G7 klimapolitisch nicht gemeinsam handlungsfähig

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht in dem Ergebnis des Gipfels in Biarritz einen klaren Beleg, dass die G7 mit dieser US-Regierung klimapolitisch nicht handlungsfähig ist. Zugleich gibt es einige Anzeichen, dass die "G6"-Staaten die internationale Kooperation vorantreiben und die USA isolieren wollen. „Die G7-Mitglieder haben nicht mehr versucht, einen substanzlosen Text zu verabschieden, der die Verweigerungshaltung der US-Regierung zukleistert“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Nun ist es wichtig, dass die G6-Staaten - also ohne die USA - gemeinsam mit wichtigen Schwellenländern beim…

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Demo in Dresden für eine andere Agrarpolitik

Mehr als 20 Bauern und Bäuerinnen mit ihren Traktoren und über 250 Menschen haben in der Dresdener Innenstadt ein starkes Zeichen für eine andere Agrarpolitik in Sachsen gesetzt. Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) hatte ein breites Bündnis aus ErzeugerInnen, VerbraucherInnen und 10 Organisationen der Bereiche Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- sowie Tierschutz zur „Wir haben es satt! Agrarindustrie abwählen!“ - Demonstration eingeladen. Das Bündnis möchte eine Politik, die eine bäuerliche und enkeltaugliche Landwirtschaft ermöglicht. „Wir brauchen eine Landwirtschaftspolitik, die dafür sorgt, dass…

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DBV und BÖLW: Ambitionierte Umweltschutz- und Tierwohlziele finanziell absichern und vor unfairen Importstandards schützen

Das starke Wachstum der Ökologischen Landwirtschaft und das steigende Interesse der Landwirtschaft, sich an Agrarumweltprogrammen zu beteiligen, zeige die Veränderungsbereitschaft der Bauern. Das erklären angesichts ihres „traditionellen Sommertreffens“ der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Die Verbraucherinnen und Verbraucher riefen der BÖLW-Vorsitzende, Felix Prinz zu Löwenstein, und DBV-Präsident Joachim Rukwied auf, diesen Wandel mit ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. Beide Verbände sehen deutliche und langfristig gesicherte Etataufstockungen für Agrarumweltprogramme und die…

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Sei kein Frosch, keine Angst vor existenzsichernden Kakaopreisen!

Wer im Supermarkt Schokolade mit dem grünen Frosch der Rainforest Alliance kauft, geht davon aus, dass der Kakao in der Schokoladentafel nachhaltig ist. Doch das stimmt nach Ansicht der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA so nicht: „Denn die Mehrheit der Kakaobauern und -bäuerinnen, die für die Rainforest Alliance arbeiten, lebt unterhalb der Armutsgrenze! Und damit nicht genug: Fällt der Kakaopreis, sinken ihre Einnahmen. Sie sind den ständigen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schutzlos ausgeliefert. Dabei schuften sie jeden Tag hart, um die Anforderungen der Rainforest Alliance zu erfüllen. Das ist nicht fair“, erklärt INKOTA. Dabei…

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Bundesregierung schlägt weitere Verschärfung der Düngeverordnung vor

Das Bundesagrarministerium (BMEL) und das Bundesumweltministerium (BMU) haben sich auf „verschärfende Anpassungen zur Düngeverordnung“ geeinigt, die auch der EU-Kommission vorgelegt werden. „Das Ziel ist eine praktikable und zugleich umweltschonende Lösung“, teilt das BMEL mit. Die grünen Landwirtschafts- und/oder Umweltminister und -ministerinnen bezweifeln, ob die Anpassungen ausreichen, und wollen nicht alle Betriebe in Mithaftung nehmen. In einem Länder- und Verbändegespräch auf Einladung von Bundesministerin Julia Klöckner, an dem auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze teilnahm, hat es laut BMEL „breite Zustimmung für die Vorschläge der…

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„Hambi-Honig“ als Botschafter für nachhaltige Entwicklung und mehr biologische Vielfalt

Der Hambacher Forst, von der Klimaschutz-Bewegung auch Hambi genannt, hat sich im vergangenen Jahr zu einem Symbol für ein gesellschaftliches Umdenken und die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels entwickelt. Jetzt hat der Bürgermeister Georg Gelhausen (CDU) der Gemeinde Merzenich, am Braunkohle-Tagebau Hambach gelegen, auf einer Pressekonferenz den ersten „Hambi-Honig“ vorgestellt. Die Gemeinde will damit die Bemühungen zum Erhalt des Hambacher Forstes, der natürlichen Lebensräume und der biologischen Vielfalt unterstreichen und nennt in diesem Zusammenhang auch eine gestiegene Wertschätzung gegenüber einer weitgehend ökologisch…

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Neues Bio-Recht: Vorsorgepflichten „angemessen“ und „verhältnismäßig“

In einem gemeinsamen Papier haben der Deutsche Bauernverband (DBV), der Lebensmittelverband Deutschland und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) aufgezeigt, was die neue Öko-Verordnung mit Blick auf Vorsorgemaßnahmen und den Umgang mit nicht zugelassenen Stoffen bedeutet. Das Bio-Recht, das laut BÖLW strengste Gesetz für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Europa, bleibt sich im Kern treu: Ein Lebensmittel ist dann bio, wenn es gemäß der Regeln der EU-Öko-Verordnung hergestellt, kontrolliert und gekennzeichnet wurde – vom Saatgut bis in die Läden. So wird nach Ansicht des BÖLW das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher…

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Umweltverbände: Erhalt der Artenvielfalt zur Chefsache machen

Anlässlich des G7-Gipfels in Biarritz/Frankreich fordert ein breites Bündnis aus deutschen Umweltverbänden die Unterstützung der Bundeskanzlerin für eine französische Initiative zum Schutz der Artenvielfalt. Kanzlerin Angela Merkel muss dafür sorgen, dass der Kampf gegen das weltweit dramatisch voranschreitende Artensterben und den Verlust der Natur auf dem G7-Gipfel endgültig zur Chefsache gemacht wird, fordern die Verbände. „Der Internationale Biodiversitätsrat (IPBES) prognostiziert, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Wenn das Realität wird, ist die Menschheit selbst in Gefahr. Die Bundeskanzlerin muss…

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KTG-Flächenverkäufe durch Täuschung erschlichen

Das erstinstanzliche Verfahren beim Amtsgericht Neuruppin in der Sache des großen Flächenverkaufs von Tochtergesellschaften der KTG Agrar SE ist abgeschlossen. Das Gericht hat insbesondere bestätigt, dass der Antragsteller, die KTG-Tochter ATU Landbau GmbH, 2015 durch bewusst falsche Angaben die damalige Genehmigung im Wege der Täuschung erschlichen hatte. Das teilt das brandenburgische Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) mit. Auch in den von der Käufergesellschaft angestrengten Eilverfahren gegen die Anordnung des Sofortvollzugs der Rücknahme hat das Gericht der Grundstücksverkehrsbehörde recht gegeben und die…

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VZBV: Jetzt mit einem freiwilligen Tierwohl-Label starten

„Deutschland sollte jetzt mit einem freiwilligen Label starten, statt durch Endlosdiskussionen den Status Quo zu zementieren.“ Das erklärt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes (vzbv), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). In einem ersten Schritt müsse jetzt das freiwillige Tierwohllabel kommen. Dabei müsse die Bundesregierung aber einen Fahrplan vorlegen, wie das Label ambitionierter und verpflichtend gemacht werden kann. Und sie müsse sich in der EU für eine verbindliche Kennzeichnungspflicht starkmachen. „Länder und Industrie dürfen den ersten Schritt nicht weiter verzögern. Wer jetzt auf einem sofort…

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