Zwei göttinger Agrarökonomen, Prof. Stephan von Cramon-Taubadel und Dr. Carsten Holst, haben berechnet, dass es in den kommenden Jahren keine Nachwuchslücke bei landwirtschaftlichen Betriebsleitern gibt, obwohl sie in ihrer Studie feststellen, dass im Jahr 2010 lediglich bei 37 % aller Haupterwerbsunternehmen die Hofnachfolge geklärt war und bei Nebenerwerbsunternehmen sei sogar nur die Zukunft jedes vierten Betriebes gesichert gewesen sei. Aus diesen zahlen leiten bis zum Jahr 2031 einen Personalbedarf von 3.500 einsteigenden Betriebsleitern ab. Genauer gesagt, 2 400 Geschäftsführer für Einzelunternehmen, 900 Nachfolger für Betriebsleiter von…