DBV für A- und B-Quote bei Milch

Auch wenn er die Worte A- und B-Quote nicht benutzt so fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) Joachim Rukwied doch genau das, wenn er fordert, dass eine Molkerei für einen bestimmten Anteil der angelieferten Milch einen auskömmlichen Preis bezahlt. Für die Restmenge, die aufgrund einer Überschusssituation am Markt nur zu schlechteren Bedingungen verwertet werden könne, müsse der Erzeuger Abschläge hinnehmen. Dieses System wird seit Jahren in der Schweiz praktiziert. Erweitert durch eine C-Quote, deren Erlös noch niedriger ist. Geprägt ist diese Form der Abrechnung durch eine noch stärkere Abhängigkeit der Milchbauern, weil nicht…

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Glyphosat scheitert im Umweltausschuss

In einer Debatte und einer abschließenden Abstimmung im Umweltausschuss des EU-Parlamentes zu Glyphosat wurde die ablehnende Haltung zur Neuzulassung des Pestizidwirkstoffes deutlich. Eine Mehrheit der Parlamentarier dort lehnte den Vorschlag der EU-Kommission ab, über den vermutlich Mitte Mai entgültig von den Mitgliedsstaaten beschlossen wird. Vornehmliche Begründung ist der mangelhafte Umgang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Glyphosat, die keinesfalls nur positiv im Sinne des Pestzidwirkstoffes sind. Die Parlamentarier fordern die Einbeziehung industrieunabhängiger Studien und werfen der EFSA als europäische Bewertungsbehörde vor, diese…

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"Wir wollen einfach nur mal informieren"

Der Bauernverband schickt seine Mitglieder vor die Discounter und die machen mit. Schon seit langem versucht der Deutsche Bauernverband den Schuldigen für zu geringe Erzeugerpreise bei den Discountern und im stark konzentrierten Einzelhandel zu finden. Jetzt hat er seine Mitglieder aufgefordert, vor die Filialen zu ziehen und dort auf die eigene Situation aufmerksam zu machen. Was aber sollen die Verbraucher tun? Sie nehmen die Information mit nach Hause, legen die Infozettel auf den Küchentisch und müssen beim nächsten mal doch wieder einkaufen ohne die Bauern direkt unterstützen zu können. Dass sie dies sogar tun würden zeigen Projekte, wie das der…

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Auf die Mischung kommt es an

Eine Studie der University of California in Los Angeles hat ergeben, dass die Aufsichtsbehörden die Anwendung von Pestiziden nicht streng genug kontrollieren. Die Behörden beurteilten die Sicherheit einzelner Produkte und übersähen dabei, dass die meisten Landwirte inzwischen mit einem Giftcocktail aus verschiedenen Pestiziden arbeiten. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene habe man sich um die Wechselwirkungen gekümmert und um die Auswirkungen, die ein Sprühgang z. B. auf Erntearbeiter in benachbarten Feldern und Siedlungen haben könne.

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Drogenhunde finden Unkraut

Hunde mit gut trainierten Nasen sind gesuchte Spezialisten z. B. bei der Drogenfahndung oder der Suche nach Sprengstoff. Aber Hunde, die Unkraut erschnüffeln? Das lernen jetzt Hunde im US-Bundesstaat Iowa. „Hunde können junge Kräuter finden, lange bevor sie zu blühen beginnen und sich aussamen“, sagte Trainer Jim Peters dem US Farm Journal. Derzeit arbeiten die Hunde auf Grasland und suchen nach Lespedeza striata und drei weiteren Unkräutern, das Repertoire soll stetig ausgebaut werden.

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Mindestlöhne auch in GB

Die neu festgesetzten Mindestlöhne könnten Landwirte in Großbritannien in Schwierigkeiten bringen. Ab 1. April haben Arbeitnehmer ab dem 25. Lebensjahr Anspruch auf einen Stundenlohn von 7,20 £ (9,30 Euro), 70 Pence mehr als bisher. Experten fürchten, dass besonders Gemüse- und Obstanbauer mit starken Kostensteigerungen rechnen müssen. Der auf Landwirtschaft spezialisierte Anwalt Joel Woolf sagte dem BBC-Landfunk „Farming Today“, er gehe davon aus, dass die Saisonkräfte jetzt mit dem Einkommen fest angestellter Landarbeiter gleichgezogen hätten. Um qualifizierte Kräfte zu halten, müssten Landwirte in Zukunft allen Mitarbeitern mehr zahlen.

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Der Milchmarkt brennt!

Ernüchternder Bericht von einer gemeinsamen Veranstaltung von Bauernverband und BDM zur Milchkrise

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Mehr Omega-3 bei Bio

Bio-Milch und Bio-Fleisch enthalten etwa 50 % mehr „gute“ Omega-3-Fettsäuren als vergleichbare konventionell hergestellte Produkte. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Newcastle, die im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde. Es ist die bislang größte, systematische Analyse dieser Art. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die in Bio-Betrieben vorgeschriebene Grashaltung für Fleisch- und Milchrinder ausschlaggebend für die Unterschiede bei Omega-3-Fettsäuren und anderen Nährstoffen ist.

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Konzentration der Agrarkonzerne – Monsanto greift nach Bayer

Wenn einer zuckt oder schluckt, dann gerät der nächste unter Druck: Die US-amerikanischen Konzerne DuPont und Dow Chemical hatten 2015 ihre Fusion angekündigt. Der Geschäftsbereich für Agrarchemie soll als eigenes Unternehmen aufgestellt werden. Nun meldete das Handelsblatt unter Berufung auf Insiderinformationen, dass der US-Konzern Monsanto Interesse an Bayer Crop Science, dem Agrarbereich des deutschen Chemieunternehmens, bekundet hat. Erste Gespräche haben stattgefunden. Vorstellbar seien Übernahme oder Formen der Unternehmenspartnerschaft. Im vergangenen Jahr hatte Monsanto mit Verhandlungen zum Kauf des Schweizer Konzerns Syngenta für Aufsehen…

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Gockelprojekt in Baden-Württemberg zur Aufzucht von „Bruderhähnen“

Die Werbe-Erzeugergemeinschaft "08 – Eier aus Baden-Württemberg" hat einen Versuch gestartet: Von der Legehennenlinie 'Sandy' mit cremefarbenen Eierschalen werden neben 3.000 Legehennen auch 3.000 männliche Tiere aufgezogen. Die Gockel sollen nach 12 Wochen mit etwa 1.200 Gramm Lebendgewicht geschlachtet werden. Absatzmöglichkeiten für das Hähnchenfleisch müssen noch gefunden werden. Die Hennen bleiben bis zur Legereife 20 Wochen im Aufzuchtbetrieb und werden dann an Legehennenbetriebe zur Eiererzeugung verteilt. Um den Mehraufwand der Gockelaufzucht zu finanzieren, wird der Preis pro Ei um einige Cent erhöht. Die Möglichkeit, die "Projekt-Eier"…

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