BUND fordert Verschärfung des Düngerechts

Heute, am 31. Januar, endet die Winter-Sperrfrist zur Ausbringung von Gülle. Passend dazu endet nach Ansicht des BUND auch eine von der EU-Kommission der Bundesregierung gesetzte Frist zur deutschen Düngeverordnung: Bis heute Abend soll diese Vorschläge liefern, wie das Düngerecht so verbessert werden kann, dass Wasser und Böden wirksam vor Stoffeinträgen wie Nitrat geschützt und trotzdem eine sinnvolle Düngung möglich ist. "Zum Schutz unseres Wassers muss das Düngerecht deutlich verschärft werden", sagt Christian Rehmer, Experte für Agrarpolitik des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). "Dafür ist es notwendig, endlich Regeln…

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Weidetierhalter in Südniedersachsen werben um politische Unterstützung

Im südniedersächsischen Bergland hat sich nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes (LPD) eine Gruppe aus Landwirten und Naturschützern mit dem Ziel zusammengefunden, die Weidehaltung für Landwirte wieder attraktiver zu gestalten und wirbt dafür um politische Unterstützung. „Wir bemerken Defizite in der Wertschätzung der Weidetierhaltung. Die Öffentlichkeit möchte die weidenden Tiere behalten, aber diese Form der Tierhaltung verursacht den Landwirten einen hohen Aufwand bei geringen Einnahmen“, schildert Frank Kohlenberg die Situation. Er ist Vorsitzender im Landkreis Holzminden des Landvolkes Weserbergland und kennt die Zwänge der Landwirte,…

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Thüringen will beim Agrarstrukturgesetz aktiv werden

Der Aufkauf von landwirtschaftlichen Flächen durch Anleger, die das Land nur aus Renditegründen kaufen, ist nach Ansicht von Olaf Müller, Sprecher für Landwirtschaft, Ländliche Räume und Wirtschaft der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag, auch in Thüringen eine ernsthafte Bedrohung der ländlichen Räume. Müller sieht als ein Problem vor allem ein Informationsdefizit, das aber durch ein Gesetz oder einen Erlass schnell behoben werden könne. „Wir sind uns mit Ministerin Keller einig, dass hier Handlungsbedarf besteht. Deshalb wollen wir noch in dieser Legislaturperiode erste konkrete Schritte ergreifen. Eine gute Möglichkeit wäre, dass…

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Westfleisch steigt bei „Pro Weideland“ ein

Das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen meldet den Einstieg des Genossenschaftsunternehmens Westfleisch bei „Pro Weideland“. Damit sind neben Milchprodukten jetzt erstmals auch Fleischprodukte mit Weidehaltungs-Label im Handel erhältlich. „Das Konzept kommt an und stellt für interessierte Konsumenten eine echte Alternative zur direkten Unterstützung der Landwirtschaft bei gleichzeitiger Förderung des Tierwohls dar“, erklärt Heribert Qualbrink, Einkaufsleiter Landwirtschaft bei Westfleisch, nach den Erfahrungen einer dreimonatigen Testphase in ausgewählten Lebensmittelmärkten. Innerhalb des ersten Jahres will Westfleisch 2000 Tiere in das Pro…

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Bauern fordern mit Grenzaktion: Stopp von CETA und Co

Gegen die aktuelle Handelspolitik der EU und für eine faire EU-Handelspolitik, die weltweit gerecht und klimaverträglich ist, und für ein solidarisches Europa haben heute Bauern und Bäuerinnen von 17 europäischen Organisationen und zwei Dachverbänden gemeinsam mit Vertretern der Zivilgesellschaft an der deutsch-belgischen Grenze demonstriert. Zu der Aktion rollten 20 Trecker aus verschiedenen EU-Ländern an die Grenze, unterstützt von rund 150 Bäuerinnen und Bauern aus Frankreich, den Niederlanden, Luxemburg, Belgien und Deutschland sowie von Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Gruppen. Bauernorganisationen aus Litauen und der Schweiz tragen die…

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Aufruf für ein sofortiges Moratorium der Patentierung von Pflanzen und Tieren

Die Organisation „Keine Patente auf Saatgut!“ hat heute zusammen mit über 40 weiteren Organisationen einen internationalen Aufruf an den Präsidenten des Europäischen Patentamtes (EPA), den Portugiesen António Campinos veröffentlicht, in dem dieser aufgefordert wird, alle Verfahren auszusetzen, die die Patentierung von Pflanzen und Tieren aus herkömmlicher Züchtung betreffen. Es geht unter anderem um Patente auf Gemüse wie Brokkoli und Tomaten. „Konzerne wie Bayer oder Syngenta wollen die Zucht der Pflanzen und von ihnen stammende Lebensmittel durch die Patentierung monopolisieren“, heißt es in einer Pressemitteilung zum Aufruf. Im Dezember 2018 hatte…

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Digitalisierung aggressiv von oben herab durchgesetzt

Eine umfassende, partizipative und transparente Evaluation des Digitalisierungsprozesses und den damit verbundenen Technologien in der Landwirtschaft auf nationalem und regionalem Level hat aus Anlass der internationalen Agrarministerkonferenz (GFFA) in Berlin die von den Philippinen stammende Neth Daño im Namen der internationalen Action Group on Erosion, Technology and Concentration (ETC Group) gefordert. In Solidarität mit den vor dem Auswärtigen Amt, dem Austragungsort der GFFA, mit ihren Traktoren protestierenden Bäuerinnen und Bauern der „Wir-haben-es-satt“-Demonstration schilderte sie am Beispiel der Philippinen, einem Land mit der am wenigsten…

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Verbände fordern neues Verständnis von Landwirtschaft und Umweltschutz

Ein neues Verständnis von Landwirtschaft und Umweltschutz haben die Landesvorsitzenden der niedersächsischen Verbände des Naturschutzbund (NABU), des Bundesverbandes der Milchviehhalter (BDM) und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) bei der Übergabe einer gemeinsamen Erklärung an die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und den dortigen Umweltminister Olaf Lies (SPD) gefordert. „Der Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe ist eine wichtige Grundlage der EU Agrarpolitik, weil diese besonders in der Lage sind gesellschaftlich gewünschte Leistungen zu erbringen. Die Erwirtschaftung eines ausreichenden…

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Dialogprozess zur Erarbeitung einer Nutztierstrategie gefordert

In einem Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bitten der Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) und der Deutsche Tierschutzbund e.V. (TSchB) die Ministerin „zu einem Dialogprozess zur Erarbeitung einer Nutztierstrategie einzuladen“. Die gesellschaftliche Debatte um die Zukunft der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Deutschland spitzt sich nach Ansicht der Verbände immer weiter zu. „Die bestehenden Tierschutzstandards verlieren zunehmend an Akzeptanz in der Bevölkerung, die Landwirte sind einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt, die Verbraucher fordern mehr Transparenz. Das beobachten wir mit Sorge“, heißt es in dem…

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Thünen-Institut zur Leistung des Ökolandbaus für Umwelt und Gesellschaft

Nach Ansicht des Thünen-Instituts gibt es in Politik und Wissenschaft unterschiedliche Einschätzungen hinsichtlich des Potentials des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft. Um einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand des Wissens zu bekommen und die gesellschaftlichen Leistungen des Ökolandbaus differenziert zu bewerten, hat das Institut daher zusammen mit anderen Forschungspartnern die wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema ausgewertet und auf einer Fachveranstaltung im Rahmen der Grünen Woche vorgestellt sowie als Thünen-Report 65 veröffentlicht. Demnach verdeutlichen die Ergebnisse, dass der Ökolandbau ein hohes Potenzial…

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