BUND widerspricht der Forderung von Bauernverband und Klöckner nach Gentechnik gegen den Klimawandel

Eine Änderung der europäischen Gentechnik-Gesetze hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied auf dem Bauerntag in Leipzig/Schkeuditz gefordert, um mit speziellen Pflanzenzüchtungen gegen den Klimawandel gerüstet zu sein. Unterstützung bekam Rukwied auf dem Bauerntag von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. "Wir brauchen neue Züchtungen, die klimastressresistent sind", so die Ministerin. Für den BUND-Vorsitzender Hubert Weiger ist die Neue Gentechnik hingegen keine Lösung für die Klimakrise. "Die Landwirtinnen und Landwirte werden auch in diesem Jahr wieder unter der Hitze zu leiden haben, das zeichnet sich jetzt schon…

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Bundesrat befürwortet Unterstützung für Weidetierhalter aus 1. Säule der GAP

Die zusätzliche Belastung, die Weidetierhaltern durch den notwendigen Herdenschutz vor Angriffen durch Wölfe entsteht, erfordert nach Ansicht des Bundesrates eine finanzielle Kompensation durch den Bund. In einer am 28. Juni 2019 beschlossenen Entschließung, einem Antrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern, spricht er sich dafür aus, dass Weidetierhalter zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage und zur Honorierung ihrer Biodiversitätsleistungen baldmöglichst eine Förderung von 30 Euro je Mutterschaf/Ziege erhalten sollen. Die Zahlungen sollen aus der ersten Säule der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) geleistet werden. „Eine Förderung aus der –…

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Klöckner verteidigt freiwilliges Tierwohl-Label

Niedersachsen hat seine Forderung nach einem verpflichtenden Tierwohl-Label per Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Mit dem von der SPD-CDU-Koalition regierten Niedersachsen geforderten Label soll eine Vollkennzeichnung erfolgen, die sowohl Tierwohlkriterien als auch die Herkunft von Fleisch und -Wurstwaren umfasst. Dies liege im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich Auskunft über die Haltungsbedingungen, den Transport und die Schlachtung von Tieren wünschten, argumentiert Niedersachen. Ein freiwilliges Label ist nach Ansicht des Landes nicht zielführend und auch nicht geeignet, Märkte außerhalb des…

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Tierschutzbund fordert Exportstopp lebender Tiere

Anlässlich des internationalen Tags gegen Tiertransporte am 1. Juli erneuert der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) seine Forderung nach einem Ende von Lebendtierexporten in Drittländer. Die Bundesländer Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen fertigen laut TSchB auch weiterhin direkte Transporte in Drittstaaten ab. Daher hat sich der TSchB schriftlich an diese gewandt: Der Verband fordert von den zuständigen Landesministern Verbesserungsmaßnahmen, damit die seit langem bekannten und immer wieder dokumentierten tierschutzwidrigen Praktiken bei Langstreckentransporten beendet werden. Gleichzeitig appellieren die…

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Niedersachsen mit Erlass zum schrittweisen Ausstieg aus dem Kupieren

„Schweinehalter müssen sich ab sofort verstärkt für das Wohl ihrer Tiere einsetzen“, teilt das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (NMELV) mit. Per Erlass setzt Niedersachsen einen entsprechenden nationalen Aktionsplan zum schrittweisen Ausstieg aus dem Kupieren um, der ab dem 1.7.2019 durch Tierhalter und Behörden umzusetzen ist, denn „Ringelschwänze sollen dranbleiben“, so das NMELV. Demnach dürfen die Ringelschwänze nur noch in nachgewiesen unerlässlichen Ausnahmefällen gekürzt werden. Das routinemäßige Kürzen der Schweineschwänze ist schon seit Jahren EU-weit verboten. Dennoch werden laut Ministerium in…

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Ganzer Schwarm aktiver Investoren in Mitteldeutschland aktiv

Bauern und Bäuerinnen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) haben den Schmähpreis „Heuschrecke des Jahres 2019“ an Markus Hercher, Autohausbesitzer und Agrarinvestor vergeben. Entgegengenommen hat der Agrarinvestor den Preis jedoch nicht, denn der hatte über einen Anwalt ein Betretungsverbot sämtlicher Betriebsstätten der „Hercher Die Service Familie GmbH“ erteilen lassen, so dass die symbolische Übergabe vor einer der Betriebsstätten vorgenommen wurde. Dort wurde die von der AbL angemeldete Demonstration dann aus dem Autohaus heraus massiv beschallt. „Wir wollen mit dieser Preisverleihung die Bevölkerung und die…

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Erhöht der LEH den Standard für 100 % des Frischfleisches?

Tönnies und Greenpeace sehen Offenheit im Handel. Tierwohl-Kennzeichnung soll kommen. Staatliches Label bringt mehr Glaubwürdigkeit. Höhere Kosten durch mehr Platz, Arbeit und Stroh. Mehraufwand muss den Bauern bezahlt werden. Die Anhebung der Tierwohl-Anforderungen für das gesamte Frischfleisch in den Regalen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) auf einen übergesetzlichen Standard haben sowohl Dr. Wilhelm Jäger vom Schlachtkonzern Tönnies als auch Martin Hofstetter von Greenpeace gestern auf einer Veranstaltung zur staatlichen Tierwohl-Kennzeichnung ins Gespräch gebracht. „Warum gehen nicht alle auf Stufe 1, dann ist es durch“, fragte Jäger…

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Kein pauschaler Freibrief für Großbetriebe

Ein Bekenntnis auch zu Großbetrieben, egal wer der Eigentümer ist, keine Einschränkungen ihrer Handlungsmöglichkeiten durch eine Änderung des Bodenrechts, die Ablehnung von Kappung und Degression bei der EU-Agrarreform und keine Gelder für Umweltleistungen von Nebenerwerbslandwirten hat der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB), Wolfgang Vogel in einem Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe von der Politik gefordert. Ein entschiedener Widerspruch dazu kommt vom Präsidenten des Bauernbundes Sachsen-Anhalt, Jochen Dettmer. „Die Entwicklung ostdeutscher Großbetriebe, die aus den ehemaligen LPG‘n hervorgegangen sind,…

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Kriege und Klimawandel als Herausforderung für die Hungerbekämpfung

Kriege und Klimawandel sind die größten Herausforderungen für die Hungerbekämpfung. Die Zahl der Hungernden hat in den letzten Jahren ebenso zugenommen wie die Zahl der Flüchtlinge weltweit. Immer mehr Menschen fliehen vor Gewalt und verlieren in Folge des Klimawandels die Grundlage für eine nachhaltige Ernährung und sichere Existenz. Das teilt die Welthungerhilfe bei der Präsentation ihrer Jahresbilanz 2018 mit. „Viele Menschen haben keine Reserven und Widerstandskräfte mehr für die zunehmenden Wetterextreme. Dürren, Überschwemmungen und Stürme vernichten Felder und Vieh und verschärfen den Hunger. Die Ärmsten des Südens tragen die Hauptlast für ein…

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Klimaschutz kann Hunger und Armut aktiv verringern

Eine neue Studie beschreibt erstmals umfassend den Zusammenhang zwischen landbasierter CO2-Entnahme und dem Erreichen der von den UN definierten „nachhaltigen Entwicklungsziele“. Aufforstung und andere Formen klimafreundlicher Landnutzung können nicht nur viele Gigatonnen CO2 aus der Atmosphäre holen und so die Erderwärmung mindern. Zugleich machen sie, mit Bedacht eingesetzt, die von den Vereinten Nationen definierten „nachhaltigen Entwicklungsziele“ erreichbarer und verringern etwa Hunger und Armut. Dies zeigt eine Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungs­instituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change),…

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