Schwedische Milch bleibt gentechnikfrei

Schwedische Molkereien wollen weiterhin nur gentechnikfreie Milch produzieren. Das berichtet der Branchendienst Feednavigator.com. Diese freiwillige Vereinbarung zwischen Molkereien und Bauern wird seit 1996 jährlich neu geschlossen. Voraussetzung ist laut  schwedischem Bauernverband, dass die Molkereien die Mehrkosten für das gentechnikfreie Sojafutter vergüten. „Arla und die anderen Molkereien zahlen den Bauern etwas mehr, weil sie gentechnikfreies Futter benutzen“, zitiert Feednavigator den Nachhaltigkeitsexperten des Bauernverbandes, Jan Eksvärd. Neben dem Tierwohl sei Gentechnikfreiheit einer der Gründe, warum Verbraucher schwedische Produkte für…

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Europäische und kanadische Studie kritisiert CETA

Anlässlich der in Kürze anstehenden Entscheidungen über das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) beleuchten kanadische und europäische ExpertInnen der Zivilgesellschaft in einer neuen Studie die umstrittensten Aspekte des Abkommens. Sie kommen zu dem Schluss, dass das Abkommen in seiner derzeitigen Form das Allgemeinwohl beider Seiten des Atlantiks gefährdet. Die Studie benennt u.a. Gefahren im Bereich Konzernklagerechte, Landwirtschaft und Energiepolitik. Die aus Deutschland beteiligten Organisationen AbL, BUND, Forum Umwelt & Entwicklung, PowerShift forderten in einer gemeinsamen Presseerklärung einen sofortigen…

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Transatlantische Bauernerklärung gegen CETA und TTIP

„TTIP und CETA stoppen“ ist eine zentrale Forderung der Bauernorganisationen National Family Farm Coalition (NFFC) aus den USA, der National Farmers Union (NFU) aus Kanada und von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Organisationen veröffentlichten am 12. September ihre gemeinsame Erklärung: „Bäuerinnen und Bauern wollen kein CETA und TTIP“. Die Bauernorganisationen weisen darauf hin, dass die Landwirtschaft und ihre Bauernhöfe sowie die Umwelt auf beiden Seiten des Atlantiks die Verlierer sein werden. Die Gentechnikfreiheit stehe auf dem Spiel genauso wie eine qualitativ hochwertige und regionale Lebensmittelversorgung in…

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"Wir haben es satt!"-Kongress Ende September

Unter dem Motto „Landwirtschaft Macht Essen“ findet vom 30. September bis 3. Oktober 2016 der zweite "Wir haben es satt!"-Kongress in Berlin statt. Seit sechs Jahren bringt die „Wir haben es satt!“ Demonstration im Januar zehntausende, ganz unterschiedliche Menschen in Berlin gemeinsam auf die Straße, um für eine bäuerliche, ökologischere und sozial gerechte Landwirtschaft weltweit einzutreten. Der Kongress soll Zeit und Möglichkeit bieten, um die Forderungen nach einer anderen Agrarpolitik und die Fragestellungen zu diskutieren, zu hinterfragen und weiter zu entwickeln. + Wie können wir die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ökologischer…

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Aktion zur Agrarministerkonferenz – das Wasser steht bis zum Hals

„Vielen Bäuerinnen und Bauern steht das Wasser bis zum Hals. Stoppt das Höfesterben!“, mit dieser Botschaft verdeutlichten Aktive der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, Aktion Agrar und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in der Ostsee vor Beginn der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz die dramatische, existenzbedrohende Lage unzähliger Landwirte. Der Hintergrund: In den letzten 10 Jahren haben 40.000 Milchvieh haltende Be­triebe und 64.000 Schweine haltende Betriebe die Hoftore geschlossen – und auch 2016 geht das Höfesterben weiter. Mit ihrer Aktion richteten die Landwirte und Unterstützer ein deutliches „Es reicht!“ an…

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Französische Milchbauern erreichen höheren Milchpreis

An 15 Standorten waren französische Milchbauern dem Aufruf des größten Bauernverbands des Landes FNSEA gefolgt und hatten die Werke des Molkereiunternehmens Lactalis blockiert. In drei Gesprächsrunden hatten sich die Vertreter des Bauernverbands mit den Unternehmenssprechern darauf geeinigt den Milchpreis, der aktuell bei 28 Cent liegt, bis zum Jahresende mit einer monatlichen Anhebung um 0,5 Cent bis zum Jahresende auf 30 Cent anzuheben. In Frankreich ist Lactalis mit seinem Milchpreis, das Unternehmen mit dem geringsten Auszahlungspreis. Für deutsche Bauern könnte dies vor dem Hintergrund von Auszahlungspreisen, die sich beim Deutschen Milchkontor…

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DMK-Molkerei in Edewecht dicht gemacht

Woher sie kamen bleibt unklar. Auf einmal waren sie da. Die 120 Milchbauern mit ihren 60 Treckern. Vor dem Werk des Molkereikonzerns Deutsches Milchkontor (DMK) im niedersächsischen Edewecht. Und dann ging nichts mehr. Kein Rein kein Raus. Sie waren gekommen um gegen die ruinös schlechten Milchpreise der größten deutschen Molkerei DMK zu protestieren. In der Nacht von Montag auf Dienstag machten sie für mehrere Stunden bis weit nach Mitternacht die Tore dicht. Vor allem junge Milcherzeuger sind mit den Schleppern gekommen. Die Milchpreise des Molkereikonzerns DMK sind in Deutschland und auch im europäischen Vergleich Schlusslicht. DMK zahlt nur 20…

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Neulandpersonalie

Im Juni 2016 hat Christoph Dahlmann die Geschäftsführung der Neuland Vertriebs GmbH in Bergkamen übernommen; seit Februar dieses Jahres ist er schon für die Geschäfte der ebenfalls dort ansässigen Biofleisch NRW e. G. zuständig. Hugo Gödde, der 26 Jahre den Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb geführt und entwickelt hat, ist in den Unruhestand verabschiedet worden und wird sich als Seniorpartner um besondere Aufgaben wie die Begleitung von anstehenden Baumaßnahmen oder Themenprojekten, z. B. im Bereich Tierwohl, kümmern. Dahlmann hatte zuvor vier Jahre lang das Eiweißfutterprojekt „Vom Acker in den Futtertrog“ der nordrhein-westfälischen AbL sowie die…

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Die Vorgaben des Handels

In Holland wollen die beiden größten Supermarktketten des Landes den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bei Obst, Kartoffeln und Gemüse stark einschränken. Ab 2019 sollen die „28 umweltschädlichsten Pflanzenschutzmittel“ bei den Produkten für diese beiden Ketten nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Zusätzlich sollen Nachhaltigkeitskriterien beim Anbau eingeführt und die Betriebe dementsprechend verpflichtet werden sich zertifizieren zu lassen. Die Unternehmen fordern aber nicht nur sondern wollen auch zusichern, dass sie ab dem Stichtag viel Ware wie möglich aus den Niederlanden und den Grenzgebieten zu Deutschland und Belgien einzukaufen, um die…

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Initiative zur Stallbauregulierung schlägt hohe Wellen

Bundesumwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am 24. August angekündigt, die Massentierhaltung stärker regulieren zu wollen. Sie stellte ein Gesetzespaket vor, in dem u.a. vorgesehen ist, im Baugesetzbuch die Privilegierung für Stallbauten auf Anlagen-Größen zu beschränken, für die keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) oder UVP-Vorprüfung vorgeschrieben ist (z.B. 1.500 Mastschweineplätze). Teilbauten sollen ausdrücklich als eine Anlage gewertet werden, um die Salamitaktik des schrittweisen Erweiterns zu vermeiden. In der TA Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) soll nun bundesweit die Filterpflicht für große…

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