Tote Bienen

Wie jedes Jahr im Frühling schauen die Imker gespannt auf die erwachenden Bienenvölker. Trotz guter Betreuung und ausreichend Futter kommt es immer wieder zu unerwarteten Ausfällen. Unbefriedigend ist in den meisten Fällen, dass die Ursachen des Bienensterbens über die Wintermonate meist unklar bleiben. Besonders Hart getroffen hat es in diesem Jahr unter anderem Imker in der Region Mainz, schildert Franz Botens, dessen Bienenvölker rund um und in Mainz stehen. Nein standen muss man bedauerlicherweise sagen. Denn Botens beklagt einen nahezu 100 prozentigen Ausfall. Um Ursachen für die massiven Völkerverluste zu finden hat der Stadtimker sich an das…

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Jetzt kommen die Briefe

In diesen Tagen bekommen alle bei der SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) unfallversicherte Unternehmen Post. Insgesamt werden an die 1,5 Millionen Briefe verschickt. Ziel der SVLFG ist es sich ein klares Bild über die Betriebssituation ihrer Mitglieder zu machen. Gleichzeitig werden nur die Angeschriebenen, die den kurzen Fragebogen ausfüllen und zurückschicken an der Sozialwahl teilnehmen können. Eine Wahl wird es allerdings nur für die Betriebe geben, die keine festen Angestellten haben. Jetzt ist es deshalb wichtig den Fragebogen auszufüllen und abzuschicken, unabhängig von den im Anschreiben angegebenen Terminen…

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Plastik im Fisch

Winzige Plastikpartikel lagern sich im Fleisch von Meeresfischen und Schalentieren ab. Das ergab eine Studie der Umweltabteilung der UN-Schifffahrtsorganisation. Untersucht wurden Proben aus den Fischabteilungen von Supermärkten. Die Plastikpartikel entstehen, wenn Plastikmüll durch die Einwirkung von Sonne und Salzwasser über längere Zeit zerfällt. Welche Auswirkungen der Verzehr von Plastikpartikeln auf den menschlichen Körper hat, ist bislang noch unklar. Die Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass die Partikel organische Stoffe wie PCBs, Pestizide, Flammschutzmittel und endokrine Disruptoren enthalten können. Eine Studie der Universität in…

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Verheerende Brände in vier US-Bundesstaaten

Mindestens sieben Menschen, tausende von Rindern und unzählige Wildtiere sind bei Präriebränden in den US-Bundesstaaten Texas, Kansas, Oklahoma und Colorado umgekommen. Nach einem vergleichsweise warmen und trockenen Winter begannen die ersten Feuer in den letzten Februartagen und breiteten sich durch anhaltende, orkanartige Winde zu riesigen Flächenbränden aus. Bisher wurde eine Fläche von 6.000 km2 von den Flammen vernichtet. Die Feuerwände breiteten sich so schnell aus, dass selbst eine Antilopenart, die Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h erreichen kann, den Flammen nicht entkommen konnte. Weidezäune behinderten die Flucht vieler Rinder, noch…

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Hereford-Mutter und vier Töchter wohlauf

Am 19. Februar brachte eine neunjährige Kuh in der westirischen Grafschaft Clare identische Vierlinge auf die Welt. Die Chance einer solchen Vierlingsgeburt beträgt eins zu eine Milliarde. Mit Zwillingen hatten Farmer Tom Clair und sein Sohn Enda gerechnet, Zwillingsgeburten waren in der gesamten Ahnenreihe und unter den Schwestern der Hereford-Mutter immer wieder vorgekommen. „Wir hatten abends nach ihr geschaut und als mein Vater morgens in den Stall kam, hatte sie über Nacht völlig ohne Hilfe die vier Kälbchen auf die Welt gebracht", sagte Enda Clair in einem Telefoninterview. Mit je 35 kg Geburtsgewicht lagen Mia, Rosie, Fluffy und Jenny über dem…

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Zuviel Pestizide – Gar nicht nötig

Weniger Pestizide führen nicht automatisch zu schlechteren Ernten und einem geringeren Einkommen. Französische Wissenschaftler untersuchten in ihrer Studie 946 landwirtschaftliche Betrieben in Frankreich. Sie erfassten deren Verbrauch an Pflanzenschutzmitteln und berechneten wie viel davon ohne Ernte- und Einkommenseinbußen reduzierbar wäre. Über zwei Drittel der Betreibe (77%) so die Wissenschaftler, könnten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren ohne einen Ertragverlust in Kauf nehmen zu müssen. Insgesamt ließen sich dort 42 % der PSM bei gleichem Ertrag einsparen und zwar 37 % der Herbizide, 47 % der Fungizide und 60 % der Insektizide.…

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Weniger Glyphosat bei Aldi Süd

Was auch immer an den Stammtischen der Bauern oder in der Zirkeln von Wissenschaftlern zum Thema Glyphosat und dessen Giftigkeit diskutiert wird. Aldi Süd setzt jetzt klare Schranken. Vom Ende der Vermarktungskette macht der Lebensmitteldiscounter Druck. Das jedenfalls vermeldet die Organisation Foodwatch. Der Organisation war ein Brief zugespielt worden den Aldi Süd an die Hersteller seiner Eigenmarken geschickt hatte. Demnach fordert der Discounter seine Lieferanten auf, jetzt „Maßnahmen zur Reduzierung der Glyphosatgehalte in den an Aldi Süd gelieferten Eigenmarken zu ergreifen“. Schon jetzt gibt es in der EU Grenzwerte für Glyphosat-Rückstände –…

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Containern ist kein Verbrechen!

In Deutschland vergammeln jährlich 11 Millionen Tonnen genießbare Lebensmittel auf Feldern, Transport oder im Müll. Bis zu 50% der produzierten Lebensmittel werden auf ihrem Weg vom Feld bis zu Verbraucher_innen vernichtet.Den Lebensmittel- und Handelskonzernen geht es um möglichst großen Profit. Das beudetet Umweltzerstörung, Ausbeutung von Menschen, Tierleid und vieles mehr. Gerade angesichts der fortschreitenden Klimaveränderung wäre ein schonender Umgang mit Ressourcen dringend geboten. In der Lebensmittelproduktion passiert das Gegenteil. Dagegen wehren sich Menschen - auf vielfältige Weise.Manche Menschen gehen "Containern", das heißt, sie holen…

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Klage gegen Massentierhaltung

Am Mittwoch den 15.3. kommt es zur ersten Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Greifswald gegen die Sauenhaltungsanlage im Mecklenburg-vorpommerschen Alt Tellin. Ein breites Bündnis aus der Bürgerinitiative vor Ort, Umwelt- Tierschutzorganisationen haben gegen die vom Land erteilte Genehmigung für die Anlage mit über 10.000 Muttersauen und 35.000 Absetzferkeln Klage eingereicht. Seit 2012 wurden dort von den Gegnern der Anlage Verstöße gegen Tierschutzrecht dokumentiert. Dazu zählen zu kleine Kastenstände und Buchten, Überbelegungen, fehlendes Beschäftigungsmaterial, sowie die in dieser Art von Tierhaltung üblichen eigentlich nur per…

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Bauen statt ackern

Das Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen REWE baut ein neues Logistikzentrum in Mittelhessen. 40 Hektar bester Acker in der Wetterau werden hierfür benötigt. Das ist die Fläche eines bäuerlich wirtschaftenden Betriebs. Für immer verloren! Das Unternehmen REWE wirbt gerne mit seiner Regionalität und seiner Nähe zu den Bauern. Dass diese auch gutes Land zum bewirtschaften brauchen scheint zweitrangig zu sein. Natürlich muss für die Bebauung auch Ausgleich geschaffen werden. Das könnte abermals zu einem Verlust landwirtschaftlicher Fläche führen. Für den oder die Besitzer der Flächen vor Ort dürfte das Bauvorhaben ein „Glücksfall“ sein. Zwar sind die…

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