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    Bauernstimme und der wöchentliche Nachrichtenbrief

  • Jedes Jahr im Januar zur Grünen Woche erscheint das Jahrbuch:
    Der kritische Agrarbericht mit Hintergründen zur Agrarpolitik

    Bücher, Infobroschüren, Hoftafeln und
    weitere Werbemittel runden das Sortiment ab

Aktuelle Ausgabe

15.11.2021

Der Landwirtschaft stehen große Herausforderungen bevor. Viel wird sich zukünftig verändern müssen, wenn die formulierten Erwartungen an mehr Klimaschutz, mehr Biodiversität, mehr Tierwohl, ein auskömmliches Einkommen erfüllt werden sollen und gleichzeitig noch regionale Nahrungsmittelproduktion stattfinden soll. Der...

15.11.2021

Zugeschüttete Gräben sind das Bild, das bei der Veranstaltung der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) mit Vertretern der Bundespolitik vor allem von den verschiedenen Mitgliedern der ZKL gezeichnet wurde. Immer wieder wurde betont, wie sich über die Dauer der Veranstaltung Vertrauen und der Teamspirit entwickeln konnten,...

Nachrichten

01.12.2021

„Der Ferkelerzeuger trinkt Wasser, der Mäster trinkt Wein und der Händler den Sekt.“ Diese alte Bauernweisheit kennt jeder Schweinehalter. Und in der Krise trifft sie noch mehr zu als in Normalzeit. Auch in der aktuellen Überproduktion leiden sie am meisten. Während der Mäster immerhin noch einen Teil seines Verlustes in der...

30.11.2021

Sozial und wirtschaftlich nachhaltig ist die Erzeugung von Biomilch „auf keinen Fall“. Das teilt das European Milk Board (EMB) mit Blick auf aktuelle Berechnungen zu den Produktionskosten im Biosektor mit. Demnach erhielten ErzeugerInnen in Deutschland für das Wirtschaftsjahr 2020/21 im Schnitt 48,66 Cent pro Kilogramm...

Empfehlung

 

 

Der kritische Agrarbericht 2021

Schwerpunkt: Welt im Fieber - Klima & Wandel

352 Seiten, ISBN 978-3-930413-69-0, 25,- €

Welt im Fieber – Klima und Wandel, so lautet der Schwerpunkt der Berichterstattung im diesjährigen Kritischen Agrarbericht, der das besondere Jahr 2020 dokumentiert. Das meiste stand still, im Frühjahr 2020, beim ersten Shutdown. Globale Lieferketten brachen zusammen, nicht zuletzt im zunehmend globalisierten Teil des Agrarsystems. Viele Teile der Wirtschaft wurden ins künstliche Wachkoma versetzt, von dem jetzt schon klar ist, dass nicht alle Betroffenen aus ihm wieder erwachen werden. Welche konkreten Auswirkungen die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen auf die Bekämpfung der beiden anderen globalen Menschheitskrisen, der Klima- und der Biodiversitätskrise, haben, ist zurzeit nicht absehbar. Immer deutlicher wird jedoch, dass all diese Krisen nicht isoliert betrachtet werden dürfen, dass sie zusammen angegangen werden müssen. Dazu wird die Art und Weise, wie in der Welt Landwirtschaft betrieben wird, einen nicht unerheblichen Beitrag leisten müssen. Was wir brauchen ist eine tiefgreifende Transformation des Agrar- und Ernährungssystems. Eine globale Wende, die sich im Regionalen bewähren muss und dabei den Klimaschutz fest im Blick hat. Denn die Landwirtschaft ist zwar zweifellos Opfer der Erderhitzung, bestimmte Formen von Landwirtschaft und Ernährung gehören aber auch zu den wichtigsten Treibern. Umgekehrt liegt genau darin eine enorme Chance: Die ökologische Agrar- und Ernährungswende erweist sich immer mehr als unverzichtbarer Baustein, um die dringend nötige „Klimawende“ umzusetzen. Es gibt wegweisende und Mut machende Beispiele sowie Ergebnisse der Wissenschaft, die zeigen, wie all das gelingen könnte. Einige von ihnen werden im Schwerpunkteil dieses Agrarberichts, der 23 der insgesamt 48 Beiträge umfasst, vorgestellt.

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