ALDI: Internationale Tierschutz-Einkaufspolitik

Ab 2025 sollen bei ALDI Nord auch außerhalb Deutschlands keine Käfigeier mehr zum verkauf angeboten werden. „Wir streben an, bis spätestens 2025 keine Eier mehr aus Käfighaltung zu handeln.“ schreibt der Discounter in seinem im Juni erschienenen Papier zur „Internationalen Tierschutz.Einkaufspolitik“. In dem Papier stellt ALDI Nord Tierschutzschwerpunkte vor "Wir haben fünf Schwerpunkte für unser Tierwohl-Engagement identifiziert: tierwohlorientierte Sortimentsgestaltung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit, Kontrollen und Audits, Tierwohl-Beitrag und proaktiven Dialog.“ Auch wenn ALDI Nord als Vorreiter schion seit 2004 in Deutschland keine Käfigeier…

weiter lesen...


From DDT to Glyphosate

Wie unbedarft man zu beginn der Technisierung der Landwirtschaft mit Pflanzengiften umging. Wie sehr die chemischen Substanzen, wie beispielsweise DDT, als Heilsbringer ohne Nebenwirkungen beworben und auch angewendet wurden, dass zeigt ein Film von GMwatch. Der Bericht zeichnet den Weg aus den Anfängen der Chemisierung der Landwirtschaft bis heute. Reißt die Probleme an und lässt verschiedenen kritische Wissenschaftler zu Wort kommen. Der Beitrag ist aber auch ein klares Plädoyer sich kritisch mit dieser Art der industrialisierten Form der Landwirtschaft auseinander zu setzen. Ein Film von GM-Watch. Leider nur auf englisch.

weiter lesen...


Zum 40. Geburtstag ein Fest – für und mit der Bauernstimme

Die Bauernstimme feiert ihr 40-jähriges Jubiläum – das ganze Jahr über, mit jeder Ausgabe neu. Im Juni gab es die 400. Ausgabe - und nun am 25. und 26. Juni 2016 in Körbecke (Westfalen) auf dem Bauernhof von Heike Schäfer-Jacobi und Josef Jacobi das Jubiläumsfest. 170 Menschen waren angereist, um gemeinsam zurück und nach vorne zu blicken und miteinander zu feiern. Michael Sontheimer, der für den Spiegel und die Zeit schreibt, hielt den Festvortrag rund um die Entwicklung und die Facetten des Umweltjournalismus. Einen Blick von Bauernseite auf die Bauernstimme bot Sauenhalter Günter Völker. Neben Rundgängen durch Kuhstall und Hofkäserei und…

weiter lesen...


Gegen sikkatiertes Getreide

Die Mühlen in Deutschland sind um ihren Ruf und um die Qualtität ihrer Produkte besorgt. Im speziellen geht es um den unkontrollierten Eintrag von Glyphosat. In einem Rundschreiben fordert der Verband Deutscher Mühlen (VDM) kein mit Glyphosat behandeltes Getreide in die Mühlen zu fahren: Getreide das aufgrund der schlechten Wetterbedingungen ins Lager gegangen ist, ungleiche abreift und deshalb mit Glyphosat behandelt wird gehöre „nicht in die Mühlen“. Behandelte Getreidepartien sollten getrennt gelagert und vermarktet werden. Mühlen und Getreidehandel müssten in jedem Fall von den Landwirten darüber informiert werden, wenn Glyphosat bei der Ernte zum…

weiter lesen...


Kartoffeln bodenlos

Es war ein besonderes Qualitätskriterium, wenn die Kartoffeln aus der Heide kamen. Sie waren nicht nur glatt und sauber, der Heideboden hat auch einen ganz eigenen Geschmack befördert. Ganz ähnlich wie beim Wein, wo auch der Boden nicht unerheblich ist für die geschmackliche Qualität des Produkts. In Spanien sind Forscher jetzt dazu übergegangen Kartoffeln ganz ohne „Substrat“ wachsen zu lassen. Die Pflanzen hängen dazu, die Wurzeln in dunkle Säcke eingepackt im Gewächshaus. Eine spezielle Nählösung versorgt, als Sprühnebel an die Wurzeln gebracht, diese mit Wasser und Nährstoffen. In diesem Jahr hat das spanische Unternehmen Edyma in Viveros Barba…

weiter lesen...


Heftige Kritik an rein ökonomischer Milchmarktbewertung

Die Milchpreise sinken immer noch weiter, in die von Molkereiinteressen geleiteten Durchhalteparolen von Bauernverband und Milchverarbeitern mischen sich neben den Stimmen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter mal mehr und mal weniger deutliche Vorschläge aus den Ländern, EU-Nachbarn oder von einzelnen Molkereien zu mengensteuernden Maßnahmen. Anfang Juni ließen eine Reihe an deutschen Agrarfakultäten tätige Agrarökonomen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Wiedereinführung der Milchquote kein sinnvolles Instrument der Agrarpolitik“ verlauten, sie hielten Mengen begrenzende Maßnahmen, ob…

weiter lesen...


Offizielles Weidemilch Label nimmt Formen an

Das seit Herbst 2015 beschlossene Weidemilch Label Niedersachsens bekennt nun, durch die konkrete Festlegung der Richtlinien Form und Farbe. Bereits am Dienstag den 21. Juni veröffentlichte das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Niedersachsen in einer Pressemitteilung die beschlossenen Ergebnisse der Verhandlungen der eigens dafür gebildeten Plattform mit Landwirtschaft, Umweltverbänden, Handel und Molkereien. Teilnehmende Landwirte verpflichten sich, ihren Kühen 120 Tage im Jahr mindestens 6 Stunden am Tag Weidegang zu ermöglichen. Auch die Fläche des zu bewirtschaftenden Weidelandes wurde mit 2000m² pro Tier festgelegt,…

weiter lesen...


40 Jahre Unabhängige Bauernstimme für die bäuerliche Landwirtschaft

Strukturbruch verhindern, Höfesterben stoppen, Perspektiven öffnen. Zeitung feiert am Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen in Körbecke

weiter lesen...


Hähnchenmaststall wird nicht gebaut

Der Landkreis Celle hat die Genehmigung für eine geplante Hähnchenmastanlage in Bockelskamp in der Gemeinde Wienhausen aufgehoben und ist damit einem Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg zuvorgekommen. Damit darf die Anlage nicht errichtet werden. Die Rücknahme der Genehmigung geht auf eine von den Bürgerinitiativen Wietze, Flotwedel und Lachendorf initiierte Klage des NABU Niedersachsen zurück. Der Landkreis Celle hatte einem Hähnchenmäster im Januar 2014 die Genehmigung zur Errichtung einer Hähnchenmastanlage mit 84.000 Tierplätzen in Bockelskamp erteilt. Zwei Tage vor der mündlichen Verhandlung hat der Landkreis die Notbremse gezogen und die…

weiter lesen...


Stoppt Patente auf Pflanzen und Tiere!

Wir demonstrieren für unser Lieblingsgemüse!

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…