Großes Interesse am Sensen

Auf die Einladung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL Franken) und des Landschaftspflegeverbands Mittelfranken (LPV) zum „Sensenmähen für Interessierte“ auf den Ferienhof der Vorsitzenden der AbL Franken, Isabella Hirsch; folgten so viele Reaktionen, dass aus einem Halbtageskurs zwei wurden und eine Warteliste eingerichtet werden musste. Das Sensen stößt auf großes Interesse. „Zu Recht“, heißt es bei der AbL Franken, „denn kaum eine Mähtechnik ist so insektenschonend und ökologisch wie die Mahd mit der Handsense. Vielfältig einsetzbar - vom Steilhang über kleinräumige Gärten, blütenreiche Wiesen und Säume bis hin zu Kleegras - ermöglicht sie dem Anwender ruhiges, entspanntes Arbeiten ohne Lärm und Abgase und den Insekten einen meist schadlosen Rückzug aus dem Schnittgut“.

Die Sensenlehrer Werner Kleemann und Christof Lorenz vom Sensenverein Deutschland e.V. wollen vor allem vermitteln, dass das Mähen mit der Sense ohne viel Mühe und schneller als gedacht gelingt. Dabei komme es allerdings auf eine gute Sense und die richtige Handhabung beziehungsweise Haltung an.

Das Ziel des Sensenvereins ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, wie leicht richtiges Sensenmähen ist und damit die Freude an gesunder Bewegung und sinnvoller Betätigung an frischer Luft geweckt wird, ohne Lärm- und Abgasemissionen zu erzeugen, die Anwendung der Sense in allen Bereichen zu fördern, in denen dies ökologisch, wirtschaftlich oder gesundheitlich Vorteile bringt und die mit der Sense verbundene Kulturtradition zu pflegen.