Milchpreis um die Hälfte zu niedrig

Deckt der Milchpreis die Erzeugerkosten? Wie das Verhältnis von Kosten zu Erlösen ist zeigt der Milchmarkerindex (MMI). Die aktuellen Ergebnisse des MMI für den Bezugszeitraum Juli 2016 zeigen bei der Betrachtung des Verhältnis zwischen Kosten und Erlösen eine Unterdeckung von 46 Prozent. Für Milchbäuerinnen und Milchbauern eine katastrophale Situation. Bis zum Juli fielen die Milchauszahlungspreise im Bundesdurchschnitt um minus 1,4 Cent auf 24,40 Cent pro Kilogramm. Die erneute Verschlechterung der Preis-Kosten-Ratio traf alle Regionen (Nord, Süd, Ost) stellen die Autoren fest. Am stärksten aber war Ostdeutschland betroffen. In dieser Region gaben…

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Mengensteuerung auf US-Amerikanisch

563.850 Tonne Käse lagern in den USA in den Kühlhäusern. So viel wie nie zuvor in einem August seit Beginn der Aufzeichnungen 1921. Jetzt kündigte das US-Landwirtschaftsministerium an für weitere 20 Mio $ Cheddar zu kaufen und für wohltätige Zwecke und Tafelorganisationen zur Unterstützung von bedürftigen Familien zu verteilen. Auch in den USA sind die Einnahmen in den vergangenen zwei Jahren um 35 Prozent gesunken. Die Aufkaufmaßnahme soll den Marktpreisstabilisieren und die Käsebestände in der Lagerung reduzieren. Umrechnungskurs: 1 $ = 0,8961 Euro

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Bäuerlichen Zuspruch für das „gallischen Dorf“ Wallonie

Im EU-Handelsrat hat Belgien am 18. November die Zustimmung für Ceta verweigert, weshalb die Entscheidung vertagt werden musste. Die AbL-Bundesvorsitzende Gertraud Gafus kommentierte diese Entscheidung: "Die belgische Region Wallonie hat sich gegen Ceta ausgesprochen und fordert Nachbesserungen von Vertragstextteilen. Dieser Widerstand der Region Wallonie verdient höchsten Respekt, ist bemerkenswert und folgerichtig, denn der Ceta-Vertrag steckt voller Probleme auch im landwirtschaftlichen Sektor. Belgien darf nicht unter Druck gesetzt werden, Ceta zustimmen zu müssen!" Von Ceta-Kritikern wird der überwiegend französischsprachige Südteils Belgien,…

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CETA darf in Kraft treten

Zumindest vorläufig. Das entschied heute (13.10.2016) das Bundesverfassungsgericht. Geklagt hatte ein breites zivilgesellschafliches Bündnis aus Foodwatch, Campact sowie dem Verein „Mehr Demokratie“. Außerdem klagte eine Einzelperson sowie Bundestagsabgeordnete der Linken und ein Europaabgeordneter – insgesamt also 200.000 Menschen. Für die Kläger ist CETA undemokratisch, gefährdet  Standards im Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherschutz und bedroht durch Schiedsgerichte das Monopol der Justiz. Auch eine Zusatzvereinbarung der EU-Kommission konnte diese Zweifel nicht ausräumen. Jetzt gaben die Verfassungsrichter Vorläuig grünes Licht unter der…

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Freihandel marschiert voran

Während in Europa alle Augen von Gegnern und Befürwortern der Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA CETA und TTIP gerichtet sind bei denen, wenn die Kritiker recht behalten europäische Verbraucherschutzstandards leiden könnten tritt ganz unaufgeregt ein Freihandelsabkommen der EU mit Ländern in Afrika in Kraft. Namibia, Botswana, Swasiland, Südafrika und Lesotho die die zukünftigen Freihandelspartner. Keine starken Wirtschaftsnationen wie die USA und Kanada. Das Abkommen ist die Fortsetzung des vorangegangenen Cotonou-Abkommens. Namibia, Botswana, Swasiland und Lesotho werden einen zollfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt genießen. Südafrika als…

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"K 49184 - Atmen ohne Pause"

Ein Buch in den Meldungen? Ein Buch das einen Zeitgeist transportiert. Das Fragen der Zeit transportiert. Dürfen wir Tiere schlachten? Das die Auseinandersetzung der Gesellschaft mit der Herkunft ihrer Lebensmittel erst möglich macht. Ein Buch, dessen Bilder auch Gegenstand von Ausstellungen sind. Gewesen in Berlin und bis zum 15. Januar im Münchner Stadtmuseum. In direkter Nachbarschaft zum Viktualienmarkt im selben Gebäude mit einem hellen Cafe in dem sich Vormittags junge Mütter zum gemeinsamen plauschen treffen. Wollen sie wissen was passiert auf dem Weg von der Geburt bis in die Fleischtheke. Die Fotografin, sie arbeitet unter dem Pseudonym K…

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Die Land Matrix zeigt Ausmaß weltweiter Landkäufe

Seit dem Jahr 2000 sind weltweit 26,7 Millionen Hektar Agrarfläche von Investoren aufgekauft worden - rund zwei Prozent des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens. Diese Daten zum Ausmaß des global stattfindenden großflächigen Landerwerbs - 'Land Deals' genannt - stammen aus dem aktuellen Bericht der Landmatrix Initiative: „Land Matrix Analytical Report II: International Land Deals for Agriculture“. Beteiligt sind internationale Organisationen der Entwicklungspolitik und -forschung, darunter die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und die International Land Coalition, zu der Institutionen wie die Weltbank und die Vereinten Nationen…

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Auf der Zielgerade den Tierschutz entdeckt

Wird der Bundeslandwirtschaftsminister in seinen letzten Tagen doch noch eine Rakete zünden. Die Bilder, die tierquälerische Bedingungen in den Ställen einzelner Funktionäre der Tierhaltungsbranche zeigen nötigen den Minister klar Stellung zu beziehen: „Vorausgesetzt, die Bilder des Fernsehbeitrages sind authentisch, enthalten sie deutliche Hinweise auf tierschutzrelevante Vorkommnisse.“ so Schmidt gegenüber dem Nachrichtenportal AgrarEurope. Ersteres haben sogar die Betroffenen bestätigt. Einzige Ausnahme Johannes Röhring, der lässt seinen Tierarzt erklären die Tierrechtler hätten sich die Mühe gemacht ein vile Stunden totes Schwein als Kadaver in…

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Biodiversität und Landwirtschaft

Eine Untersuchung im hessischen Vogelsberg ergab einen Artenrückgang um ein viertel zwischen 1945 und 2012. Den Forschern der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt war Material von einem Hobbyforscher vermacht wurden, dass aus der Zeit von 1945 bis 1975 stammt. Verglichen wurden diesse Daten mit eigenen Aufnahmen aus dem Jahr 2012. Während 1975 noch 683Arten anzutreffen waren konnten die Wissenschaftler 2012 lediglich noch 497 Arten nachgeweisen. Dieser Artenverlust an sich sei besorgniserregend. Alllerdings betonten die Forscher auch die besondere Bedeutung, dass vor allem seltene und bedrohte Pflanzenarten wie Orchideen oder…

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Demonstration gegen Monsantos Agrarsystem

Das Timing hätte nicht besser sein können. Kurz bevor in Den Haag, Niederlande, das internationale Monsanto-Tribunal vom 14.16. Oktober stattfindet, in dem zivilgesellschaftliche Kräfte ihre Kritik an dem Konzern gebündelt dokumentieren und rechtlich verwertbare Grundlagen schaffen wollen, gibt der deutsche Chemikonzern Bayer bekannt, den US-Riesen übernehmen zu wollen. Wähernd Monsanto durch seine führende Rolle in der grünen Gentechnik und seine für ein bestimmtes Ackerbausystem stehende Position im Pestizidmarkt schon seit Jahren kritisch beobhachtet wird, ist Bayer bislang ein realtiv unbeschriebenes Blatt. Dabei segelt auch das ursprünglich reine…

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