Weltmilchtag: Runter mit der Milchmenge für Umweltschutz und Bauernhöfe

Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni 2020 fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) einen Richtungswechsel in der aktuellen Milchmarktpolitik: Statt Milch einzulagern, eine Mengendrosselung. Klima- und umweltverträgliche Milcherzeugung und wirtschaftliche Perspektiven auf den Bauernhöfen sind klar vereinbar, wenn der politische Rahmen stimmt. Aktuell ist der Milchmarkt bis auf weiteres massiv angespannt und die Erzeugerpreise sind zum Teil auf unter 30 Cent für einen Liter Milch abgerutscht. Im ersten Quartal wurden 2,8 Prozent mehr als gegenüber dem Vorjahreszeitraum…

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EMB: Blick nach vorn für einen sozial und ökologisch nachhaltigen Milchsektor

Der Weltmilchtag am 1.Juni ist für das European Milk Board (EMB) „ein besonderes Datum“, ein Tag, „an dem wir den Blick nach vorn richten. An dem wir aufzeigen möchten, was einen guten, einen fairen sowie sozial und ökologisch nachhaltigen Milchsektor ausmacht. Und an dem wir noch einmal klarstellen, dass die dazu nötigen Rahmenbedingungen durch die Politik geschaffen werden müssen“. Nachbesserungsbedarf sieht das EMB dabei auch bei den vorliegenden GAP-Reformvorschlägen und der Farm-to-Form-Strategie. Der Sektor ist für das EMB- fair, wenn das Produkt Milch zu kostendeckenden Preisen verkauft wird und er ist fair zu den in der Landwirtschaft…

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EU-Agrarsubventionen: Wohin die 6,7 Milliarden in Deutschland fließen

Alle Jahre wieder Ende Mai ist es soweit: Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht die Empfänger der Gelder, die im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU ausgeschüttet werden. Von den 59 Milliarden Euro an Agrarsubventionen flossen 2019 rund 6,7 Milliarden an 322.000 Begünstigte. Die Suche in der BLE-Datenbank ist mühsam, doch das Agrarportal Proplanta hat die Informationen ausgewertet und eine Karte erstellt, die abbildet, wohin das Gros der Gelder geht. „Wie schnell zu erkennen ist, sind die Empfänger der millionenschweren Beträge nicht einzelne Landwirte, sondern neben der öffentlichen Hand insbesondere…

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Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen und Bauern fördern

Anlässlich der Sondersitzung der Agrar- und Umweltministerinnen und -minister des Bundes und der Länder mit EU-Agrar-Kommissar Janusz Wojciechowski und dem EU-Umwelt-Kommissar Virginijus Sinkevičius haben Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zusammen mit Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace vor dem Landwirtschaftsministerium (BMEL) in Berlin demonstriert. “Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!” ist auf einem Transparent zu lesen und „Agrarpolitik ändern: Bauernhöfe fördern, Tierhaltung umbauen, Klima schützen“ heißt es auf einem anderen. AbL und Greenpeace fordern eine soziale, ökologische und…

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AgrarBündnis: Digitalisierung der Landwirtschaft ersetzt keine Agrarwende

Das AgrarBündnis warnt vor Big-Data-Konzernen und fordert die Gestaltung der Digitalisierung im Sinne einer bäuerlich-ökologischen Landwirtschaft. „Wir brauchen einen neuen Blick auf die Digitalisierung und ihre Bedeutung für das Funktionieren von Gesellschaft und Wirtschaft. Auch die Begleitumstände der Corona-Pandemie tragen derzeit dazu bei, diesen Blick zu weiten. Es geht nicht darum, mit innovativer Technik vorhandene Schwachstellen zu verbessern. Es geht darum, die Digitalisierung im Sinne einer bäuerlich-ökologischen Agrarwende zu gestalten und zu nutzen“, erklärt das AgrarBündnis als Ergebnis eines unter seinen Mitgliedern erfolgten…

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Fridays for Future: Unsere Bäuerinnen und Bauern sind eine der größten Hoffnungen, die wir haben.

Die Jugendbewegung Fridays for Future Europa fordert in einem offenen Brief an die EU-Kommission einen Neustart in der GAP zur Bewältigung der Klimakrise und stellt sich hinter die Bäuerinnen und Bauern. „Die Coronakrise zeigt uns die Kehrseite unseres globalisierten Ernährungssystems. Sie verdeutlicht die systemische Abhängigkeit der EU Länder von Nahrungsmittelimporten, schlecht bezahlten Saisonarbeiter*innen und globalisierten Lieferketten. Währenddessen werden mindestens 10 % der gesamten europäischen Emissionen durch die Landwirtschaft verursacht, es verschwindet Tag für Tag mehr Artenvielfalt und Bäuerinnen und Bauern kämpfen um ihr Überleben“,…

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KLB: Nicht bei strengeren Regelungen und Verboten stehenbleiben

Mit dem Kabinettsbeschluss zu den Werkverträgen in der Fleischindustrie hat die Bundesregierung nach Ansicht der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) „zumindest schnell und folgerichtig gehandelt“. Ob dies ausreicht, vom Bundestag mitgetragen wird und rechtlich Bestand hat, müsse sich aber erst noch zeigen. Schon würden Stimmen laut, die das Verbot der Werkverträge als zu weitreichend bezeichnen oder es sogar als einen Verstoß gegen das Übermaßverbot sehen. Dies zeigt laut KLB, dass es nicht leicht wird, die beabsichtigten Regelungen tatsächlich zu beschließen. Dabei dürfe Folgendes nicht vergessen werden: „Wenn über die Vergabe von Werkverträgen das…

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Bündnisgrüne Ministerinnen und Minister: EU-Agrarförderung neu ausrichten

In einem gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission fordert Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel gemeinsam mit seinen bündnisgrünen Ministerkolleginnen und -kollegen der Bundesländer ein Umdenken in der europäischen Agrarförderpolitik. Hintergrund ist die gemeinsame Konferenz der Umwelt- und Agrarminister der Bundesländer am 28. Mai mit den beiden zuständigen EU-Kommissaren, auf der die weitere Rahmensetzung für die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) diskutiert werden soll. Der Brief mit der Überschrift „Die Zukunft der Landwirtschaft sichern – Für eine ambitionierte Grüne Architektur der Gemeinsamen Agrarpolitik“…

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MEG Milch Board fordert staatliches „Kurzarbeitergeld für Milchkühe“

Angesichts der massiven Verwerfungen am Milchmarkt ist die MEG Milch Board von den Ergebnissen der Konferenz der Agrarministerinnen und -minister (AMK) Anfang Mai enttäuscht. Die AMK habe die Eröffnung der privaten Lagerhaltung und den Erlass eines EU-Durchführungsakts nach Artikel 222 GMO, welcher der Branche befristet die Möglichkeit zur freiwilligen Mengenplanung eröffnet, begrüßt, eigenen politischen Handlungsbedarf aber nicht gesehen. Die AMK habe vielmehr auf die Sektorstrategie 2030 des Deutschen Bauernverbandes und der deutschen Milchindustrie verwiesen und in diesem Zusammenhang ein solidarisches Verhalten der Branche insgesamt gefordert. …

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VLOG zur „Farm to Fork”-Strategie der EU: Gentechnik ist nicht nachhaltig

In der von der EU-Kommission vorgelegten „Farm to Fork“-Strategie wird auch eine mögliche Rolle „neuer innovativer Techniken“ wie Biotechnologie zur Stärkung der Nachhaltigkeit und Reduktion von Pestiziden angesprochen und eine laufende Studie der Kommission erwähnt, die angeblich das Potenzial „neuer genomischer Techniken“ zur Verbesserung der Nachhaltigkeit bei der Lebensmittelversorgung untersuchen soll. Darauf weist der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG hin und übt deutliche Kritik. „Gentechnik ist nicht nachhaltig, im Gegenteil. Europa braucht keine Gentechnik, weder alte noch ‚neue genomische Techniken‘. Europas Verbraucher und…

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