Polnische Bauern wegen Blockade von Landverkäufen festgenommen

Weil sie einer Gruppe angehören, die aktiv versucht den Verkauf von staatlichem Land an Fremdinvestoren zu verhindern, sind am 6. Oktober 11 Landwirte des Bauern Protest Komitees Westpommern (KPRWZ) festgenommen worden, wie die International Coalition to Protect the Polish Countryside (ICPPC) berichtete. Im Rahmen der Bauernproteste hatten sie auf zum Verkauf vorgesehenen Flächen Getreide ausgesät und Andere am Zutritt gehindert. Die Staatsanwaltschaft wirft den Landwirten vor, zwölf Ausschreibungen für Landverkäufe im Wert von rund 1,4 Millionen Euro zu blockieren. Fünf der Bauern wurden inzwischen zu zwei Monaten Haft verurteilt, die anderen…

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Quartalsverlust bei Monsanto

Wie der Nachrichtenkanal n-tv berichtete geht Monsanto geht im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 von einem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis je Aktie von 5,10 bis 5,10 Dollar aus. Analysten hatten auf 6,19 Dollar gehofft. In der Folge der jetzt angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen würde die Belegschaft in den kommenden 18 bis 24 Monaten um rund 2600 Mitarbeiter reduziert, so der Sender weiter. In der ersten Phase der Restrukturierung bis Ende des Geschäftsjahres 2016/17 will das Unternehmen 275 bis 300 Millionen Dollar im Jahr einsparen. Schuld am Quartalsverlust des im US-amerikanischen St.Louis beheimateten Unternehmen sei laut n-tv der stärke…

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Länder nutzen Opt Out

Anfang Oktober veröffentlichte die Brüsseler Behörde eine abschließende Liste der Länder, die beantragen, als Anbaugebiet bereits zugelassener oder in der Warteschleife befindlicher gentechnisch veränderter Organismen (GVO) ausgenommen zu werden. Neben Deutschland sind dies 17 weitere EU-Mitgliedstaaten. Die Option nicht genutzt haben neben Spanien, in dem aktuell die größte Anbaufläche von GVO-Mais liegt, noch sechs der 28 EU-Staaten vollständig: Es handelt sich dabei um Estland, Finnland, Irland, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Schweden und Tschechien. Darauf verzichtet verzichtet einen Antrag zu stellen haben auch die Regionen England innerhalb…

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Individuelle Fleischkennzeichnung

In einer Arbeitsgruppe beschäftigten sich die Bundesländer mit der Fleischkennzeichnung, die Auskunft über die Haltungsbedingungen gibt. Grundsätzlich halten die Länder eine derartige Kennzeichnung für europakonform, wollen aber vorab eine Zustimmung in Brüssel einholen.In einem ersten Schritt solle von einer Regelung vor allem in Deutschland produziertes und vermarktetes Fleisch betroffen sein. Ausländische Ware könne freiwillig gekennzeichnet werden. Auch soll die Kennzeichnung nach Empfehlung der Arbeitsgruppe zunächst auf Mastschweine und Mastgeflügel beschränkt werden. Betroffen wäre sowohl verpacktes als auch unverarbeitetes Fleisch. Stammt das…

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Wer verdient an der Milch

Wie Berechnungen des Kieler Instituts für Ernährungswirtschaft (ife) belegen kommen bei Trinkmilch, die im Laden mit 55 Cent je Liter angeboten nur 23,1 Cent und damit weniger als die Hälfte bei den Landwirten an. Die Molkerei so die kieler Forscher kommt auf Produktionskosten, zu denen die Forscher neben Energie und Personal auch die Investitionskosten rechnen, rund zwölf Cent je Liter. Mit 8,5 Cent macht die Verpackung, Karton und Umverpackung den größten Einzelposten aus. Als Handelsspane werden 6,3 Cent je Liter ausgewiesen, von diesem Betrag werden u.a. auch Lager- und Logistikkosten sowie die Kühlung der Milch im Laden bezahlt. Weitere 1,6 Cent…

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Beleidigt EU-Agrarkommissar Phil Hogan die Milchbauern?

Im Interview mit dem privaten online-Sender viEUws hat Hogan bezweifelt, dass die europäischen Milchbauern wirklich am Rande des Ruins stehen. Dem Agrarkommissar fehlten demnach Beweise. Empört über diese Aussage zeigte sich Martin Häussling, Agrarsprecher der Grünen im EP, „Wenn Hogan sagt, er glaube nicht, dass derzeit viele Bauern ihre Milch unter den Produktionskosten verkaufen würden, ja, sie würden dies ja nur behaupten und produzierten aber am Ende des Tages munter weiter, dann ist dies einfach nur unverschämt.“ Häussling stellte auch klar, dass die Behauptung, die durch das Russland-Embargo verloren gegangenen Märkte seien durch neue Exporte…

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Butterexporte in die USA werden teuer

Vom Montag dieser Woche (05.10.2015) haben die USA ihre Import-Zölle auf Butter, Sahne und Sauerrahm um 33 Prozent bzw. 0,51 US-Dollar je Kilo Butter bzw. 0,54 US-Dollar je Kilo Rahm erhöht. Die Grundlage ist nach Angaben des Department of Agriculture, die Überschreitung der Auslöseschwelle von 9.414.976 kg an importierter Butter, Sahne und Sauerrahm. Damit reagierten die USA auf steigende Butter-Importe gerade auch aus den EU-Mitgliedstaaten Irland, Frankreich, Deutschland, Finnland und Dänemark, für die zusammen ein Anteil von 70 Prozent an den US-Butter-Importen genannt wird. Die steigenden US-Importe sind laut Informationen der Arbeitsgemeinschaft…

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Milch: Keine Hilfe vom Handel

Zuletzt hatte auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf der Suche nach Wegen aus der Milchkrise immer wieder erwähnt, der Handel würde sich bewegen und die Preise anheben. Dass eine Preiserhöhung im Handel aber noch lange keinen Anstieg der Milcherzeugerpreise bedingt und damit auf den Höfen ankommt, wird im Vorfeld der Ernährungsmesse ANUGA deutlich. Die Molkereien wollen die Messen nutzen um mit dem Handel ins Gespräch zu kommen. Es herrscht Unmut über die Preiserhöhungen (Trinkmilch 4 Cent/Liter und Butter 10 Cent je Päckchen), die jedoch wenn überhaupt, dann nur zum Teil auch zu höheren Milchpreisen führten. Nach Angaben der…

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Mehr Bio in Frankreich

Die anhaltende Krise in der Landwirtschaft, von der französische Bauern massiv betroffen sind, ist offenbar einer der Gründe für den im vergangenen Jahr zu verzeichnenden starken Anstieg von neu auf biologischen Landbau umgestellten Betrieben. So stieg 2014 die Zahl der ökologisch gehaltenen Milchkühe und der Mutterkühe gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent an. Bei den gehaltenen Biosauen war ein Anstieg sogar ein Anstieg um 38 Prozent zu verzeichnen. Auch immer mehr Imker stellen auf ökologische Betriebsweise um. Die Zahl der Bienenstöcke stieg gegenüber 2013 um 13 Prozent. Besonders stark war in einzelnen Departements auch der Anstieg der biologisch…

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Kein Patent auf Milchkühe

Das Patent (EP1330552)umfasst Verfahren zur Züchtung von Kühen als auch gentechnisch manipulierten Milchkühen, die eine höhere Leistung erzielen sollen. Bereits vor acht Jahren hatte ein Bündnis gegen die Erteilung Einspruch eingelegt. Grund für den Einspruch war die Befürchtung, dass durch Patente im Bereich der Tierzucht neue Abhängigkeiten von großen Konzernen entstehen und eine schleichende Enteignung der Landwirte stattfindet. Zwar verbieten die europäischen Patentgesetze Patente auf Tierarten und auf Verfahren zur Zucht von Tieren, dennoch werden derartige Patente immer wieder erteilt. Das EPA widerrief jetzt das Patent. Die Entscheidung ist ein…

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