Ökoverbände zum MFR: So wird das nichts mit dem Green Deal

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und Bioland üben deutliche Kritik an den Beschlüssen der europäischen Staats- und Regierungschefinnen und -chefs zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR 2021-2027) und dem Agrarbudget. „Europa investiert auch in den nächsten sieben Jahren einen großen Teil seines Budgets in die Landwirtschaft. Dieses Geld bestimmt maßgeblich mit, wie gewirtschaftet wird. Mit der wichtigen Einigung auf den Haushalt, kommt auch die Verantwortung. Europa muss dafür sorgen, dass die Agrarmilliarden die Bäuerinnen und Bauern unterstützen, die Klima und Gewässer schützen, Artenvielfalt stärken und für Leben in den Dörfern…

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EU-Rat: Mehrjähriger Finanzrahmen mit Eckpunkten für Agrarpolitik beschlossen

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten haben sich am frühen Morgen des 21. Juli nach mehr als viertägigen Beratungen auf ein Paket zum nächsten und für die Agrarpolitik auch bedeutsamen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2021 bis 2027 und das Wiederaufbauprogramm nach der Corona-Krise, Next Generation EU (NGEU), geeinigt. MFR und NGEU haben ein Gesamtvolumen von rund 1,8 Billionen Euro verteilt auf 750 Mrd. Euro (NGEU) und 1074,3 Mrd. Euro (MFR). Kritik kommt vom EU-Parlament. Als zentrale Ergebnisse für den Agrarbereich sehen die Schlussfolgerungen des EU-Rates folgende Festlegungen vor.: Für die Agrar- und Fischereipolitik…

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Schlachtung und Fleischverarbeitung wieder stärker dezentral organisieren

Die Schlachtung und Fleischverarbeitung in Bayern soll künftig wieder stärker dezentral organisiert werden. Das hat die Freie Wähler Landtagsfraktion bei einer Pressekonferenz im Landtag gefordert – und damit nach eigenen Worten Konsequenzen aus der Häufung von Corona-Infektionen bei deutschen Schlachthöfen gezogen. Die Fraktion der in Bayern auch in Regierungsverantwortung stehenden Freien Wähler hat dazu ein Schlachthof-Strukturkonzept vorgelegt. Ziel des Konzepts ist die Wiedereinrichtung und Förderung von kleinen und mittelständischen, dezentral organisierten Schlachtereien in allen Regionen Bayerns und damit auch langfristig der Erhalt der…

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BDM: Unter Klöckners Leitung wird „Weiter so wie bisher – mit ein paar Schönheitskorrekturen“ faktisch manifestiert

Die Herausforderungen, vor denen die europäische Landwirtschaft angesichts der Corona-Pandemie, der Anforderungen des Klimaschutzes, außenpolitischer Unwägbarkeiten, verstärkter Tierwohldebatten und zunehmender Wetterextreme stehen, sind nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) immens. Mit der Coronakrise werde noch einmal die Systemrelevanz der Landwirtschaft deutlich. Doch statt dies als Chance zu begreifen, die bisherige Agrarpolitik tiefgreifender neu zu gestalten und entsprechend auch die Agrarmarktpolitik grundlegend neu auszurichten, beschränkt sich für den BDM die aktuelle Diskussion im EU-Agrarrat unter Leitung von…

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Das System Billigmilch jetzt überwinden

Alle reden nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zu Recht über das gescheiterte System Billigfleisch, der Milchsektor stehe jedoch vor denselben Herausforderungen. „Die aktuelle Diskussion um das System Billigfleisch, den Umbau der Tierhaltung sowie die Verantwortung in der gesamten Wertschöpfungskette, ist absolut überfällig und notwendig“, sagt Elisabeth Waizenegger, Milchsprecherin im AbL-Bundesvorstand und Milchbäuerin im Allgäu. Insbesondere für den Schweinesektor müssen die Weichen zu mehr Tierwohl momentan entscheidend gestellt und etwa durch das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung der sogenannten…

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Treffen der EU Agrarminister: AbL fordert Entlohnung von Umweltleistungen und macht konkrete Vorschläge

Anlässlich des ersten Treffens der EU-Agrarministerinnen und -minister unter deutscher Ratspräsidentschaft fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mindestens 30% der Direktzahlungen an Eco-Schemes zu binden, den Green Deal und die Farm to Fork-Strategie umzusetzen und die Bauern und Bäuerinnen dabei mitzunehmen. Hauptthema des Treffens am 20. Juli ist die sogenannte „Grüne Architektur“ der künftigen europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2022. Die „Grüne Architektur“ beschreibt die Instrumente der GAP, welche einen konkreten Nutzen für Natur-, Klima- und Tierschutz erbringen sollen. Die bereits 2018 von der europäischen…

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EU-Agrarpolitik: Ministerin Klöckner muss neue Ansätze gegen Klimakrise und Höfesterben voranbringen

Anlässlich des ersten Treffens ersten Treffen der EU-Landwirtschaftsministerinnen und -minister unter deutscher Ratspräsidentschaft fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, durch die im Zentrum des Treffens stehende "Grüne Architektur" der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowohl bäuerliche Betriebe, als auch Klima- und Umweltschutzziele zu fördern. „Mit dem Europäischen Green Deal und der "Farm to Fork"-Strategie setzt die EU ehrgeizige neue Ziele für den Klimaschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die von der Kommission vorgeschlagenen Instrumente sind jedoch nicht geeignet, um sie zu erreichen und zugleich die bäuerlichen…

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AbL zur Wiederaufnahme der Schlachtung und Zerlegung bei Tönnies - In schwieriger Situation Verantwortung übernehmen

„Bei vielen schweinehaltenden Betrieben liegen seit einigen Wochen berechtigterweise die Nerven blank“, so Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) und Neuland-Schweinehalter in Niedersachsen. Schulz weiter: „Aufgrund der stillgelegten Schlachthöfe wegen der Corona-Infektionen, insbesondere beim Unternehmen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, konnten viele Tiere nicht geschlachtet werden. Das bedeutet, die Tiere werden zu schwer, eine vernünftige Tierhaltung wird schwierig und es gibt einen Stau in den Ställen. Hinzu kommen stark fallende Erzeugerpreise von aktuell 1,47,-Euro/Kilo Schlachtgewicht, die…

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Verbände fordern: Schlachtindustrie und Massentierhaltung müssen sich ändern und Schluss mit Wachsen und Weichen

Die Landesverbände des BUND, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und des Deutschen Tierschutzbunds in Niedersachsen haben anlässlich des von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann initiierten „Schlachthof-Gipfels“ Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast aufgefordert, ihrer jüngsten Kritik am "System Fleisch" spürbare Konsequenzen folgen zu lassen. Die Nutztierhaltung in Niedersachsen muss auf ein nachhaltiges und umweltverträgliches Maß reduziert und wieder in bäuerliche tiergerechte Haltungen mit fairen Preisen entwickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Landespolitik auch auf die Strukturen in der…

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QS-System akzeptiert ausländische Ferkel mit „vergleichbarem“ Produktionsstandard

Über 90 Prozent des Schweinefleisches aus deutscher Produktion stammt aus QS-zertifizierten Betrieben und weist im Handel das entsprechende Logo auf. Doch viele zur Erzeugung erforderlichen Ferkel stammen aus dem Ausland. Und das will die QS-Qualität und Sicherheit GmbH zum Ärger vieler deutscher Ferkelerzeuger auch nicht ändern, obwohl die Ferkelerzeugung in Deutschland angesichts des Ausstiegs aus der betäubungslosen Ferkelkastration und der neuen Regelungen zur Sauenhaltung (Kastenstand) zukünftig höheren Standards unterliegt. Entsprechend deutlich fielen auch die Reaktionen aus, als der Presse-und Informationsdienst Agra Europe (AgE) unter der…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…