Eine Woche, vielfältige Aktionen, eine Botschaft: Jeder Hof zählt!

Nur noch wenige Tage bis zur Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): Jetzt noch eigene Veranstaltung anmelden und Botschaften an die neue Bundesregierung formulieren! Schon kommenden Freitag startet die bundesweite Aktionswoche der AbL zur Bundestagswahl. Unter der Motto „Jeder Hof zählt!“ setzen Bäuerinnen und Bauern vom 3. bis 9. September gemeinsam mit Bündnispartner:innen ein Zeichen für eine Agrarpolitik, die viele Betriebe erhält und neue Höfe fördert. Den Auftakt am 3. September bilden zwei Veranstaltungen unter dem Titel „Ackerland in bäuerlicher Hand – für einen gerechten Bodenmarkt“. In Hamburg setzt sich die…

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Ackerbaustrategie erntet Kritik bei Opposition und Umweltverbänden

Die von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner im Zusammenhang mit dem Erntebericht 2021 vorgelegte Ackerbaustrategie 2035 hat in ersten Reaktionen deutliche Kritik seitens der Opposition und von Umweltverbänden erfahren. Da ist von „Ideensammlung ohne Verbindlichkeit“, einem „konzeptionsarmen Stückwerk“, „großer Enttäuschung“ und einer „Zusammenfassung der meist ohnehin bereits bekannten Einzelmaßnahmen“ die Rede. Ostendorff: Strategie ist ein WitzFriedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, vermisst angesichts der Klimakrise nicht nur schnell wirksame Maßnahmen in der Ackerbaustrategie. „Kein Wirtschaftszweig ist so…

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Klöckner legt Ackerbaustrategie 2035 vor

In der vergangenen Woche hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Erntebericht 2021 und parallel dazu ihre Ackerbaustrategie 2035 vorgestellt. Letztgenannte nennt Ziele und Maßnahmen, bleibt zu konkreten Umsetzungsschritten, Zeitplänen und Förderangeboten jedoch vielfach ohne Angaben. Der Erntebericht unterstreicht den Zusammenhang von Klimaentwicklung und Wetterextremen, die durch Unwetter mit Hagelschlag, Starkregen und Überflutungen bis zur Flutkatastrophe gekennzeichnet waren, auf der einen und als deren Folge die Auswirkung bezüglich der Qualität und Quantität bis zum Totalverlust der Ernte auf der anderen Seite. Vor diesem…

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Bäuerinnen und Bauern fordern bundesweit: „Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier“

Gemeinsam haben die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL), das Bündnis Junge Landwirtschaft e.V. (BJL), das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. und die junge AbL (jAbL) eine bundesweite Klima-Schilder-Aktion gestartet. An über 250 Orten deutschlandweit sind die Schilder auf Feldern, Weiden und an Hoftoren aufgestellt. Im Zusammenhang mit dem Motto der Aktion „Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier“ geht es den Bauern und Bäuerinnen unter anderem um regionale Futtermittel ohne Soja aus Übersee, Weidehaltung, Regionalität und Saisonalität, Generationengerechtigkeit und Zusammenhalt, das…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Rinderpreise im Aufwind ++ Immer mehr Mais nach Mais ++ Deutscher LEH weiterhin Europas Spitzenreiter ++ Schweine für China, Gülle für Argentinien

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Landjugend: Bundesweit mehr für Junglandwirt:innen tun

Mehr Unterstützung für Junglandwirtinnen und Junglandwirte in der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) ab 2023. Das ist auf europäischer Ebene vorläufig beschlossen und muss sich aus Sicht des Bundes der Deutschen Landjugend e.V. (BDL) auch im nationalen GAP-Strategieplan widerspiegeln – und zwar sowohl in den Maßnahmen der 1. wie auch der 2. Säule. Dazu gehört für den BDL „natürlich die Erhöhung der Junglandwirteförderung auf drei Prozent der nationalen Direktzahlungen.“ Dieser finanzielle Anreiz für Betriebsübergaben an den Berufsnachwuchs wird vom BDL ebenso positiv bewertet wie die Ausweitung der förderfähigen Fläche für Junglandwirt:innen von 90 auf…

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BÖLW: Ziel 20% Bio in Kantinen des Bundes wenig ambitioniert

Der Bio-Anteil in Kantinen des Bundes wird auf 20 Prozent erhöht. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Rahmen der Weiterentwicklung des Maßnahmenprogramms „Nachhaltigkeit konkret im Verwaltungshandeln umsetzen“ nach Beschluss im Bundeskabinett verkündet. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) verweist darauf, dass es dieses Ziel schon seit vier Jahre gibt und nennt das Ziel 20% bis 2025 „wenig ambitioniert“. "Als Bund setzen wir auf mehr Bio, mehr Tierwohl und fairen Handel. Wir wollen damit auch Vorbild sein für die Wirtschaft. Gleichzeitig wollen wir zeigen, wie mehr Nachhaltigkeit und Bio-Lebensmittel bezahlbar für…

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Greenpeace verleiht Edeka die „Goldene Kotzwurst 2021“

Während Händler wie Aldi und Rewe angekündigt haben, ab 2030 nur noch Frischfleisch der besseren Haltungsformen 3 und 4 anzubieten, weigert sich der Edeka-Konzern, einen Zeitplan für den Ausstieg aus den Haltungsformen 1 und 2 vorzulegen, deren zugrundliegenden Haltungsbedingungen nach Ansicht von Greenpeace gegen geltendes Tierschutzrecht verstoßen. Mit Verweis darauf hat Greenpeace gemeinsam mit der Influencerin Marie von den Benken die „Goldene Kotzwurst 2021“ an Edeka verliehen. Edeka weist die Greenpeace-Vorwürfe zurück und kündigt kurzfristiges Handeln an. „Der Umbau der Tierhaltung hin zum mehr Tier- und Klimaschutz ist unumgänglich“, sagt…

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LandFrauenverband empfiehlt reduzierten Fleischkonsum

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) empfiehlt in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen einen reduzierten Fleischkonsum. „Der weltweite Klimawandel fordert von uns allen ein Umdenken sowie Verhaltensveränderungen“, heißt es in dem auf der dlv-Mitgliederversammlung im Juli 2021 verabschiedeten Papier und das betrifft auch die Ernährung. „Fleisch ist grundsätzlich nicht ungesund, wir essen allerdings mehr, als uns und der Umwelt guttut“, heißt es da. Eine nachhaltige Ernährung – und hier insbesondere ein maßvoller Fleischkonsum – kann laut dlv einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten. Neben den guten…

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AbL: Es braucht wirtschaftliche Perspektiven für Schweinebetriebe

Der Markt für schweinehaltende Höfe ist massiv unter Druck. Seit eineinhalb Jahren sind die Schweinepreise nicht mehr kostendeckend und liegen derzeit bei ruinösen 1,30 Euro je kg/Schlachtgewicht – bei gestiegenen Futterkosten. Die gesellschaftlichen Anforderungen an eine tierwohlgerechte und klimaverträgliche Tierhaltung halten an. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hin und sieht in der Umsetzung der Empfehlungen der Borchert-Kommission am konkretesten eine wirtschaftliche Perspektive für Tierhalter*innen. Die AbL fordert daher die Politik auf, vor der Bundestagswahl Farbe zu bekennen zur Borchert-Kommission. Auch die…

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27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…