Der Wolf in Brandenburg

Die kontroverse Diskussion über die Rückkehr des Wolfes nach Branderburg hat jetzt den Präsidenten des Bauernbundes, Karsten Jennerjahn, veranlasst vom zuständigen Agrarminister Jörg Vogelsänger zu fordern den Wolf wieder in das Jagdrecht aufzunehmen. In seiner Presseerklärung warnt Jennerjahn vor einer flächendeckenden Ausbreitung des Wolfes und zunehmenden Konflikten. Dem bisherigen Ansatz von Herdenschutz und Entschädigung erteilt der Präsident des Bauernbundes eine Absage. Gleichzeitig lehnt er die verantwortliche Zusammenarbeit in der vom Ministerium einberufenen Arbeitsgruppe, Plenum Wolfsmanagement, mit dem Hinweis auf dessen „willkürliche“…

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US Umweltbehörde zieht die Genehmigung Agent Orange Herbizid zurück

Gut ein Jahr nachdem die US Umweltbehörde (EPA) das Herbizid ‚Enlist Duo’ von Dow AgroScience zur Nutzung frei gegeben hatte kam die Kehrtwende: das Mittel habe eine stärkere Wirkung als zunächst angenommen, hieß es. Selbst durch eine 10 Meter breite Pufferzone könne nicht ausgeschlossen werden, daß das Herbizid ‚unzumutbare Schäden an Pflanzen’ anrichte. ‚Enlist Duo’ ist ein Unkrautvernichter, der nicht nur Glyphosat enthält, sondern auch 2,4-D, der aktive Bestandteil des im Vietnamkrieg eingesetzten Entlaubungsmittels ‚Agent Orange’. Dow AgroScience bietet das Herbizid für die Glyphosat und 2,4-D resistenten GM Mais und Soja der Marke ‚Enlist’ an.…

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Medienpreis für gentechnikkritische Berichterstattung

Der Chef des Naturarzneimittel-Herstellers Salus und Stifter des Presigeldes, Otto Greither, prämiert die Gewinner des Medienpreises. Das Preisgeld von 13.500 Euro war für besonders gelungene Beiträge zu den Risiken der Agro-Gentechnik und den Chancen einer ökologischen Landwirtschaft ausgelobt. Der Hauptpreis ging zur Hälfte an den Autor und Filmemacher Valentin Thurn sowie den Co-Autor und Journalisten Stefan Kreutzberger für ihr Buch „Harte Kost. Wie unser Essen produziert wird – Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt“. Das preiswürdige, 320 Seiten starke Buch ist im November 2014 im Ludwig Verlag erschienen. Der zweite Teil des…

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Direktzahlungen müssen bleiben

Dafür setzt sich der Deutsche Bauernverband ein und bereitet die Diskussion um die zukünftige Ausgestaltung der Agrarpolitik nach 2020 vor. Nur wenn diese Gelder fließen, so die Argumentation, seien die Bauern in der Lage die europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Tierschutzstandards einzuhalten. Schon im Vorfeld der vergangenen Agrarreform waren vor allem aus den Reihen der Umwelt-, Tierschutz- und Verbraucherorganisationen Forderungen nach einer Qualifizierung der Direktzahlungen gestellt worden Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fordert die Direktzahlungen nicht pauschal an die Fläche zu binden, sondern ihr strukturell wirksames…

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Gentechnisch veränderte Rapssaat auf britischen Feldern

Auf mehreren Feldern ist in diesem Herbst mit GVO-Anteilen verunreinigtes Rapssaatgut eines französischen Lieferanten ausgesät worden. Der verunreinigende gv-Raps hat für Europa keine Zulassung. Bei den Feldern auf denen das Saatgut breriets ausgesät wurde handelt es sich offenbar zum Großteil um Versuchsflächen für die amtliche Registrierung neuer konventioneller Pflanzensorten. Wie das Ministeriumsberichten hervor geht, war die Verunreinigung einem britischen Saatgutunternehmen aufgefallen, welches den Fund dem GV-Kontrolldienst der britischen Agentur für Tier- und Pflanzengesundheit (APHA) meldete. Neben einer Rückrufaktion für die noch nicht…

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Hormonellen Pflanzenschutz regulieren

Die EU debattiert derzeit darüber wie in Zukunft mit hormonell wirksamen Bestandteilen in Pflanzenschutzmitteln umgegangen werden soll. Auf der Konferenz "Endokrine Disruptoren: Kriterien zur Identifizierung und damit verbundene Folgen" im Juni wurden die Auswirkungen auf verschiedenen Bereiche der Lebensmittelkette diskutiert sowie Kriterien vorgestellt mit deren Hilfe hormonell wirksam,e Substanzen mit schädigenden Wirkungen identifiziert und verboten werden können. Diese als Endokrine Disruptoren bezeichneten Stoffe umfassen Substanzen wie PCB, DDT, Bisphenol A, Atrazin, Triclosan und viele mehr. Sie unterscheiden sich von anderen Ebenfalls…

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Ab nach draußen

Unter dem Motto: „Heute schon draußen gewesen?“ schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium in diesem Jahr seinen Wettbewerb landwirtschaftliches Bauen aus. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) würden innovative und zukunftsweisende Praxisbeispiele für tier- und umweltgerechte Ausläufe gesucht. Entscheidend sei auch, dass Tierwohl, Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsaspekte im Einklang stünden. Noch bis 15. 2. 2016 können Beiträge eingereicht werden. Dass in diesem Jahr Ausläufhaltungssysteme prämiert werden, zeigt offensichtlich einmal mehr, das auch das Ministerium trotz seiner Verlautbarungen, es…

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„Zäune gegen Wölfe“

Unter diesem Titel haben sich die Berufsschäfer Anfang Oktober in der Eifel getroffen, um über das Thema Wolf zu diskutieren. Lobend äußerten sich die Anwesenden Schäfer gegenüber der Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken und der Stiftung Natur und Umwelt, vertreten durch Herrn Krebühl. Schon frühzeitig und intensiv habe man sich mit dem Thema Wolf beschäftigt und einen Wolfmanagementplan erarbeitet. Auch seien Mittel für Schutzmaßnahmen und Schadensersatz in anerkannten Wolfsgebieten bereitgestellt worden. In der folgenden Diskussion wurde eine Reihe von Aufgabenfelder identifiziert. Wenig Handlugsbedarf sahen die Schäfer für den Fall eines…

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Intransparenter Verkauf staatlicher Flächen in Ungarn

Schätzungsweise 350.000 ha bis 400.000 ha verteilt auf etwa 50.000 Grundstücke will die Regierungspartei in Ungarn im kommenden Jahr verkaufen. Bei den bisher im nationalen Besitz befindlichen Flächen handelt es sich vor allem um Ackerland. Sollte der Verkauf wirklich vollzogen so würden 30% des staatlichen Flächenbesitzes bzw. 7% der gesamten ungarische Ackerfläche im nächsten Jahr privatisiert. Die Bodenversteigerungen sind für den Zeitraum 23 November bis 22. Dezember diesen Jahres angesetzt. Ortsansässige ungarische Bauern sollen den Vorzug erhalten und dürfen maximal 300 ha ersteigern. Wer ein transparentesVerfahren erwartet wir enttäuscht. Die…

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Bauern solidarisieren sich mit Streiks der Molkereibeschäftigten

Anlässlich der anhaltenden Warnstreiks der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bei bayrischen Molkereien in der Tarifauseinandersetzung um Lohnerhöhungen hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) dem NGG-Landesverband und weiteren Gliederungen der NGG ihre Solidarität ausgesprochen. Die AbL erinnerte daran, dass von Bauernseite der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) vor einigen Jahren einen bundesweiten Milchstreik für faire Milcherzeugerpreise organisiert und dabei wichtige Solidarität auch aus den Reihen von NGG und von Molkerei-Betriebsräten erfahren habe. „Es geht um faire Bezahlung von Milch und Arbeit“,…

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