Mehr Bio und kein CETA in Bayern

Bayern braucht mehr Bio: Das muss in einem künftigen Koalitionsvertrag klar festgeschrieben werden. Die neue Regierung muss handeln, fordern die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern) und der Bund Naturschutz in Bayern (BN). Und an anderer Stelle hat der BN im Bündnis mit anderen Organisationen von den Freien Wählern im Falle einer Regierungsbeteiligung gefordert, die Zustimmung Bayerns zu CETA im Bundesrat zu verhindern. „Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft bietet große Chancen für Bayern, denn sie erbringt den von den Menschen in Bayern gewünschten Umwelt- und Tierschutz, trägt zu nachhaltigen…

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10 Milliarden Menschen nachhaltig und gesund ernähren

"Die Ernährung einer Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen ist möglich - aber nur, wenn wir die Art und Weise ändern, wie wir essen und Lebensmittel produzieren. Das zeigt unsere Forschung. Den Ernährungssektor grüner machen oder unseren Planeten aufessen – das steht heute auf der Speisekarte zur Auswahl", erklärt Johan Rockström, designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Er ist einer der Autoren einer Studie, die von einem internationalen Team von Wissenschaftlern im Fachmagazin Nature veröffentlicht wird. "Bereits heute ist das Ernährungssystem ein wichtiger Treiber für den Klimawandel, für die Übernutzung von…

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EU verschärft Regelungen zum Antibiotikaeinsatz

Eine Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlaments hat die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem Rat und der EU-Kommission („Trilog“) zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung angenommen. Das Ziel ist eine deutliche Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes. Reserveantibiotika sollen künftig den Menschen vorbehalten bleiben. Auch der prophylaktische Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung soll zukünftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich sein. Tierärzte sollen verpflichtet werden, jede prophylaktische oder metaphylaktische Verschreibung von antimikrobiellen Mitteln schriftlich zu begründen und die klinische Untersuchung des betreffenden Tieres zu…

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EU-Parlament für höheres EU-Klimaziel 2030

„Das Europäische Parlament macht Tempo beim Klimaschutz“ kommentiert Germanwatch ein Mandat der Abgeordneten, das diese der EU-Verhandlungsdelegation für den UN-Klimagipfel in Katowice im Dezember mitgegeben haben, in dem sie fordern, die EU müsse ihr Ziel zur Reduktion der Treibhausgase von derzeit 40 Prozent (unter dem Niveau von 1990) auf 55 Prozent anheben. Bis spätestens 2050 streben die Parlamentarier Treibhausgasneutralität an, was eine Emissionssenkung auf fast Null bedeuten würde. "Wir freuen uns, dass die Abgeordneten damit direkt auf die Ergebnisse des jüngsten Berichts des Klimarates IPCC zum 1,5-Grad-Ziel reagieren", sagt Christoph Bals,…

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Bündnis fordert Deutschland zur Unterstützung der Kleinbauernerklärung in der UN-Vollversammlung auf

Ab heute befasst sich die Vollversammlung der Vereinten Nationen mit der UN-Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Diese Erklärung ist Ende September vom UN-Menschenrechtsrat angenommen worden. Dem gingen sechs Jahre harte Verhandlungen voraus. Sie betont die Rechte von Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und anderen Landarbeitern, die weltweit diskriminiert werden. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die Erklärung in der UN-Vollversammlung in ihrer jetzigen Form zu unterstützen. Der UN-Menschenrechtsrat hat die Erklärung erarbeitet, da Bauern und Bäuerinnen…

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Gene-Drive Moratorium gefordert

Aktuell fordern über 200 weltweite Organisationen ein Gene-Drive Moratorium. Der Gene-Drive Mechanismus soll zur beschleunigten Ausbreitung von Gen-Veränderungen in Populationen dienen. Zurzeit werden Gene-Drives hauptsächlich mit der CRISPR/Cas-Technik erzeugt. Diese wurde so entwickelt, dass die Veranlagung zur Gen-Schere CRISPR/Cas im Erbgut verankert wird. Die Gen-Schere soll die DNA an einer vorbestimmten Stelle schneiden, um dort die gewollte Veränderung einzubauen. Diese gentechnische Veränderung (also die Gen-Veränderung plus das CRISPR/Cas-Werkzeug) wird an die nächste Generation weitergegeben. Dadurch verbreiten sich die neuen Eigenschaften…

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Geringe Mengen, hoch wirksam

Forscher an der Universität in Canterbury, Neuseeland, haben herausgefunden, dass Bakterien, die Glyphosat oder Dicamba enthaltenden Herbiziden ausgesetzt werden, hunderttausendmal schneller eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln als unbehandelte Bakterien. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass bestimmte Chemikalien die Wirksamkeit von Antibiotika erhöhen. Demzufolge würden auch bisher für eine Resistenzbildung als zu niedrige angesehene Antibiotikadosen in der Kombination mit Chemikalien Resistenzen fördern. „Die Kombinationen von Chemikalien, denen Bakterien in unserer modernen Umwelt ausgesetzt sind, sollten zusammen mit der Anwendung von…

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Bundesregierung äußert sich zu Übergangsfrist bei Ferkelkastration

„Die Bundesregierung wird die Übergangsfrist, die bis zur Geltung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkas­tration um zwei Jahre verlängert werden soll, nutzen, um die Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration im Sinne der Praxisgerechtheit fortzuentwickeln. Auf diese Weise soll die Ferkelproduktion auch künftig in Deutsch­land gehalten und verhindert werden, dass gerade kleine und mittlere Betriebe aufgeben“, heißt es in einer schriftlichen Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel auf eine Anfrage des grünen Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff. „Auch aus diesem Grund wird das Bundesministerium für Ernährung…

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Bayern kann CETA stoppen

Vier zivilgesellschaftliche Organisationen haben die Freien Wähler in Bayern aufgefordert, mit aller Kraft das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA im Bundesrat zu verhindern. In ihrem Wahlprogramm haben sich die Freien Wähler gegen CETA ausgesprochen. Zum Auftakt der Koalitionsgespräche zwischen CSU und Freien Wählern starteten die Organisationen eine Mitmach-Aktion, gerichtet an den Parteichef der Freien Wähler Hubert Aiwanger. In dem Appell an den Parteichef heißt es: „Bald muss der Bundesrat über das Handelsabkommen CETA entscheiden. Bayern sollte dabei nicht mit Ja stimmen. Denn CETA dient nicht der Allgemeinheit, sondern bedient…

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UN-Ausschuss rügt Deutschland wegen mangelnder Menschenrechtsstandards für Unternehmen und auch in der Agrarpolitik

In der vergangenen Woche hat der Sozialausschuss der Vereinten Nationen (UN) seinen Abschlussbericht über die Einhaltung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte durch die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Der Ausschuss kritisiert darin die "ausschließlich freiwillige Natur der menschenrechtlichen Sorgfalt", wie sie im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte beschrieben wird. Deutschland solle gesetzlich sicherstellen, dass Unternehmen die Menschenrechte in Auslandsgeschäften achten und für Verstöße haftbar gemacht werden können. Auch in der Agrar-, Handels-, Investitions-, Klima- und Finanzpolitik monierte der…

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