Essen direkt vom Bauernhof

Der BUND und Friends of the Earth stellen in der Broschüre "Essen direkt vom Bauernhof" innovative Ideen vor, mit denen NahrungsmittelproduzentInnen und KonsumentInnen in verschiedenen Regionen Europas einen Beitrag zur regionalen Versorgung leisten. Alle Beispiele haben eines gemeinsam: Bäuerliche Betriebe und handwerkliche LebensmittelherstellerInnen nehmen die Kontrolle über das Nahrungsmittelsystem wieder in die eigenen Hände. Die Beispiele gehen auf Initiativen zurück, die sich zusammengeschlossen haben, um regional und nachhaltig wirtschaftende Bauern und Bäuerinnen zu unterstützen und so die lokale Wirtschaft zu stärken. Download der Studie…

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Futtertröge ohne Importsoja möglich und gewünscht

Der World Wide Fund for Nature (WWF) bestätigte, was Neulandbauern schon lange wissen. Eine Schweinefütterung ohne Soja ist möglich. Zwar wurde in den beiden Versuchsbetrieben des WWF zum Anfang der Mast noch Soja eingesetzt, das aber um ein vielfaches reduziert. In der Endmast landeten als Eiweißträger nur noch Rapsschrot und Körnerlegumnosen wie Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen im Futtertrog der Schweine. Die Tageszunahmen waren nicht geringer als beim ausschließlichen Einsatz von Soja in der Futterration. Antrieb für die Versuche ist eine Partnerschaft mit EDEKA, die eine Umstellung auf heimische Futtermittel für von ihnen verkauftes Fleisch will.…

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Der Kampf ums Land auch in Europa

Land Grabbing findet nicht nur in Entwicklungsländern statt, sondern auch in zunehmendem Maße in Europa. Die vom Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments veröffentlichte Studie "Extent of farmland grabbing in the EU agriculture" beschreibt deutlich die voranschreitende Landkonzentration in Europa. Es wird daher Zeit, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Entwicklung zu stoppen! „Als ersten Schritt sollte die EU Kommission Daten über den Aufkauf von Agrarland durch Kapitalgesellschaften und Spekulanten vorlegen.“ fordert die Europaabgeordnete Maria Heubuch. Die gesamte Studie in Englisch siehe unten

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Kleingruppenhaltung: Und wieder keine Lösung

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hält nichts von Tierschutz könnte man meinen, wenn man seine kompromisslose Haltung beim Ende der Kleingruppenhaltung von Legehennen betrachtet. Dabei verlangen die Probleme der Kleingruppen-Käfighaltung nach einer schnellen Lösung: Platzmangel, Gitterboden, kein Tageslicht, Verhaltensstörungen, Verletzungen und daraus folgende Erkrankungen. Laut BMEL werden heute immer noch 5 Millionen Legehennen in Kleingruppenkäfigen in Deutschland gehalten. Das Verfassungsgericht hat die Kleingruppenhaltung bereits 2010 als verfassungswidrig erklärt. Seitdem warten die Bundesländer darauf, dass die Bundesregierung endlich…

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Bundestag soll Glyphosat verbieten

Es ist die Bundestagdrucksache 18/5101 in der der Antrag gestellt wird: „Bevölkerung vor Krebsgefahr durch das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat schützen und EU-Neuzulassungsverfahren für Glyphosat stoppen.“ Die Antragsteller fordern das aktuell auf europäischer Ebenen stattfindende Bewertungsverfahren für eine Zulassungsverlängerung von Glyphosat vorerst zu stoppen damit die Ergebnisse der Arbeitsgruppe der Krebsforschungsagentur (International Agency for Research on Cancer, IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft hat berücksichtigt werden können. Darüber hinaus soll die…

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Müllers Macht am Markt

Hierzulande ist Müllermilch den meisten Menschen ein Begriff. Auch wenn man die Milchshakes, Den Milchreis und Butttermilch nicht selbst kauft hat zumindest die Werbung einen mit dem Produkt bekannt gemacht. Das Der Molkereikonzern auch in England sehr präsent ist, dürfte dagegen deutlich weniger bekannt sein. Schon seit einigen Jahren expandiert Müller in England, vor allem durch den Kauf dortiger Unternehmen. Großbritannien gilt neben Deutschland und den USA als wichtigster Markt im Molkereigeschäft. So berichtet die Lebensmittelzeitung von der Übernahme des Trinkmilch-Hersteller Robert Wiseman Dairies Anfang 2012, im Sommer des Jahres folgte ein…

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Burger ohne Antibiotika

Die in den den USA gängige Praxis Antibiotika als Leistungsförderer zu nutzen soll jetzt eingeschränkt werden. Antibiotika sollen zukünftig nur noch angewendet werden, wenn Tiere krank sind und dies von einem lizensierten Veterinär festgestellt wurde. Diese neue Regel gilt jedoch nicht für alle Antibiotika. Betroffen sind vorerst nur die auch in der Humanmedizin relevanten Antibiotikagruppen, wie Peneciline und Tetracycline. Die neuen Regelungen hierfür hat die US-Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneizulassung (FDA) Anfang Juni veröffentlicht. In Europa ist diese Form der Leistungssteigerung schon lange verboten. Hier gelten deutlich höhere…

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Volksbegehren gegen Massentierhaltung startet in Brandenburg

Vom 15. Juli bis zum 14. Januar 2016 sind alle Brandenburger ab dem 16. Lebensjahr aufgerufen sich am Volksbegehren „gegenMassentierhaltung“ zu beteiligen. Die Initiative Agrarbündnis Berlin-Brandenburg reagiert mit dem Volksbegehren auf die breite Ablehnung, die eine von 34.000 Bürgern unterstütze Volksinitiative im Potsdamer Landtag erfahren hatte. Die Volksinitiative hatte den Landtag aufgefordert zu beschließen, dass ausschließlich die artgerechte Haltung von Tieren finanziell gefördert wird. Darüber hinaus sollte das Abschneiden („Kupieren“) von Schwänzen und Schnäbeln bei Schweinen und Hühnern verboten werden. Daneben forderten die Unterzeichner…

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Nationale GVO Verbote sind möglich

Entgegen den Behauptungen aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium und von Minister Schmidt erachten führende Rechtswissenschaftler nationale Verbote von in Europa zum Anbau zugelassener gentechnisch veränderter Organismen (GVO) als möglich, wenn nicht sogar als geboten. Im Interview mit der Bauernstimme führt Prof. Winter, Umweltrechtler der Universität Bremen, eine Reihe von Verbotsgründen auf, die seiner Einschätzung nach „eigentlich ausschließlich durch bundesweite Maßnahmen umgesetzt werden können“. Das seien insbesondere umweltpolitische, agrarpolitische, sozio-ökonomische und ethische Gründe. Winter stellt fest, dass nationale Politiken einen…

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Tierwohl an allen Ecken, aber mit Kanten und im Wettstreit

„Eine effektive Tierschutzförderung mit dem Ziel des Verzichts auf das routinemäßige Kürzen der Schwänze bei Schweinen ist insbesondere durch ein ganzheitliches Förderkonzept mit einem selbstlernenden und sich immer weiter entwickelnden Anreizsystem zu realisieren“, so steht es in den „Gemeinsamen Eckpunkten zur Tierwohlförderung“, die am 8. Juni in Niedersachsen unterzeichnet wurden. Das Besondere dabei: Neben dem Landwirtschaftsministerium waren daran die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) und das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) beteiligt. Nach monatelangen Abwehrgefechten gegen die im Bundesland…

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