Hitzewellen bedrohen Ernten in mehreren Kornkammern gleichzeitig

Gleichzeitige Hitzewellen in mehreren Kornkammern der Welt könnten die Ernteerträge einbrechen und die Lebensmittelpreise in die Höhe schnellen lassen. Davor warnt ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer Studie, die am 9. Dezember im Fachjournal „Nature Climate Change“ veröffentlich wurde. Besonders stark von den Ernteeinbrüchen betroffen sein könnten der Westen Nordamerikas und Russlands, Westeuropa und die Ukraine. Für die Studie werteten die Wissenschaftler Klimadaten aus den Jahren 1979 bis 2018 aus. Sie konzentrierten sich auf bestimmte Wellenmuster im Jetstream, einem Höhenwind, der Wettersysteme von Ost nach West transportiert.…

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Tag der Menschenrechte: Unternehmen fordern Lieferkettengesetz

Die Unterstützung für ein Lieferkettengesetz in Deutschland wächst: Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember haben sich 42 deutsche Unternehmen für ein solches Gesetz ausgesprochen. Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst. Und auch zentrale Gremien und Würdenträger der beiden großen Volkskirchen fordern einen gesetzlichen Rahmen. Ein Lieferkettengesetz würde deutsche Unternehmen dazu verpflichten, sich in ihren globalen Geschäften an umwelt- und menschenrechtliche Standards zu halten. Bundesarbeitsminister Heil hat im Spiegel angekündigt, einen entsprechenden…

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EU überrumpelt Biobauern

Zwischen der EU und Biobauern ist es zu einem heftigen Streit gekommen. Hintergrund ist die neue EU-Öko-Basisverordnung (2018/848), die ab 1.1.2021 das bestehende Bio-Recht ablöst. Nachdem sie zunächst von den Bioverbänden unterstützt wurde, auch weil der Bund der ökologischen Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die fachliche Ausgestaltung tragen sollte, kritisieren die Verbände nun scharf die Konkretisierungen der Regelungen. In einem Brief fordert der BÖLW-Vorsitzende Prinz zu Löwenstein, Ministerin Klöckner müsse die Bio-Bremse verhindern, weil die EU Entwürfe vorgelegt habe, die Bio-Tieren und Biobauern schade und das Regierungsziel 20% bis 2030…

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China rockt den deutschen Schweinepreis

Die Notierung für Schweine ist Anfang Dezember erstmals seit der BSE- Krise 2001 wieder über 2 €/kg gestiegen. Damit liegen die Einnahmen endlich seit einigen Monaten über den Ausgaben, so dass eine ordentliche Rendite erzielt werden kann. Die Ursache liegt aber nicht im einheimischen Markt. Zwar sind die Schlachtzahlen in 2019 um ca. 3,5% gefallen, aber auch der Verbrauch ist mindestens so stark gesunken. Die Impulse kommen aus dem Export nach China, seitdem dort die Schweinepest etwa 40% des gesamten Schweinebestands vernichtet hat. Da in China fast die Hälfte der Schweine weltweit gehalten werden, lässt sich erahnen, was das für Auswirkungen auf…

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Agrargipfel im Kanzleramt: Worten müssen Taten folgen

„Nach vielen Worten, die beim Agrargipfel im Bundeskanzleramt ausgetauscht wurden, sind nun Taten gefordert. Die unterschiedlichen Positionen der verschiedenen Vertreter von Initiativen und Verbänden aus dem Agrarbereich und seinem Umfeld wurden im Rahmen des Agrargipfels bei Bundeskanzlerin Merkel vorgetragen. Nun gilt es für die Bundesregierung, daraus Strategien und ein Handeln abzuleiten, das die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine sowohl wirtschaftlich nachhaltige, als auch gesellschaftlich akzeptierte und sozialverträgliche Landwirtschaft schafft, die in der Lage ist, mehr Leistungen für Klima-, Arten- und Umweltschutz sowie Tierwohl…

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Unmäßige Landkonzentration verhindern - Konzerne aus der Landwirtschaft fernhalten

Dass den Entwicklungen am Bodenmarkt nicht weiter tatenlos zugesehen werden kann, ist weitestgehend Konsens. Über das Wie eines Einschreitens gibt es jedoch unterschiedliche Vorstellungen. Jetzt hat die AbL Mitteldeutschland konkrete Vorschläge zu Inhalten eines Agrarstrukturgesetzes vorgestellt. "Kein Mensch sollte durch den Erwerb eines landwirtschaftlichen Betriebes in den Besitz von mehr als 500 ha Landwirtschaftsfläche gelangen oder mehr als 5.000 ha bewirtschaften, denn das hätte mit einer breiten Streuung des Eigentums an Grund und Boden nichts mehr zu tun", erklärt Michael Grolm, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche…

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COP 25: Weltklimakonferenz darf nicht zum Verschiebebahnhof für Klimaschutz werden

Anlässlich der am 2. Dezember startenden 25. Weltklimakonferenz (COP 25) in Madrid fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Europäischen Kommission sowie von der Bundesregierung, die dringend notwendigen ambitionierten Klimaschutzziele für 2030 anzukündigen und sich gegen einen internationalen Emissionshandel einzusetzen. "Zwei Wochen der Wahrheit erwarten die Weltgemeinschaft auf der Klimakonferenz. Deutschland und die Europäische Kommission müssen liefern", mahnt BUND-Vorsitzender Olaf Bandt. "Der neue EU-Klimakommissar Timmermans muss mit dem Rückhalt von Ursula von der Leyen und der deutschen Kanzlerin verhindern, dass…

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Kirchlicher Appell: Auf Glyphosat verzichten

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat mit großer Mehrheit beschlossen, an die Pächter von Kirchenland zu appellieren, schon vor einem gesetzlichen Verbot auf den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu verzichten. Zugleich verpflichtet sich die Landeskirche, auf selbst bewirtschafteten Flächen künftig kein Glyphosat einzusetzen, teilt die Pressestelle mit. In ihrer Beschlussfassung bringe die Landessynode ihren Respekt gegenüber den Pächtern und deren Verantwortung für die Bewirtschaftung der Böden zum Ausdruck. Auch der begonnene innerkirchliche Dialog sowie der Dialog mit den Betroffenen sollen…

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Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ gestartet

Am 25. November fiel der Startschuss für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten!“. Die zentralen Forderungen der Initiative lauten: - Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden: Der Einsatz von synthetischen Pestiziden wird bis 2030 um 80 Prozent reduziert. Bis 2035 steigt die EU komplett aus der Nutzung der Ackergifte aus. - Maßnahmen zur Erholung der Biodiversität: Biotopflächen in landwirtschaftlichen Flächen werden wiederbelebt und Produktionsmethoden so gestaltet, dass die Landwirtschaft wieder einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leistet. - Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern: Die Europäische…

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BfN: Intensive Landnutzung bleibt die Hauptursache für Gefährdung von Biotoptypen

Knapp zwei Drittel der in Deutschland vorkommenden Lebensraumtypen sind laut der 2017 erschienenen Roten Liste der Biotoptypen gefährdet. Worauf die Ursachen für diese Gefährdung hauptsächlich zurückzuführen sind, hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) jetzt systematisch ausgewertet und in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" veröffentlicht. Demnach bleiben viele Negativ-Entwicklungen, die bereits in der Roten Liste von 2006 festgestellt wurden, weiterbestehen oder haben sich sogar verstärkt. Hauptverursacher für die Gefährdung von Lebensräumen bleibt laut BfN die intensive Landnutzung insbesondere bei den…

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