecht, das die bäuerlichen Familienbetriebe stärkt. "Dieses Gesetz ist ganz wichtig für unsere jungen Bauern, weil Betriebe jetzt nicht mehr wegen Erbstreitigkeiten zerschlagen und verkauft werden müssen", sagt der Geschäftsführer des Bauernbund Brandenburg Reinhard Jung, Landwirt aus Lennewitz in der Prignitz: "Damit stabilisieren wir die regionale Landwirtschaft gegen den Ausverkauf an überregionale…

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Kammer und BDM-Milchbauern treten PRO WEIDELAND bei

Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein (LKS), die schleswig-holsteinischen Milchbauern und -bäuerinnen des Bundesverbands Deutscher Milchbauern (BDM) und die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz sind mit der Unterzeichnung der Weidecharta der mittlerweile über 30 Organisationen umfassenden Gemeinschaft PRO WEIDELAND beigetreten. Dabei betonten LKS und BDM, dass der gegenüber Stallhaltung höhere Aufwand für die Weidehaltung preislich ausgeglichen werden muss. Das Label PRO WEIDELAND ist ein Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Organisationen, das die gemeinsame Verantwortung der gesamten Branche bei der Aufrechterhaltung der…

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AbL Baden-Württemberg unterstützt das Volksbegehren zum Artenschutz

Der Vorstand des Landesverbandes Baden-Württemberg der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Volksbegehren Artenschutz - „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg zu unterstützen. Die AbL-Landesvorsitzende Petra Müller betonte, dass die grundsätzlichen Ziele der Initiative dem Selbstverständnis der AbL in Bezug auf den Schutz von Umwelt und Natur entsprechen. Franz Häußler, Landesvorsitzender der AbL, ging auf das Thema Ausbildung ein, das auch im Volksbegehren explizit benannt wird: „Die AbL setzt sich schon lange für eine Reform der Ausbildung ein. Notwendig ist eine konkrete Ausbildung in…

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Ausschuss befürwortet Isoflurannarkose durch Landwirte

Der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf der Verordnung zur Durchführung der Betäubung mit Isofluran bei der Ferkelkastration durch sachkundige Personen (Ferkelbetäubungssachkundeverordnung – FerkBetSachkV) mehrheitlich zugestimmt. Dabei wurde der Entwurf um eine Regelung erweitert, die einen unbefristeten Bestandsschutz bereits vorhandener Betäubungsgeräte vorsieht, auch wenn diese nicht den mit der Verordnung geplanten technischen Anforderungen entsprechen. Mit der Verordnung soll der Tierarztvorbehalt für die Ferkelkastration unter Narkose mit dem Wirkstoff Isofluran abgeschafft…

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Exportorientierung und Handelspolitik in der Sackgasse

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert mit Blick auf den gelanten Abschluss des Freihandelsabkommens der EU mit den Mercosur-Staaten ein Ende des zerstörerischen Freihandels und eine Ausrichtung auf Qualität und Wertschöpfung auf bäuerlichen Betrieben. Noch im Juni – vor dem G-20 Treffen in Japan – strebt die EU-Kommission einen politischen Abschluss der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten an. Die deutsche Regierung forciert dieses Freihandelsabkommen. Die EU soll unter anderem 99.000 Tonnen Rindfleischimporte aus diesen Ländern zulassen. Insidern zu Folge könnte sich diese…

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Freisetzung sogenannter Gene Drives in unsere Umwelt gestoppt

Auf Antrag des Landes Hessen hat der Bundesrat heute mit deutlicher Mehrheit eine besondere Sorgfalt und ein hohes Sicherheitsniveau bei der Arbeit mit Gene Drive-Organismen im Labor gefordert. Das teilt das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUKLV) mit. „Gene Drive-Organismen sind gentechnisch so verändert, dass sie nicht nur ihr verändertes Erbgut, sondern auch den zugrundeliegenden Manipulationsmechanismus an alle Nachkommen weitergeben und die natürliche Geschwindigkeit der Evolution dadurch extrem beschleunigen. Einmal in die Umwelt entlassen, können sie so ganze Populationen von Pflanzen oder…

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Gentechnik als Gentechnik regulieren

Nach der Teilnahme an einer Veranstaltung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu möglichen Regulierungsoptionen für neuartige Gentechnik-Verfahren wie z. B. CRISPR-Cas kommt Friedhelm von Mering, Gentechnikexperte des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zu einem eindeutigen Urteil: „Heute wurde erneut deutlich: CRISPR und Co. sind Gentechnik und müssen deshalb mit dem Gentechnikrecht reguliert werden. Nur das schützt die legitimen Interessen der Bürgerinnen, der Umwelt und der Wirtschaft. Im EU-Gentechnikrecht ist die Risikoprüfung, Kennzeichnung und Verursacherhaftung verankert. Diese Elemente garantieren…

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NGOs: Deutsche Nachhaltigkeitspolitik zu lahm und lückenhaft

Bei der deutschen Nachhaltigkeitspolitik muss dringend nachgebessert werden, sonst werden die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verfehlt. Das mahnt ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis. Insgesamt 118 Organisationen aus ganz Deutschland wandten sich in einer gemeinsamen Erklärung an die Bundesregierung und machten ihrem Ärger über die bisherigen Versäumnisse und fehlenden Anstrengungen der Politik in puncto Nachhaltigkeit Luft. Vor fast vier Jahren im September 2015 beschloss die UN-Generalversammlung die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, auf die sich 193 Staaten geeinigt hatten. Angegangen werden sollten zentrale globale…

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Neue Gentechnik muss reguliert bleiben

Neue Gentechnik-Verfahren müssen weiterhin als Gentechnik reguliert werden – so wie es auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Urteil zum Thema bestätigt hat. Das fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie Demeter von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Rahmen des morgen stattfindenden „Forum NMT 2019 – Perspektiven für den Umgang mit neuen molekularbiologischen Techniken“. Die Organisationen sprechen sich für ein Europa aus, das Wahlfreiheit, Transparenz und Vorsorgeprinzip sicherstellt. „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 25. Juli…

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Bauernbund für Einrichtung eines Extremwetterfonds

Der Bauernbund Sachsen-Anhalt spricht sich zur Regulierung von Schäden infolge von Extremwettereignissen für einen Extremwetterfonds statt einer Pflichtversicherung aus. „Die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt steht vor großen Herausforderungen, die durch den Klimawandel verursacht werden. Dabei geht es nicht um eine Angstmache, sondern um eine realistische Einschätzung auf wissenschaftlicher Basis. Neben den notwendigen betrieblichen Anpassungsprozessen ist auch die Hilfe des Staates bei Extremwetterereignissen notwendig. Diese werden wahrscheinlich deutlich zunehmen. Eine staatlich geförderte Pflichtversicherung lehnen wir ab“, erklärt der Präsident…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…