Minister fordert 40 Cent Milchpreis und kritisiert DMK

Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat Deutschlands Molkereien aufgerufen, den Bauern endlich 40 Cent pro Liter Milch zu zahlen. "Das ist eine elende Schweinerei, was die Molkereigenossenschaften mit den Bauern anstellen", sagte Backhaus am Mittwoch in Grimmen vor Journalisten, meldet die Süddeutsche Zeitung. Obwohl die Milchmenge zurückgegangen sei und auch das Futter knapp werde, würden den Milchbauern derzeit um 32 Cent pro Liter Milch angeboten. "Das ist unerträglich", sagte Backhaus, der laut der Süddeutschen besonders die größte Molkerei Deutschlands, das Deutsche Milchkontor (Bremen), nannte. Außerdem verweigere das DMK…

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Kastration mit Isofluran ist praxisreif und sicher

Die Ferkelkastration mit dem Narkosemittel Isofluran ist für den Vorstandssprecher von NEULAND Jochen Dettmer „praxisreif und sicher“. Das vermittelte NEULAND gemeinsam mit dem Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn auf deren Lehr- und Forschungsstation Frankenforst im Rahmen einer Vorführung zur Ferkelkastration. Dabei wurde die Betäubungsanlage PIGNAP der Firma WALDER aus der Schweiz vorgestellt. „Wir setzen die Betäubungsanlagen PIGNAP schon seit zehn Jahren erfolgreich im NEULAND-Qualitätsfleischprogramm ein. In den letzten Jahren wurden einige Verbesserungen an dem Gerät vorgenommen, sodass jederzeit die notwendige Betäubungstiefe…

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Landwirtschaft als ein Treiber beim Biodiversitätsrückgang

Ein Handeln zur Rettung der Artenvielfalt fordern in einer „Frankfurter Erklärung“ namhafte Biodiversitätsforscher Deutschlands, die sich auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Frankfurt trafen. Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von 17 Universitäten und Institutionen ist der Verlust der biologischen Vielfalt aktuell eine der größten Herausforderungen für die Menschheit. Auch in Deutschland sei die Situation insbesondere bei den Insekten dramatisch. Als einen „Treiber des Biodiversitätsrückganges“ benennen sie auch die Landwirtschaft. In der Erklärung heißt es: “Der Verlust an biologischer Vielfalt ist…

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Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration

Mit einer Bundesratsinitiative will die bayerische Landesregierung das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration um fünf Jahre hinauszögern. Dazu soll das Inkrafttreten des novellierten Tierschutzgesetzes, das ein Verbot der betäubungslosen Kastration ab Januar 2019 vorsieht, bis Ende 2023 ausgesetzt werden. Medienberichten zufolge wollen weitere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Initiative unterstützen. Der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) zeigt sich schockiert über den Vorstoß und appelliert an die politisch Verantwortlichen, das Leid für die Ferkel nicht noch länger zu tolerieren. Über den Antrag entscheidet am 3. September…

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US-Gericht sieht Risiko für Krebserkrankung durch Glyphosat

Das erst kürzlich vom Bayer-Konzern übernommene Chemieunternehmen Monsanto ist in einem Prozess um die Folgen des Einsatzes des Wirkstoffs Glyphosat in den USA zu einer Zahlung von 289 Millionen Dollar (ca. 250 Mio. Euro) an den Krebspatienten Dewayne Johnson verurteilt worden. In dem Urteil heißt es, dass Monsanto die Nutzer der genannten Pestizide nicht ausreichend vor den Risiken der Mittel gewarnt habe und spricht in diesem Zusammenhang von „Heimtücke“. Bayer und Monsanto weisen einen Zusammenhang von Krebs und dem Einsatz ihrer Mittel zurück. Monsanto hat Berufung gegen das Urteil angekündigt. „Die AbL fordert Monsanto und Bayer auf, endlich…

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Gelder bei Dürrehilfen verantwortungsvoll einsetzen

Angesichts der auf Bundes- und Landesebene in Aussicht gestellten Dürrehilfen hat der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) in einem Positionspapier einen verantwortungsvollen Einsatz öffentlicher Gelder angemahnt. „Wir sind in Sorge um unsere Tiere und Milchbetriebe, sehen aber natürlich auch, dass die zur Verfügung gestellten öffentlichen Mittel sehr verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen. Der BDM hat daher ein Positionspapier dazu verfasst, wie mögliche Hilfsmaßnahmen so ausgestaltet werden könnten, dass die notwendige Unterstützung der Trockenheitsbetroffenen möglichst zielgerichtet, d.h. möglichst ohne größere Mitnahmeeffekte, genau…

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So will Hessen den Glyphosateinsatz beenden

Den Glyphosateinsatz in Hessen beenden will die dortige Landwirtschafts- und Umweltministerin Priska Hinz und hat dafür ihre Ausstiegsstrategie im Umweltausschuss des hessischen Landtags vorgestellt. „Die Hessische Glyphosat-Ausstiegsstrategie bündelt verschiedene Maßnahmen mit dem Ziel, schnellst möglich den Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden in der gesamten hessischen Landwirtschaft sowie in hessischen Wäldern, Gärten und auf Freiflächen zu beenden“, sagte die Ministerin in Wiesbaden. Das Land sieht sich in einer Vorbildfunktion. Deshalb sei der Glyphosatausstieg auf den selbst bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betrieben, wie dem Eichhof…

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Bundesgericht in Brasilien stoppt Glyphosat-Einsatz

In Brasilien hat ein Bundesgericht in der Hauptstadt Brasilia den Einsatz des Wirkstoffes Glyphosat gestoppt. Pestizide, die diesen oder einen von sieben weiteren Wirkstoffen (Methylparathion, Lactofen, Phorat, Carbofuran, Abamectin, Thiram, Paraquat), die in Europa zum Teil bereits verboten sind, enthalten, sollen nicht mehr zugelassen werden. Bereits bestehende Zulassungen sollen innerhalb von 30 Tagen nach der Entscheidung des Gerichts, die am 3. August fiel, aufgehoben werden. Die Regelung soll solange in Kraft bleiben, bis die für die Zulassung zuständige Gesundheitsbehörde ANVISA die Toxizität der beanstandeten Pestizide neu bewertet hat. Das…

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AbL für generelle Abschaffung der Hofabgabeklausel

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Hofabgabeklausel und sieht darin einen großen Erfolg des Arbeitskreises zur Abschaffung der Hofabgabeklausel. Gleichzeitig warnt sie davor, durch Gesetzesänderungen und komplizierte Härtefallregelungen an einer gewissen Verpflichtung zur Hofabgabe festzuhalten. Das Bundesverfassungsgericht hat wesentliche gesetzliche Regelungen der so genannten Hofabgabeklausel für verfassungswidrig erklärt, weil sie in unzulässiger Weise die Eigentumsfreiheit, den Schutz der Ehe und den Gleichheitsgrundsatz verletzen. Die Hofabgabeklausel verpflichtet…

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Hofabgabeklausel ist verfassungswidrig

Vorschriften über die Pflicht zur Abgabe landwirtschaftlicher Höfe als Voraussetzung eines Rentenanspruchs (Hofabgabeklausel) sind nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) verfassungswidrig. Das teilt das Karlsruher Gericht heute in einer Pressemitteilung mit. Darin heißt es: „Die Koppelung einer Rente an die Abgabe eines landwirtschaftlichen Hofs greift faktisch in die Eigentumsfreiheit des Art. 14 GG ein. Die Pflicht zu einer solchen Hofabgabe wird verfassungswidrig, wenn diese in unzumutbarer Weise Einkünfte entzieht, die zur Ergänzung einer als Teilsicherung ausgestalteten Rente notwendig sind. Darüber hinaus darf die Gewährung…

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