Am 09.06.2022 von 13:00-18:00 Uhr veranstaltet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im Online-Format via Zoom eine Tagung zum Thema „Chancen nutzen - Krisen bewältigen - Tagung für saubere Luft und Klimaschutz in der Landwirtschaft“.
Dazu heißt es in der Einladung: Klimawandel, die Corona Pandemie, der Krieg in der Ukraine – all diese Krisen stellen auch die Landwirtschaft und insbesondere Junglandwirt:innen vor unvorhergesehene Herausforderungen. Klar ist: die Klimaerhitzung macht keine Pause, wenn andere Krisen in den Vordergrund rücken, und sie bleibt weltweit eine der Hauptursachen für Hunger. Der Bericht des Weltklimarates IPCC fordert ausdrücklich, neben anderen Treibhausgasen auch Methan zu reduzieren. Das hohe Niveau der Ammoniakemissionen in Deutschland weist keinerlei Spielraum auf für unvorhergesehene Entwicklungen bei der Umsetzung von Minderungsmaßnahmen. Die Bundesregierung läuft weiterhin Gefahr, die Reduktionsverpflichtungen zu verfehlen. Die Schadgase der Atmosphäre zu entziehen, ist notwendig, um auf den 1,5°C-Pfad zu kommen. Und es ist eine Frage des Ernährungs- und Landwirtschaftssystems, das zu wandeln was die Farm-to-Fork-Strategie der EU fordert.
Von der neuen Bundesregierung bis zu Umwelt- und Bauernverbänden wird die Reduktion der Tierplätze sowie ein Wandel der Tierhaltungsverfahren als wirkungsvollste Maßnahmen beschrieben, um sowohl die Klimakrise als auch die Preismisere auf vielen Betrieben zu adressieren. Modellstudien zeigen zwar wie in Europa agrarökologisch innoviert werden könnte. Doch welche Wege zeichnen sich dazu konkret in Deutschland ab? Welche Ideen und welche Bedarfe haben Junglandwirt:innen? Was tragen Bildung und Beratung dazu bei, Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen bei der Transformation? Wie kann der Wissenstransfer von Pionierbetrieben in die Breite gelingen? Welche politischen Leitplanken braucht es für saubere Luft und mehr Klimaschutz gerade in Krisenzeiten?
Sie sind herzlich eingeladen, diese und Ihre Fragen während der Tagung zu diskutieren.
Anmeldung bitte bis zum 8. Juni unter diesem Link. Der Teilnahme-Link zum online-Fachgespräch wird Ihnen direkt nach der Anmeldung zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Programm
Moderation: Dr. Jes Weigelt TMG Research gGmbH
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13:00 |
Begrüßung: Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe (DUH) Einführung: Emissionsminderung und gute Tierhaltung – ein Dreamteam, Reinhild Benning, DUH Teamleiterin Landwirtschaft |
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13:30 |
Klimaresiliente Landwirtschaft – eine Bildungslücke? Bernadette Gundlach, Junge AbL, Landwirtin Julia Bar-Tal, Geschäftsführung Landesverband AbL Nordost, Landwirtin Schwerpunkt: Klimaresiliente Landwirtschaft und Ernährungssouveränität in Krisengebieten Henrik Maaß, Junge AbL |
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14:15 |
Welche Möglichkeiten gibt es den Emissionsschutz in die Agrarbildung zu integrieren? Carolin Grieshop, Geschäftsführerin, Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) |
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14:45 |
Pause (15min) |
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15:00 |
Emissionen reduzieren auch mit Tieren? Auen wiedervernässen mit der Landwirtschaft – Erfahrungen aus der Praxis Sabrina Schulz, Stellvertretende Leiterin Naturschutz, DUH |
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15:30 |
Agrarökologie ist machbar, Frau Nachbar Vorstellung der Studie „Agrarökologisches Europa in 2050“ (in Englisch mit Simultanübersetzung) Dr. Pierre-Marie Aubert, Koordinator Europäische Landwirtschaftsinitiative, IDDRI |
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16:00 |
Pause (15 min) |
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16:15 |
Wie viel Fleischwende steckt im Koalitionsvertrag? Silvia Bender, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, (BMEL) |
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16:50 |
Farm to Fork oder weiter wie bisher – Wie meistern wir Krisen? Karlheinz Busen, MdB FDP (angefragt) Julia Bar-Tal, AbL Nordost Dr. Pierre-Marie Aubert, IDDRI Reinhild Benning, DUH |
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17:50 |
Zusammenfassung und Verabschiedung |
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18:00 |
Ende |
