UN-Menschenrechtsausschuss macht Paraguay für Einsatz verbotener Pestizide verantwortlich

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des AusschussesDer Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des Ausschusses. Das UN-Gremium fordert Paraguay auf, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, die Opfer vollständig zu entschädigen und den Beschluss…

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Großes Bündnis mobilisiert für Klimastreik von Fridays for Future

Rückenwind für den Klimastreik: Nun schließen sich auch die Erwachsenen an. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hat der Fridays-For-Future-Bewegung Unterstützung für den Klimastreik am Freitag, 20. September zugesichert. Dann wollen weltweit Menschen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz auf die Straßen gehen. Allein bundesweit sind Hunderte Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu. Zu den Unterstützern gehören auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bioland, Naturland, Demeter und die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands. „Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir alle auf, am…

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Umstrittene Begünstigung von Agrarkonzern in Brandenburg

In Brandenburg sorgt der mögliche Verkauf von Agrarflächen an einen Agrarkonzern für Schlagzeilen. Von einem „Ausverkauf der Brandenburger Landwirtschaft“ spricht der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im dortigen Landtag, Axel Vogel, und CDU-Chef Ingo Senftleben sieht in dem Vorgang einen „verheerenden Trend“ und die Sache „an einen Skandal“ grenzend. Und der Bauernbund Brandenburg erklärt: "Das ist ein handfester agrarpolitischer Skandal. Der Minister muss sofort einschreiten." Den Hintergrund der Äußerungen bildet ein Schriftverkehr zwischen dem Bauernbund Brandenburg und dem Landwirtschaftsamt Teltow-Fläming. Konkret geht es darum, dass der Landkreis…

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Aldi übernimmt Agrarbetrieb

Aldi steigt bei Agrarbetrieb in Sachsen-Anhalt ein. Der Agrarbetrieb Kayna eG, entstanden durch Umwandlung der LPG Pflanzenproduktion Kayna, im Süden Sachsen-Anhalts ist durch drei Unternehmen einer ALDI-Stiftung übernommen worden. Wie Agra Europe meldet, sind die drei Unternehmen der Boscor-Gruppe zuzurechnen. Alleiniger Gesellschafter aller drei Unternehmen ist dem Vernehmen nach, so Agra Europe, jeweils eine Familienstiftung der Familie Albrecht, auf die sowie auf zwei andere Familienstiftungen das Vermögen der ALDI Nord-Gruppe verteilt sein soll. Drei der bislang fünf Mitglieder der Agrargenossenschaft Kayna sind Ende Juni aus dem Vorstand…

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BDM sieht Milchviehhalter in der Dauerkrise

Die Situation für die Milchviehhalter kann nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) nur als „Dauerkrise“ bezeichnet werden. Unterdurchschnittliche Erntemengen im Getreidebereich, eine unter dem Vorjahr liegende Milchanlieferung, trotzdem deutlich niedrigere Milcherzeugerpreise und gleichzeitig Preise für Kälber und Schlachtrinder, die als „unterirdisch“ zu bezeichnen sind. „Mit einem Milcherzeugerpreis von aktuell rund 33 Cent/kg Milch, Tendenz weiter fallend, liegen wir deutlich unter dem Vorjahresniveau und weit entfernt von einer Deckung der Vollkosten, die bei rund 43 Ct/kg läge. Von Gewinnen, mit denen wir unsere Betriebe…

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BMEL plant höhere Umschichtung der EU-Agrargelder

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) plant eine höhere Umschichtung von den Direktzahlungen der 1. Säule hin zu den Agrarumweltprogrammen in der 2. Säule. „Über den Umschichtungssatz für 2020 findet zurzeit eine Ressortabstimmung statt. Er wird ein höherer sein“, hat das BMEL auf Anfrage von top agrar mitgeteilt. Einen konkreten Prozentsatz will das BMEL laut top agrar noch nicht nennen und es gebe auch noch keinen Termin für die Abstimmung darüber im Bundeskabinett. Noch im Mai hatte das BMEL bei der Vorlage des Entwurfs zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes vorgeschlagen, auch im Jahr 2020 wie schon in den Jahren zuvor…

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Düngeverordnung: „Gute Fortschritte“ aber noch keine Lösung

Von einem „konstruktiven Gespräch“ mit „guten Fortschritten“ spricht EU-Umweltkommissar Karmenu Vella nach dem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Düngeverordnung. „Eine Grundlage für weitere dringende Arbeiten an rechtlichen Verpflichtungen & Umsetzung, welche vor Ort konkrete Verbesserungen der Wasserqualität erzielen werden“, schreibt Vella auf Twitter. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium bekräftigten die Ministerinnen gegenüber Karmenu Vella, mit der Kommission in allen Punkten zu einer einvernehmlichen, zielorientierten sowie praktikablen Lösung gelangen zu wollen,…

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Linke: Maßnahmen der Bundesregierung zum Bodenmarkt nicht ausreichend

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Veränderung des Gesetzes über die Preisstatistik beschlossen. Dabei hatte sich das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) nach eigenen Worten „vor allem bei den Regelungen zur Statistik über die Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke eingebracht“. Auf seine Initiative hin werde im Rahmen der Erhebung über die Kaufwerte solcher Grundstücke zukünftig zusätzlich erhoben werden, ob Verkäufer sowie Käufer Landwirte sind oder nicht, um so die Transparenz auf den landwirtschaftlichen Bodenmärkten zu verbessern und der landwirtschaftlichen Nutzung von Agrarflächen Vorrang einzuräumen. "Die Äcker sollen bei…

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Mercosur-Abkommen schadet Mensch, Klima und Tierwohl

„Wir sind zutiefst betroffen von den aktuellen Bränden in Brasilien, die auch Menschen in Lebensgefahr bringen“, sagt Martin Schulz, konventioneller Neuland-Schweinehalter und Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Aber auch das Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay, das die EU plant abzuschließen, werten wir als falsches Signal, denn damit werden Menschenrechtsverletzungen noch unterstützt. Die massive Ausdehnung der brasilianischen Rindfleischexporte in den letzten Jahren stehen in Verbindung mit zahlreichen Morden an Kleinbäuerinnen und -bauern,…

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Mercosur-Abkommen als Brandbeschleuniger für den Amazonas

Der Bund für Umwelt und Narurschutz Deutschland (BUND) fordert die Bundesregierung anlässlich der anhaltenden Waldbrände im Amazonasgebiet und ihrer Zurückhaltung dazu beim G7-Gipfel auf, das Assoziationsabkommen mit den Mercosur-Staaten zu stoppen. "Das Mercosur-Abkommen wirkt als Brandbeschleuniger für das Amazonas-Gebiet. Das Handelsabkommen zielt hauptsächlich darauf ab, brasilianische Soja- und Rindfleischexporte weiter anzukurbeln, die schon heute die Tropenwälder zerstören und deren Ausweitung die letzten Wälder in den Mercosur-Staaten bedroht. Die Bundesregierung muss sich deshalb deutlich gegen das Mercosur-Abkommen positionieren anstatt…

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