Kükentötung erneut vor Gericht

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte entschieden, dass das töten männlicher Küken nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoße. Vorausgegangen war dem Urteil eine Aufforderung des Düsseldorfer Landwirtschaftsministeriums an die nordrhein-westfälischen Kreisaufsichtsbehörden im Dezember 2013 den zwölf im Land ansässigen Brütereien, ab dem 1. Januar 2015 die Tötung der zur Mast nicht geeigneten männliche Küken zu untersagen. Elf Brütereien hatten geklagt geklagt und vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) recht bekommen. Das OVG argumentierte mit einem erheblichen Eingriff in die Berufsfreiheit der Betreiber von Brütereien, weshalb es einer…

weiter lesen...


Wir wollen eine Zukunft auf dem Land

Als junge Bäuerinnen und Bauern / Gärtnerinnen und Gärtner / ImkerInnen / SchäferInnen und WinzerInnen sowie viele mehr sehen wir einen großen Wert darin von und mit der Landwirtschaft im weiteren Sinne zu leben. Wir wollen respektvoll mit Menschen, Tieren, Pflanzen, Boden und natürlichen Ressourcen umgehen und zu einem Lebensstil beitragen, mit dem wir den Klimawandel eindämmen und uns und unsere Kinder noch über viele Generationen mit gesundem Essen versorgen können! Wir wollen, dass viele Menschen Arbeit im ländlichen Raum haben, damit die Dörfer belebt bleiben (oder werden) und Kultur und sozialer Austausch nicht nur in den Städten stattfinden.…

weiter lesen...


Wieviel Wolf?

Von der Bundesregierung haben die Umweltminister der Länder gefordert zu definieren, wann ein günstiger Erhaltungszustand der Wolfspopulation in Deutschland erreicht sei. Ein entsprechender Antrag von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wurde am vergangenen Freitag (2.12.) auf der Umweltministerkonferenz in Berlin angenommen. Der Minister stellte sich vor dem Hintergrund der wachsenden Wolfspopulationen die Frage, wie viele Wölfe das Land vertrage. Wichtig sei es ferner, sich zum Umgang mit dem Wolf länderübergreifend auszutauschen und im Wolfsmanagement deutschlandweit einheitlich zu agieren. Der bayerische Wolfsexperte…

weiter lesen...


Aleppo: Vollständiges Versagen

Hat das etwas mit Landwirtschaft zu tun? Ist hier der Platz dafür? Das bitte möge jeder selbst entscheiden. Das ich in einem Land lebe in dem ich sicher und vor politischer Willkür geschützt bin macht mich dankbar. Welchen Rahmen, welchen Raum hätten all die Überlegungen zu Tierwohl, Hofnachfolge und Milchpreisen lebten wir in Syrien? Eine Hand voll Staub in den Wind geworfen hätte mehr Bestand. Plädoyer für eine neue internationale Ordnung gegen die Barbarei. Von Thomas Seibert. Was in Aleppo geschehen ist und weiter geschieht, geschah und geschieht vor aller Augen und Ohren. Es ist nicht möglich, es ist ausnahmslos niemandem möglich, nicht zu…

weiter lesen...


Niederlande: Weniger flächenlose Kühe für geringeren Phosphatüberschuss

Flächengebundene Milchviehbetriebe sind von Bestandsabstockungen ausgenommen und bekommen beim düngerechtlich vorgesehenen Abbau der einzelbetrieblichen Phosphatüberschüsse Erleichterungen. Die niederländische Regierung ist dabei das Düngerecht zu verschärfen, um zukünftig wieder die auf EU Ebene vereinbarte jährliche Obergrenze für Emmissionen von 172,9 Mio kg Phosphat einhalten zu können und Sanktionen zu vermeiden. Geplant ist nun ab 2018 handelbare Emmissionsrechte für Phosphat aus der Milchviehhaltung einzuführen. Schon 2017 soll als Vorbereitung für die Ausgabe der Emissionsrechte der Milchkuhbestand entsprechend der nationalen…

weiter lesen...


Leguminosen machen satt!

Die stellvertretende FAO-Direktorin Maria Helena Semedo schreibt den Hülsenfrüchte ein großes Potential bei der Bekämpfung der Armut und Mangelernährung weltweit zu. Durch ihre Fähigkeit, Stickstoff aufzunehmen und im Boden zu fixieren seien sie zudem ein wichtiger Teil eines nachhaltigen Bewirtschaftung. Oft würden die ernährungsphysiologischen und diätischen Potentiale von Hülsenfrüchten verkannt. Dass will die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ändern und die Vorteile dieser Pflanzenfamilie stärker in den Vordergrund rücken. In Ländern wie Äthiopien und Myanmar sei es bereits gelungen durch den wechselnden…

weiter lesen...


Tomaten: Natürlich High Tech

Die Tomate wehrt sich gegen Nematoden, ganz allein. Es ist eine Symbiose, das Zusammenleben von in diesem Fall Pflanze und Pilz zum gegenseitigen Nutzen, dass Forscher jetzt bei der Tomate entdeckten. Im Gewebe von Tomatenpflanzen lebt ein Trichoderma-Pilz, der die Pflanze gegen den Befall mit Nematoden schützen kann. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena zeigen in einer aktuellen Studie wie der Pilz die Immunabwehr der Pflanze unterstützt, indem er die Produktion giftiger Substanzen bei einen Nematodenangriff ankurbelt. In der Folge dringen weniger…

weiter lesen...


Auf zur Demo nach Berlin

Am 21. Januar um 12 Uhr Beginnt die Demonstration „Wir haben Es satt! in Berlin. Neben der Fusion der beiden Chemie- und Saatgutkonzerne Monsanto und Bayer steht im Januar die anstehende Agrarwende im Mittelpunkt. Hinter Wir haben es satt steht ein Bündnis aus 45 Umweltschutz-, Agrar-, Tierschutz- und Entwicklungsorganisationen. Jochen Fritz, Sprecher der Kampagne rief die Politik dazu auf, die „Elefantenhochzeit“ von Bayer und Monsanto sowie weitere Fusionen ähnlicher Größenordnung zu verhindern. Es müsse verhindert werden, dass derartige „Megakonzerne“ zukünftig den weltweiten Markt für Pflanzenschutzmittel aber besonders für Saatgut kontrollieren.…

weiter lesen...


Kirche mit konkreten Verpachtungskriterien

Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat Mitte November einen überarbeiteten Kriterienkatalog für die Verpachtung von Kirchenland beschlossen. Ab 2017 soll dieser zur Auswahl unter mehreren Pachtbewerber dienen. Entsprechend der Kriterien werden dann interessierte Betriebe nach Punkten bewertet. Vorgesehen ist neben dem Ausschluss des Einsatzes von Gentechnik auf dem Acker auch die konkret viel bedeutendere Aufforderung, bei der Fütterung auf Gentechnik, sprich auf gentechnisch veränderte Soja, zu verzichten. Außerdem werden erstmalig Existenzgründer besonders berücksichtigt. Auch ökologischer Anbau, bodengebundene…

weiter lesen...


Umdeklarierte Biomöhren

410 Tonnen Biomöhren, die die zwei Zuliefererfirmen BioFrische Service GmbH und Nur Bio GmbH an die Naturland-Marktgenossenschaft im nordrhein-westfälischen Lippetal zwischen August und Dezember 2015 geliefert haben, waren mit einer falschen Herkunftsbezeichung versehen. Das stellte eine aufgrund öffentlich gewordener Vorwürfe initiierte Warenwirtschaftsprüfung durch den Raiffeisenverband Westfalen-Lippe bei der Marktgenossenschaft fest. Mehrere Bauern waren mit Lieferscheinen konfrontiert worden, laut denen sie ihre Möhren and die erwähnten Zulieferer verkauft haben sollen. Die Bauern handelten allerdings ihre Ware immer direkt mit der…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…