Klare Verträge

Durch die Insolvenz der Berliner Milcheinfuhr Gesellschaft ist ein wichtiger Partner für die freien Milcherzeugergemeinschaften (MEG) weggebrochen. Nicht wenige MEG's haben deshalb ihre Arbeit eingestellt bzw. sind zerbrochen und die Mitglieder mussten versuchen wieder bei den verbleibenden Molkereien aufgenommen zu werden. Nicht wenige mussten Hohn und Spott ob des gescheiterten Projekts, einer freien Milchvermarktung, über sich ergehen lassen. Umso wichtiger, dass betont Peter Guhl von der MEG Milchboard sei es jetzt klare Lieferbedingungen zu vereinbaren.Dazu sei ein Eingreifen der Politik notwendig. Nur mit ihrer Unterstützung könne ein System…

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Klarheit für Tierhalter und Verbraucher.

Forderungen an Agrarministerkonferenz auch zu Ackerbau, Milch und EU-Agrarpolitik Mit einer Gruppe munterer Schweine aus artgerechter NEULAND-Haltung hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) heute, am Freitag den 20.04, auf dem Marktplatz in Münster für die Einführung einer staatlichen Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln geworben. In Münster tagt nächste Woche die Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern. „Wir fordern von den Ministerinnen und Ministern die Einführung einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunfts-Kennzeichnung für Fleisch, Milch und Eiprodukte“, erklärte der AbL-Vorsitzende und NEULAND-Schweinehalter Mar…

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Für eine alternative Züchtung

In aller Munde war und ist die Fusion von Bayer und Monsanto. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Unternehmen, dass die schon zuvor hohe Konzentration beim Saatgut der beiden Partner in einem Unternehmen vereint. Das ist Problematisch weil Abhängigkeiten von Landwirten überall auf der Welt steigen. Die Forderung die Fusion abzulehnen ist daher sehr verständlich. Aber nicht nur die Besitzverhältnisse, sondern auch die Art und Weise in der Züchtung erfolgt haben große Auswirkungen auf den Erfolg von Bäuerinnen und Bauern auf die ökologische Wertigkeit der angebauten Sorten und die Anbauverfahren. Der Ökolandbau dehnt sich immer weiter aus. Bisher…

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Grüne möchten über Gentechnik diskutieren

Die Grünen waren doch immer eine sichere Bank wenn es um Gentechnik ging. Nein, hier gab es kein durchkommen für Grüne Gentechnik. Und jetzt auf einmal kommen die beiden neuen Vorsitzenden mit ihrer Vorlage für die Erarbeitung ein neues Grundsatzprogramms und wollen ihre bisherige Position hinterfragen. „Forschung und Wissenschaft entschlüsseln in immer größerem Tempo die Geheimnisse unserer Welt. Biotechnologie, Nanotechnologie oder Gentechnik können Krankheiten ausrotten oder heilen, sie können Leben verlängern – theoretisch sogar den Tod überflüssig machen. Sie machen Prozes- se und Erfindungen möglich, die uns vor schwierige ethische Fragen…

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Digitalisierung

Im Schwerpunkt der aktuellen April-Ausgabe befasst sich die unabhängige Bauernstimme mit der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung in der Landwirtschaft. Viele neue Apps, Steuerungs- und Messmethoden stehen den Bäuerinnen und Bauern zur Verfügung und können sie bei der täglichen Arbeit unterstützen. Vor allem die großen Landtechnikunternehmen haben die Digitalisierung als neues Aufgaben- und Einkommensfeld für sich erkannt. Neben den technischen Lösungen sind es die von unzähligen Maschinen und Handys gesammelten Daten die das Interesse wecken. Aktuell scheint wenig klar wohin die Dantenmengen wandern, wer sie sammelt, auswertet und am Ende…

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„Wir müssen differenziert betrachten“

Der neuen Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG berichtet im Interview mit der Bauernstimme von seiner Sicht auf die anstehenden Entwicklungen in der Landwirtschaft. Neben weiteren Verbesserungen in der Tierhaltung forderte er auch ein Umdenken im Ackerbau. „Neben Fruchtfolge, Saatzeitpunkt, naturverträglichen Verfahren etc. würde ich den integrierten Pflanzenbau in der Landwirtschaft wieder stärker ins Spiel bringen.“ so Paetow, der selbst 1.300 ha in Mecklenburg-Vorpommern bewirtschaftet. Bei der zukünftigen Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik möchte Paetow Messbare Größen zur Grundlage der Agrarzahlungen machen. Im Bereich…

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Hofglück für Schweine

„Neuland war die Basis, um das Programm so auf die Beine zu stellen”, sagt Hans Schmeh über die 2015 entstandene Vermarktungspartnerschaft einer Gruppe von Bauern und Bäuerinnen mit dem Lebensmitteleinzelhändler (LEH) Edeka Südwest. „Hofglück" heißt die daraus hervorgegangene Premium-Fleischmarke, konzentriert sich auf Schweinefleisch und wird über das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes (DTB) zertifiziert. Derzeit werden wöchentlich rund 650 Schweine von insgesamt 31 EZO-Mitgliedern von Edeka Südwest abgenommen. Das besondere ist die Preiskalkulation, die die tatsächlichen Kosten der Tierhalter zugrunde legt. So beträgt der Basispreis pro…

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Zukünftige EU-Agrarpolitik muss gesellschaftlichen Mehrwert bringen

Eine breite Verbände-Plattform aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Tierschutz wendet sich heute mit einer gemeinsamen Stellungnahme zur EU-Agrarpolitik an die frisch vereidigte Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung Julia Klöckner. Von der neuen Ministerin erwarten die Verbände, dass sie sich in Brüssel für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik einsetzt.  Die 23 Verbände fordern eine Agrarpolitik, die einen echten Mehrwert für die gesamte Gesellschaft schafft. Dazu müssten die europäische Förderpolitik und die Marktregeln so ausgerichtet werden, dass die drängenden…

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Für eine Weideprämie

Auf nach Berlin. Zur neuen Agrarministerin, auch wenn diese erst einen Tag nach der Demonstration der Berufsschäfer in Berlin offiziell in ihr Amt eingeführt wurde. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Schäfer an diesem Tag nach Berlin gekommen um auf ihre finanziell prekäre Situation aufmerksam zu machen. Die Schäfer fordern zur Unterstützung ihrer Arbeit eine Weidetierprämie. Dies sei im Interesse aller EU-Mitgliedsstaaten so der Bundesverband der Berufsschäfer. Einzig in Deutschland komme dieses Instrument nicht zur Anwendung. Dabei seien es die Schäfer, die ökologisch wertvolle Lebensräume, wie Kalkmagerrasen und Borstgraswiesen vor der Verbuschung…

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Rückschau EU-Bioverordnung

Einen Meilenstein für das Wachstum der Bio-Branche nannte die EU-Kommission den nach zähen Verhandlungen erreichten Kompromiss zu EU-Bioverordnung. Dabei sind auf dem Weg dahin nicht wenige Gefechte ausgetragen worden. Alte Allianzen zerbrochen und überraschende Entstanden. Von einer Verweigerungshaltung vor allem der deutschen Bioverbände sprach so mancher. Sie forderten bis fast zum Schluss die neue Verordnung abzulehnen. „Ein für die Betreuung der Triloge zuständiger Beamter des Parlaments bemerkte am Ende der Verhandlungen, die deutsche Biolobby sei bisweilen aggressiver und arroganter aufgetreten als die deutsche Automobilindustrie.“ berichtet…

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Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…