Termin-HINweise

Politische Tagung von FIAN Deutschland, Diakonie Deutschland, Brot für die Welt, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Nationale Armutskonferenz, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Netzwerk der Ernährungsräte unterstützt vom Deutschen Institut für Menschenrechte zum Thema „Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen! am Montag, 18. Mai 2026 von 12:00 bis 19:30 in Berlin +++ Online-Stammtisch der AbL NRW mit Biofleisch NRW zum Thema „Bio boomt im LEH, Bio-Mittelstand in Not und keiner stellt um?“ am 13. Mai 2026, 20.00 Uhr

 

Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen

Zu einer politischen Tagung zum Thema Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen!“ laden FIAN Deutschland, Diakonie Deutschland, Brot für die Welt,  Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Nationale Armutskonferenz, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Netzwerk der Ernährungsräte unterstützt vom Deutschen Institut für Menschenrechte am Montag, 18. Mai 2026 von 12:00 bis 19:30 in Berlin, Haus Lazarus, Festsaal, Bernauer Straße 117 ein.

In der Einladung heißt es: Steigende Lebensmittelpreise, wirtschaftliche Probleme für die Landwirtschaft und ökologische Krisen. Das Ernährungssystem in Deutschland, und damit die Menschen, die hierzulande hinter der Produktion und der Verarbeitung von Nahrung stehen, sowie die Verbraucher*innen, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig ist das Potenzial zur Schaffung eines Ernährungssystems groß, das sowohl der Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen bietet als auch Zugang zu guten Lebensmitteln für alle garantiert. Um dies zu gewährleisten, müssen wir diejenigen an der Ausgestaltung beteiligen, die am stärksten von der Agrar- und Ernährungspolitik betroffen sind: Bäuer*innen und Armutsbetroffene.
Drei Tage vor dem deutschen Ernährungstag wollen wir mit dieser Veranstaltung diesen beiden Gruppen den Raum geben, um sich miteinander auszutauschen und gemeinsam ins Gespräch mit Politiker*innen zu kommen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir möchten Menschen mit Armutserfahrung die Teilnahme an und die Mitgestaltung dieser Veranstaltung ermöglichen. Benötigte Reisekosten können in einem begrenzten Umfang übernommen werden. Wenn Sie Fragen dazu haben, senden Sie bitte eine E-Mail an: beteiligung[at]diakonie.de

Programmablauf
12:00   Registrierung
12:30   Begrüßung und Beginn des gemeinsamen Mittagessens (FIAN – Jan Dreier / Diakonie – Anna-Lena Guske / Brot für die Welt – Stig Tanzmann)
13:30   Ernährungsgerechtigkeit: Eine menschenrechtliche Perspektive (Deutsches Institut für Menschenrechte – Michael Windfuhr)
14:00   Aktuelle Herausforderungen für Bäuer*innen und Armutsbetroffene – Berichte aus erster Hand
- Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft – Bernd Schmitz
- Nationale Armutskonferenz – Renate Antonie Krause
14:45   Hindernisse und Lösungsansätze für ein resilienteres Ernährungssystem (Potsdam Institute for Climate Impact Research – Claudia Hunecke)
15:15   Pause
15:45   Interaktives Format – Mit Abgeordneten im Gespräch: Hebel für mehr Ernährungsgerechtigkeit
17:45   Pause
18:00   Ernährungsgerechtigkeit für alle: Wie schaffen wir ein resilientes Ernährungssystem?

Podiumsdiskussion moderiert von Tanja Busse
- Deutsches Institut für Menschenrechte – Michael Windfuhr
- Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft-La Via Campesina – Paula Gioia
- Nationale Armutskonferenz
- Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat – Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher (angefragt)

19:30  Ende der Veranstaltung mit anschließendem Empfang

Zur Anmeldung geht es hier.

 

Bio boomt im LEH, Bio-Mittelstand in Not und keiner stellt um?

Zu einem Online-Stammtisch am 13. Mai 2026, 20.00 Uhr, zum Thema „Bio boomt im LEH, Bio-Mittelstand in Not und keiner stellt um?“ lädt die AbL NRW gemeinsam mit Biofleisch NRW ein.

In der Einladung heißt es: Bio-Produkte boomen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) seit Jahren, der Markt wächst. Gleichzeitig geraten mittelständische Vermarkter - sowohl die Bioläden, die Biosupermärkte, aber auch die Erzeugergemeinschaften, handwerkliche und regionale Bioverarbeiter - zunehmend unter Druck. Und auf den Höfen? Die Umstellungsbereitschaft in der Landwirtschaft ist kaum vorhanden.
Wie passt das zusammen? Wo liegen die aktuellen Hemmnisse für die Umstellung? Welche Rolle spielen Handel und Preise? Und welche Perspektiven haben bäuerliche Betriebe und der Bio-Mittelstand?
Mit Luca Radau haben wir den größten regionalen Biovermarkter (25 Filialen in NRW und Niedersachsen) für das Gespräch gewonnen. Wohin geht die Reise jenseits der Einzelhandelsketten? 
Mit Biofleisch NRW werfen wir dabei auch einen Blick auf ihre genossenschaftlich organisierte Vermarktung – vom Hof bis in den Handel.

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen und diskutieren mit:
- Luca Radau, Vorsitzender SuperBioMarkt AG
- Hubertus Hartmann, Vorsitzender Biofleisch NRW

Eine Anmeldung und der Link zur Teilnahme: nrw[at]abl-ev.de

Alle Interessierten sind herzlich willkommen – leitet die Einladung gerne weiter!