Gentechnik-Mais: Risiken nicht unter Kontrolle

Konzerne missachten EU-Vorschriften

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Studie: Mit Seetang rülpsen Kühe weniger

Kühe auf der Prince-Edward-Insel vor der kanadischen Ostküste grasen häufig auf Weiden mit Strandzugang. Ein Farmer stellte bereits vor gut zehn Jahren fest, dass seine Tiere den dort angespülten Seetang fressen und ihnen das sehr gut bekommt. Forscher bei der Commonwealth and Industrial Scientific Research Organisation, CISRO, in Australien haben jetzt die Wirkung 20 verschiedener Seetangarten auf den Organismus von Kühen untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass Seetang nicht nur Gesundheit und Wachstum fördert, sondern auch den Methanausstoß um bis zu 20 Prozent reduzieren kann, wenn es in entsprechend hohen Mengen gefüttert wird. Eine Spezies,…

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CETA wird nicht geprüft

Das Europaparlament hat sich jetzt gegen eine Prüfung des Abkommens durch den europäischen Gerichtshof entschieden. Die schwarz-roten Mehrheit im Parlament hat eine Resolution einer Gruppe von 89 Abgeordneten abgelehnt, die das Handelsabkommen mit Kanada (CETA) prüfen lassen wollte. Insbesondere sollte dessen Konformität mit europäischen Recht und hier besonders die Einrichtung der vorgesehenen Schiedsgerichte geprüft werden. Schiedsgerichte gehören zu den heikelsten Punkten innerhalb des Abkommens. Ihre Einführung würde es multinationalen Konzernen ermöglichen, Staaten über Gesetze und Verordnungen zum Schutz der Umwelt-, Gesundheits- und…

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Bundesregierung trickst beim Gentechnikrecht

Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung darüber, ob neue Züchtungsmethoden wie beispielsweise Crispr-Cas, als gentechnische Verfahren eingestuft werden sollen, was die gentechnikkritische Bewegung nachdrücklich fordert, bis auf weiteres verschoben. Ganz anders die Bundesregierung, die offenbar an einer schnellen Möglichkeit interessiert ist derartigen Verfahren einen Weg auf den deutschen Markt und Felder zu eröffnen. Offenbar erst kurz vor der Abstimmung im Kabinett wurde der Gesetzentwurf zur Änderung des Gentechnikrechts nochmals verändert. In der Bergündung wird nun Raum geschaffen, der zum Türöffner für neue Züchtungstechniken werden könnte. In…

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Nicht nur Gas, auch Wärme

Eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, die sie im Auftrag des Fachverbandes Biogas (FvB) bei mehr als 600 Biogasanlagenbetreibern durchgeführt hat zeigt das große Interessen der Betreiber an einem Ausbau der Wärmenutzung. Die in im Rahmen der Studie erstmals erfassten Vermarktungspreise für Wärme zeigt eine große Spannbreite. Laut dem Geschäftsführer des Fachverbands Biogas, Dr. Stefan Rauh, reiche sie von nicht einmal 1 ct/kWh für die Holztrocknung bis zu 9 ct/kWh bei Vermarktung an Krankenhäuser. Im bundesdeutschen Durchschnitt erhielten die Betreiber 2,6 ct/kWh, was viel zu wenig für dieses hochwertige Produkt sei,…

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Donau-Soja für britische Schweine

Wie die britische Premium-Supermarktkette Waitrose jetzt (4.11.) verkündete werden bei den vertraglich gebundenen Schweinemastbetrieben zukünftig Sojabohnen eingesetzt, die nach dem strengem Nachhaltigkeitsstandard des Vereins Donau Soja zertifiziert sind.Waitrose bezeichnet sich als den größten britischen „Qualitäts-Lebensmittelhändler“. Der Geschäftsführer der Kette, Rob Collins, bezeichnet den Umstieg auf zertifiziertes Donau-Soja in der Schweinefütterung als wichtigen Schritt, um die firmeneigenen Strategie: die Sicherheit der eigenen Lieferkette zu verbessern und der eigenen Verantwortung gegenüber Kunden, Landwirten und Umwelt gerecht zu werden,…

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Initiative Tierwohl ohne Tierschutz

Die Initiative Tierwohl hat ihren letzten Tierschutzverband verloren. Nach dem Deutschen Tierschutzbund hat als letzte Tierschutzorganisation auch „ProVieh“ die Mitarbeit im Beraterausschuss der Initiative Tierwohl (ITW) aufgekündigt. Kritisiert wird von ProVieh ein zunehmendes abflachen der Kriterien. So spiele beispielsweise der ungekürzte Ringelschwanz als wichtigster Tierwohlindikator bei der ITW keine Rolle mehr. Die Bereitstellung von Raufutter, ursprünglich als Pflicht geplant, nur zur Wahl gestellt. Andere Tierwohlmaßnahmen wie Einstreu, weiche Liegeflächen und Auslauf ins Freie würden voraussichtlich ab 2018 nicht mehr bonitiert; gleiches…

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CETA - Jetzt doch!

Am Sonntag wurde das Abkommen von hochrangigen Vertretern der EU und dem Kanadischen Premierminister Trudeau nun doch, vier Tage später als ursprünglich geplant, unterzeichnet. Die Wallonie, ein Teil Belgiens, hatte noch zu Beginn vergangener Woche erklärt, dem Abkommen in der damaligen Form nicht zustimmen zu können. Insbesondere die wallonischen Bauern, so eine Begründung, seien von den offenen Märkten in ihrer Existenz bedroht. In den folgenden Tagen führte die EU-Kommission ein Leerstück auf. Titel: „Wir sind die Macher. Mitsprache unerwünscht.“ Ganz offiziell gilt das CETA-Abkommen als gemischtes Freihandelsabkommen, bei dem neben der…

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Saatgutfreiheit als Teil des Rechts auf Nahrung bedroht

Im diesjährigen Jahrbuch zum Recht auf Nahrung ist Saatgut das Hauptthema. Vor dem aktuellen Hintergrund der geplanten Fusion von Bayer und Monsanto betonten die Mitherausgeber Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN die große Bedeutung bäuerlicher Saatgutsysteme weltweit für die Überlebenssicherung – und die Bedrohung durch den wachsenden Einfluss von Konzernen auf den Zugang zu Saatgut. So sei der Zugang durch die im Saatgutvertrag der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen verbrieften farmers‘ rights (erhalten, nutzen, tauschen und verkaufen von auf den Höfen bewahrtem Saatgut) geschützt. Diese Rechte…

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Bayer kauft Monsanto, will aber keine GVO

Jedenfalls nicht in Europa, nicht gegen den Willen der Bevölkerung. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Unternehmens, Werner Baumann, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ Anfang Oktober (10.10.) in Düsseldorf. Bayer erfolge mit der Übernahme von Monsanto nicht das Ziel gentechnisch verändert Pflanzen auf Europas Äckern voranzutreiben. Anders als Monsanto, dass bei seinem Versuch GVO in Europa einzuführen die Widerstände ignoriert hätte, will Bayer mit den gesellschaftlichen Gruppen einen Partnerschaftlichen Ansatz verfolgen. Hat da jemand Kreide gefressen? Das könnte man meinen. Vielleicht ist es aber auch so, das der Bayer-Chef schon…

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