Gentechnik-Lachs ausgebremst

Die US-Lebensmittelbehörde (FDA) hat die erst im November erteilte Importerlaubnis für den gentechnisch veränderten Aquadvantage-Lachs ausgesetzt. Das wurde am Freitag bekannt. Grund ist die politische Auseinandersetzung über eine Gentechnik-Kennzeichnung. Der Kongress will, dass der gentechnische Fisch erst dann verkauft werden darf, wenn es Vorgaben für die Kennzeichnung gibt. Diese müssen von der FDA erarbeitet werden – laut Washington Post kann das Jahre dauern. Die Behörde hat angekündigt, sich an den politischen Auftrag zu halten. Vorangetrieben hatte die Kennzeichnungsregelung die republikanische Senatorin Lisa Murkowski  aus Alaska, die im…

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EU-Tierarzneimittelrecht soll neu geordnet werden

Aus insgesamt drei Verordnungsvorschlägen der Kommission besteht das derzeit zur Diskussion stehende EU-Tierarzneimittelpaket. Zu erkennen ist das Ansinnen den Einsatz von Antibiotika weiter zu reglementieren. So soll der Einsatz von Reserveantibiotika der Behandlung bei Menschen vorbehalten bleiben. Der prophylaktische Antibiotikaeinsatz beleibt verboten. Darüber hinaus soll ein Einsatz von Antibiotika auf klinisch kranke Tiere beschränkt werden. Die Halter sollen auf robuste Rassen setzen, Tierdichten verringern oder die Herden teilen, um Erkrankungen vorzubeugen. Strenger dokumentiert werden soll die Abgabe und der Einsatz von Antibiotika. Eine…

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Handliche Infos und Aktionsmaterial zur Milchkrise

Die Aktion Agrar e.V. hat ein „Hausaufgabenheft für die Agrarwende“ herausgegeben – mit knackig zusammengefassten Infos zu einem möglichen Wegwerfstopp in Supermärkten und zur Milchpreiskrise. Kreativ, bunt und aufmüpfig geht es zu in dem Heft. Sollen die enthaltenen kleinen runden Kuh-Aufkleber als Warnung auf billigen Milchprodukten im Supermarkt hinterlassen werden? Die Broschüre ist Teil der von Aktion Agrar zusammen mit Attac ins Leben gerufenen Kampagne „Kühe und Bauern nicht verpulvern!“ Diese richtet sich gegen den Export- und Wachstums-Wahn der Bundesregierung und der EU, und ruft Agrarminister Schmidt dazu auf, auf Regionalität und Qualität…

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FAO: Vielfalt der Nutztierrassen wichtig für widerstandsfähige Landwirtschaft

Im „Zweiten Bericht zum Status der Tiergenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft“ wird die zentrale Bedeutung der Nutztiervielfalt herausgestellt - insbesondere für die Anpassungsfähigkeit landwirtschaftlicher Produktionssysteme an die Auswirkungen des Klimawandels und um weltweiten Herausforderungen wie dem steigenden Hunger nach tierischem Protein begegnen zu können. Herausgeber des Berichts ist die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Auf Grundlage der Feststellung, dass die Vielfalt der Nutztierrassen global weiterhin bedroht ist, werden verstärkte Anstrengungen zum Erhalt des existierenden Pools…

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Zweifelhaftes Angebot

Mit einem befristeten Angebot zur Selbstauskunft über möglichen Nachbau über die vergangenen vier Wirtschaftsjahre meldet sich gerade die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) bei vielen Bauern und Bäuerinnen. Man werde von einer juristischen Verfolgung absehen, wenn die Auskunft bis Ende März darauf eingegangen werde. Die Begründung für das Angebot ist die vermeintlich vollständig geänderte Situation in Bezug auf die Zahlung der Nachbaugebühren seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom vergangenen Sommer. Dieser hatte entschieden, dass die Nachbaugebühren bis zum Ende eines Wirtschaftsjahres gezahlt werden müssen, sonst können von den…

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Bioskandal mit Ansage

Viele hundert Tonnen konventioneller Sonnenblumenkuchen wurde vergangenen Herbst an deutsche und niederländische Bio-Tiere verfüttert. Angebaut worden waren die Sonnenblumen angeblich vom rumänischen Agrarunternehmen Agrocov. Schon im Herbst 2014 wurde nach Aussagen von Rudolf Joost-Meyer zu Bakum gegenüber bio-markt.info deutlich, dass es zwischen der gelieferten Menge und der vom Unternehmen gemeldeten Anbaufläche deutlich Diskrepanzen gab. Meyer zu Bakum, selbst Biobauer und Geschäftsführer der Futtermühle Meyerhof zu Bakum ist auch noch Vorsitzender der Gesellschaft für Ökologische Tierernährung (Goete). Bei Goete sind zehn der dreizehn…

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Immer mehr Kühe im Norden

Trotz der auch in Dänemark spürbaren schlechten Milchpreise stocken die dortigen Milchbauern ihre Bestände auf. Das geht aus einer Erhebung des nationalen Statistikamtes hervor. Zum Ende des vergangenen Jahres wurden in Dänemarks Ställen demnach 4,4 Prozent mehr Tiere gehalten. Die Behörde rechnet diese Entwicklungen dem Auslaufen der Milchquote zu. Erst seit deren Ende hätte die Entwicklung Fahrt aufgenommen. Neben der Aufstallung von Kalbinnen würden auch die Altkühe länger im Bestand gehalten.

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Kein Genlachs für Europa

Gegen eine Zulassung des jüngst in den USA zugelassenen gentechnisch veränderten Lachs mit dem Namen „AquAdvantage“ hat sich das österreichische Parlament ausgesprochen. Die Gesundheitsministerin Sabine Oberauer soll sich in Brüssel dafür einsetzen, dass der Lachs nicht auf den europäischen Markt kommt. Das österreichische Parlament beweist damit einmal mehr seine kritische Haltung gegenüber gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren. Bisher liegt in Brüssel allerdings noch kein Zulassungsantrag des Unternehmens AquaBounty, dem Hersteller des gv-Lachs vor. Der von der US-Behörde für Lebensmittelsicherheit (FDA) für den amerikanischen Markt…

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Mit Kräutern gegen Methan

Im Rahmen der Klimadiskussion werden immer wieder auch die Kühe, bzw. das von ihnen Ausgestoßenen Methan, in den Fokus gerückt. „Kühe als Klimakiller“ wird da schon mal reißerisch getitelt. Nicht auf der argumentativen sondern auf der wissenschaftlichen Ebene versuchen jetzt Forscher von der dänischen Universität Aarhus sich dem Thema zu nähern. Während es schon gelungen ist den Methanausstoß von Kühen durch die Gabe von Fett oder Nitraten zu minimieren bestanden bisher keine Möglichkeiten für ökologisch wirtschaftende Betriebe. Die dänischen Wissenschaftler setzen bei ihren Untersuchungen deshalb auf ökologisch angebauten Oregano. Sie erhoffen sich…

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Im Sinne der Molkereiindustrie

Auf den ersten Blick wundert man sich über sie Gelassenheit der Teilnehmer des diesjährigen milchpolitischen Frühschoppens des Milchindustrieverbands (MIV) in Berlin. Der Moderator, Anselm Richards, ist erfreut der überraschend positiven Stimmung. Dem Unternehmensvertreter von Zott, Christian Schramm, hängen die Diskussionen über Lieferverträge zu Hals raus. Der MIV-Vertreter erwartet für das gesamte Jahr keine Verbesserung der Lage am Markt und damit auch keine Verbesserung der Erzeugerpreise. Auch Theo Müller von der Molkerei Müller ist nicht zimperliche mit kernigen Sprüchen: „Wem der Preis nicht genügt, der muss eben aufhören.“ Allein Bauer Willi,…

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