Agrarbündnis-Tagung „Obst- und Gemüseanbau im Klimawandel: Große Bedeutung, viele Herausforderungen“
Am 5. Juni 2024 in der Zeit von 10:00 bis 16:30 Uhr veranstaltet dasAgrarBündnis im Anthroposophischen Zentrum in Kassel die Tagung „Obst- und Gemüseanbau im Klimawandel: Große Bedeutung, viele Herausforderungen“. Das AgrarBündnis möchte gemeinsam mit den Tagumngsteilnehmer*innen eine Situationsanalyse vornehmen: Was muss geschehen, damit die Position des Obst- und Gemüseanbaus in den Lieferketten gestärkt wird und er an der Wertschöpfung auf den Märkten besser teilhaben kann? Welcher Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährungswende und Klimaneutralität ist möglich? Der Obst- und Gemüseanbau gilt als ein großer Hebel, um dem Klimawandel zu begegnen. Produktion und Nachfrage müssen dafür steigen. Für den Obst- und Gemüsesektor ist dies eine große Chance – aber auch eine sehr große Herausforderung. Unser Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse ist sehr gering, große Mengen werden importiert. Auch der Obst- und Gemüseanbau in Deutschland steht vor Problemen wie der Klimakrise, Wassermangel, gestiegenen Kosten, Strukturwandel oder prekären Arbeitsbedingungen.
Das Agrarbündnis richtet sich mit dieser Tagung sowohl an Wissenschaftler*innen als auch Studierende und Praktiker*innen sowie an Vertreter*innen aus Landwirtschaft und Gartenbau sowie Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Die Tagung findet als reine Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnahme ist für Interessierte kostenfrei. Eine Anmeldung ist hier bis zum 28. Mai 2024 möglich. Die Einladung und das Programm findet sich hier.
Online-Fachgespräch: Auf dem Boden bleiben - Regenerative Landwirtschaft
Am 27. Mai veranstaltet die grüne Bundestagsfraktion in der Zeit von 19.00 bis 20.30 Uhr im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Agrarökologie konkret" das Online-Fachgespräch „Auf dem Boden bleiben: Regenerative Landwirtschaft“.
In dem Veranstaltungshinweis heißt es: Es gibt kaum etwas Besseres als organische Bodensubstanz. Sie bindet Treibhausgase, saugt Regenmassen auf und speichert Wasser für Dürreperioden. Gesunder Boden ernährt die Pflanzen, die wir ernten und ist Garant dafür, dass unser Essen die Nährstoffe enthält, die wir brauchen, um gesund zu bleiben. Doch in der Europäischen Union sind ca. 60% der Böden in schlechtem Zustand – ein Problem für die Ernährungssicherung und für die Landwirtschaft in Zeiten der Klimakrise. Daher wurden in den letzten Jahren auf EU-Ebene und nationale Anstrengungen unternommen, um unsere Böden besser zu schützen und organische Bodensubstanz – also Humus - aufzubauen. Auch unter Landwirt*innen ist ein Problembewusstsein entstanden. In diesem Kontext werden Bodenschutzmaßnahmen zunehmend unter dem Überbegriff der regenerativen Landwirtschaft beworben. Doch dieser Trendbegriff wurde von großen Agrar-Konzernen gekapert, um Greenwashing zu betreiben.
Im Fachgespräch wollen wir aufzeigen, mit welchen politischen Maßnahmen der Boden besser geschützt werden kann, ohne dabei falschen Versprechungen auf den Leim zu gehen.
Wir laden Sie herzlich ein mit uns und unseren Expert*innen hierüber zu diskutieren!
Anmeldung und Anmeldefrist bis 27.05.2024. Die Veranstaltung findet digital statt. Den Zugangslink erhalten Sie per E-Mail mit Ihrer Anmeldebestätigung.“
INKOTA-Netzwerk: „Agrarökologie in der Praxis“
Die entwicklungspolitische Organisation INKOTA-netzwerk veranstaltet am am 28. Mai ab 16 Uhr eine Online-Veranstaltung, auf der zum Thema „Agrarökologie in der Praxis“ zu verschiedenen Praxisbeispielen aus Deutschland eine vertiefende Diskussion stattfinden und Raum zur Vernetzung gegeben werden soll. Im Programm werden als konkrete Praxisbeispiele genannt:
- Agroforstsysteme und Kreislaufwirtschaft (Julia Günzel, DeFaF e.V.)
- Gemeinwohlverpachtung (Jan Brunner, AbL Mitteldeutschland)
- Die Zukunft von Agrarökologie in Deutschland (Anke Kähler, Die Freien Bäcker – Zeit für Verantwortung e.V.)
Zur Anmeldung geht’s hier.
Die genannten Praxisbeispiele finden sich neben 9 weiteren auch in der Broschüre „Agrarökologie in der Praxis – Der Weg vom Acker zum Teller“ des INKOTA-netzwerks.
ASG: Kulturlandschaften im Wandel – Nachhaltig. Vielfältig. Innovativ.
Die Agrarsoziale Gesellschaft e.V. (ASG) lädt für den 5. und 6. Juni 2024 in das Maternushaus in Köln zu ihrer Frühjahrstagung 2024 mit dem Thema „Kulturlandschaften im Wandel – Nachhaltig. Vielfältig. Innovativ.“ ein. Die Veranstaltung findet sowohl als Präsenzveranstaltung in Köln sowie als Online-Veranstaltung über Zoom statt.
In der Einladung zur Tagung schreibt die ASG: „Kulturlandschaften unterliegen einem stetigen Wandel, der sich in den letzten Jahren enorm beschleunigt hat. Klimawandel, wirtschaftliche Dynamik, demographische Entwicklung – all diese Prozesse haben ihren Einfluss auf die Art und Weise, wie sich unsere Kulturlandschaften verändern. Ein markantes Beispiel sind die Bergbaufolgelandschaften, wie wir sie beispielsweise im Rheinischen Revier vorfinden. Im Zuge des Kohleausstiegs müssen neue Entwicklungsmöglichkeiten gefunden werden, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Dies ist zweifellos eine große Herausforderung.
Bei unserer Frühjahrstagung wollen wir vielfältige zukunftsorientierte Ansätze für den Umgang mit den Herausforderungen beleuchten: Wie können Regionen den Wandel gestalten? Welche Instrumente stehen zur Verfügung? Welche Chancen ergeben sich für die Regionalentwicklung? Wie gewohnt, bieten wir eine Kombination aus Vortragstagung und Fachexkursionen. Letztere führen ins Rheinische Revier und ins Bergische Land, wo jeweils konkrete Beispiele für die nachhaltige und innovative Entwicklung von Kulturlandschaften vorgestellt werden. Am Abend des 5. Juni lädt das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen zum Empfang in das Maternushaus ein.
Zwei Fachexkursionen führen am zweiten Tag der Tagung ins Rheinische Revier und ins Bergische Land, geben Einblicke in Veränderungen im Zusammenhang mit dem Kohlebergbau und Kohleausstieg sowie in Beispiele ländlicher Entwicklung und landwirtschaftlicher Praxis.
Das konkrete Programm findet sich hier. Die Anmeldung ist hier möglich.
