Termin-HINweise

Der kritische Agrarbericht 2026 mit dem Schwerpunkt „Wandel & Widerstand in der Landwirtschaft“ – Eine Podiumsdiskussion mit Autorinnen am 15.12.2025 von 18.00 bis 21.00 Uhr. +++ Zu einem Fachtag „Wer macht uns den Hof? Existenzgründung und Hofnachfolge in der Landwirtschaft - neue Ansätze und Erwartungen an die Politik“ am 14.01.26 von 9.00 bis 16.30 Uhr laden das Netzwerk Flächensicherung e.V. (Fläsi e.V.) und die AbL ein. +++ Zur Reihe „Zukunftsfeste Landwirtschaft? – Unsere Grüne Woche 2026“  vom 12. Januar 2026 – 17. Januar 2026 lädt die Heinrich-Böll-Stiftung" ein.

 

Podiumsdiskussion mit Autorinnen des Kritischen Agrarberichts 2026

Anlässlich der Veröffentlichung des kritischen Agrarberichts 2026 (KAB 26) am 15. Januar laden das AgrarBündnis und die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer Podiumsdiskussion mit Autorinnen des KAB 26 ein. In der Einladung zur Diskussion heißt es:

Der kritische Agrarbericht 2026 zeigt: Ein deutlicher Umbruch kennzeichnet die aktuelle Agrarpolitik und bremst bereits eingeleitete Schritte zu einem gerechteren, sozial und ökologisch zukunftsfähigen Agrar- und Ernährungssystem – teilweise werden sie sogar rückabgewickelt. Der hohe Anpassungsdruck durch strengere Umwelt- und Tierschutzauflagen hat in der Landwirtschaft einen neuen politischen Widerstand entfacht und alte Konfliktlinien wieder verschärft. 

Doch die eigentlichen Herausforderungen bleiben unverändert bestehen: schwierige Marktbedingungen, die fehlende wirtschaftliche Resilienz vieler landwirtschaftlicher Betriebe, die fortschreitende Klimakrise, der Verlust der Artenvielfalt, Fragen des Tierschutzes sowie die daraus abgeleiteten gesellschaftlichen Erwartungen an die Zukunft der Landwirtschaft. Der kritische Agrarbericht 2026 beleuchtet, was diese Entwicklungen für Landwirtschaft, Zivilgesellschaft und ländliche Räume bedeuten.

Über diese und weitere Facetten von Wandel & Widerstand wollen wir sprechen mit Autorinnen des am 15. Januar 2026 erscheinenden neuen Kritischen Agrarbericht 2026 – und mit Euch und Ihnen!

Begrüßung
- Lena Luig, Referentin Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung
- Karin Jürgens, Geschäftsführerin AgrarBündnis

Podiumsdiskussion
- Carolin Pagel, Referentin für Agrarpolitik Bioland und Vorstand AgrarBündnis
- Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
- Daniela Wannemacher, Leiterin Team Landnutzung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
- Sophie von Redecker, Doktorandin der Agrarwissenschaften an der Universität Gießen, Fellow Panel on Planetary Thinking, Gießen

Einwurf von Katharina Brandt, Referentin für Agrarpolitik bei Germanwatch
Moderation: Tanja Busse, Journalistin und Autorin

Wir laden Sie herzlich ein, im Anschluss an die Veranstaltung an einem informellen Austausch mit kleinem Stehimbiss teilzunehmen.

Bitte anmelden oder auch den Livestream nutzen!

Die Podiumsdiskussion ist eine Veranstaltung im Rahmen der Alternativen Grünen Woche 2026 der Böll-Stiftung. Alle Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Zukunftsfeste Landwirtschaft? – Unsere Grüne Woche 2026“ vom 12. Januar bis zum 17.Januar in der Heinrich-Böll-Stiftung finden sich hier.

Wer macht uns den Hof? Existenzgründung und Hofnachfolge in der Landwirtschaft

Zu einem Fachtag „Wer macht uns den Hof? Existenzgründung und Hofnachfolge in der Landwirtschaft - neue Ansätze und Erwartungen an die Politik“ am 14.01.26 von 9.00 bis 16.30 Uhr laden das Netzwerk Flächensicherung e.V. (Fläsi e.V.) und die AbL in die Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin ein.

In der Einladung heißt es: „Die Landwirtschaft steht vor einem historischen Generationswechsel. In Deutschland sind bei 63 % der Betriebe mit Betriebsleitung über 55 Jahren keine Nachfolger*innen benannt. Die Fachtagung „Wer macht uns den Hof? Existenzgründung und Hofnachfolge in der Landwirtschaft - neue Ansätze und Erwartungen an die Politik“ am 14. Januar 2026 bringt Akteur*innen aus Landwirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen, um innovative Modelle der Hofnachfolge und Neugründung vorzustellen und die Existenzgründungsförderung in der GAP 2028 zu diskutieren.

Die Tagung bringt Akteur:innen aus landwirtschaftlicher Praxis, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um:

  • Modelle aus der Praxis für Existenzgründung, außerfamiliäre Hofnachfolge und Quereinstieg zu präsentieren,
  • politische Impulse zur Förderung des Einstiegs von jungen Menschen in die Landwirtschaft zu setzen, insbesondere bezogen auf den Zugang zu Land,
  • Ideen und Erwartungen an die Existenzgründungsprämie in der GAP 2028 mit politischen Vertreter:innen der Bundes- und EU-Ebene zu diskutieren.“

Es gibt drei Vorträge von jungen Landwirten und Gründenden, drei Workshops für neue Ansätze der Hofgründung und außerfamiliären Hofübergabe sowie eine eine Podiumsdiskussion zum Thema „Existenzgründungsförderung in der GAP 2028 – Erwartungen und Erfahrungen“ mit

  • Frauke Frohning, Ring der Landjugend in NRW
  • Alfred Hoffmann, Abteilungsleiter im Agrarministerium Saarland
  • Marie Löhring, Fachgruppe Jugend der AbL
  • Dr. Jürgen Wilhelm, Referatsleiter im Landwirtschaftsministerium Niedersachsen
  • Peter Schön, European Coordination Via Campesina, ECVC

Das ausführliche Programm findet sich auf den Seiten des Netzwerk Flächensicherung und der AbL. Eine Anmeldung ist hier möglich.

Der Fachtag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Alternativen Grünen Woche 2026 der Böll-Stiftung. Alle Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Zukunftsfeste Landwirtschaft? – Unsere Grüne Woche 2026“ vom 12. Januar bis zum 17.Januar in der Heinrich-Böll-Stiftung finden sich hier.