Bauernrechte stärken - Petition unterschreiben

„UN-Erklärung für die Rechte von Bauern, Bäuerinnen und anderen Personen, die auf dem Land arbeiten”

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Ex-KTG-Manager sollen 218 Millionen Euro zahlen

Nach Berichten des Finanzmagazins Capital fordert der Insolvenzverwalter des Pleitekonzerns KTG Agrar von acht ehemaligen Vorständen und Aufsichtsräten eine Zahlung von 218 Mio. Euro. Begründet wird die Forderung des Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus gegen die frühere Konzernspitze um Ex-Chef Siegfried Hofreiter mit der um mindestens einjährigen Verschleppung der Insolvenz. In dieser Zeit seien noch Zahlungen geleistet worden, die zulasten der Gläubiger gingen. Wie das Magazin weiter berichtet hat die Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen gegen Hofreiter und weitere Manager ausgeweitet. Neben möglicher Verstöße gegen das Aktiengesetz, wird…

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Vertikale Integration bei EDEKA

Nach Berichten des Hamburger Abendblatts hat die Lebensmittelkette EDEKA in Mecklenburg-Vorpommern die Rostocker Obst GmbH gekauft. Das Unternehmen baute auf seinen Agrarflächen bisher Äpfel, Pflaumen und Erdbeeren an. EDEKA will durch den Erwerb seinen Bedarf an Bioäpfeln sicherstellen. Schon die diesjährige Ernte soll komplett in die Produktion der Tochter Sonnländer fließen, die Säfte für Edeka und den zu der Gruppe gehörenden Discounter Netto herstellt. Neben der jetzt neu hinzugekommen Obstsparte unterhält EDEKA, wie das Abendblatt anmerkt, weitere Produktionslinien. So betreibt die Regionalgesellschaft Edeka Nord ein großes Werk in…

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US-Gericht stoppt Arla-Werbung

Der US-Arm der Molkereigenossenschaft Arla hatte im April eine 25 Millionen Euro teure Werbekampagne gestartet, um Konsumenten zu vermitteln, dass Arla-Käse aus Milch von Kühen hergestellt wird, die nicht mit Wachstumshormonen behandelt wurden. In einem 30 Sekunden langen Werbespot bezeichnete ein siebenjähriges Mädchen Wachstumshormone in der Milch als „seltsames Zeug" und verglich sie mit einem „sechsäugigen Monster mit rasiermesserscharfen Zähnen". Lediglich am Bildschirmrand und in kleiner Schrift war zu lesen, dass bislang „keine signifikanten Unterschiede" zwischen der Milch mit rbST behandelter Kühe und der Milch nicht behandelter Kühe…

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Inzucht bei US-Bienen sorgt für Krankheitsanfälligkeit

Forscher an der Universität in Washington State (WSU) haben bei Bienenköniginnen eine extrem geringe Vielfalt im Genpool festgestellt, und das macht ihrer Ansicht nach US-Bienen besonders anfällig für Varroa. Die Bienenvölker in den USA stammen alle von ursprünglich aus Italien importierten Bienen ab, die als besonders sammelfreudig und friedlich gelten. Seit 1922 ist der Import von Bienen in die USA verboten, was bedeutet, dass US-Imker seit fast 100 Jahren bei der Vermehrung ihrer Völker de facto Inzucht betreiben. 1987 wurde der erste Befall durch Varroamilben festgestellt. Trotz der Bekämpfung mit chemischen Giften breitete sich Varroa aus und…

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Die Seuche einzäunen

Nachdem sich die Afrikanische Schweinepest in Osteuropa weiter ausbreitet und inzwischen auch in einem Kleinstbestand in Rumänien nachgewiesen wurde, überlegt man sich in Tschechien ob man das betroffene Gebiet einzäunt um so ein Abwandern von möglicherweise infizierten Wildschweinen zu verhindern. Das jedenfalls äußerte Landwirtschaftsminister Marian Jurečka nach Informationen der Interessengemeinschaft deutscher Schweinehalter (ISN) gegenüber der Deutschen Presseagentur. Agrar Europe berichtete über ähnliche Pläne zum Zaunbau an der Ostgrenze Polens zu Weißrussland und der Ukraine. Besonders die in Schwarzwildbeständen immer wieder aufflammenden…

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Rein rechnerisch ist die Nachfolge gesichert

Zwei göttinger Agrarökonomen, Prof. Stephan von Cramon-Taubadel und Dr. Carsten Holst, haben berechnet, dass es in den kommenden Jahren keine Nachwuchslücke bei landwirtschaftlichen Betriebsleitern gibt, obwohl sie in ihrer Studie feststellen, dass im Jahr 2010 lediglich bei 37 % aller Haupterwerbsunternehmen die Hofnachfolge geklärt war und bei Nebenerwerbsunternehmen sei sogar nur die Zukunft jedes vierten Betriebes gesichert gewesen sei. Aus diesen zahlen leiten bis zum Jahr 2031 einen Personalbedarf von 3.500 einsteigenden Betriebsleitern ab. Genauer gesagt, 2 400 Geschäftsführer für Einzelunternehmen, 900 Nachfolger für Betriebsleiter von…

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Vorfahrt für bäuerliche Betriebe bei der Stallbauförderung

Bayern bindet seine Agrarinvestitionsförderung (AFP) für Stallbauten verstärkt an die Anforderung besonders tiergerecht zu bauen – und sorgt durch eine heruntergesetzte Obergrenze der Zuschüsse dafür, dass gerade kleinere Betriebe von der Unterstützung profitieren. Es ist die Zeit, in der die Bundesländer ihre Förderrichtlinien für die mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanzierten Programme überarbeiten. Meist werden dabei nur Details angepasst, ausschlaggebend sind vor allem der Finanzhaushalt und die inhaltliche Schwerpunktsetzung. In Bayern waren die bisherigen Agrarumweltmaßnahmen…

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Petunien gentechnisch verändert

Petunien sind nicht zum essen, trotzdem bedürfen gentechnisch veränderte Varianten eine Zulassung. Haben sie diese nicht so müssen die Behörden einschreiten, wenn sie die Manipulierten Pflanzen erkennen. Anhand ihrer ungewöhnlichen Blütenfarbe ist dies jetzt bei Petunien in Finnland geschehen. Auch in Nordrhein-Westfalen sind gentechnisch veränderte Varianten gefunden worden. Das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf teilte mit, dass es in ersten Tests positive Befunde gegeben habe und man die Vernichtung mehrere Produktlinien - konkret die Linien Pegasus Orange Morn, Pegasus Orange und Pegasus Table Orange - veranlasst habe. Weitere Proben befänden…

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