22.04.2019

Beats+Bohne: Das Wir haben es satt!-Jugendfestival

Zum Beats+Bohne, dem Wir haben es satt!-Jugendfestival, lädt die Kampagne Meine Landwirtschaft vom 20-23. Juni auf den Dottenfelder Hof bei Frankfurt a.M. ein. „Mit dem Festival bieten wir einen Rahmen, um die jungen und jung gebliebenen Engagierten, die jährlich zur Demo nach Berlin kommen oder sich auf anderem Wege für die Agrarwende einsetzen, zusammen zu bringen“, heißt es bei den Veranstaltern. Das Beats+Bohne Festival soll ein Ort werden, an dem sich die Teilnehmer*innen über eine zukunftsfähige Landwirtschaft austauschen und weiterbilden. Hier können sich Aktivist*innen aus verschiedenen Jugendorganisationen vernetzen und ein konstruktiver Aust

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19.04.2019

Dennree erhöht nochmals Preisdruck bei Biokartoffeln

Scharfe Kritik an der Preispolitik der Bio-Einzelhandelskette Dennree, die Biokartoffeln aus Ägypten jetzt noch billiger anbietet, übt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die größte deutsche Bio-Einzelhandelskette Dennree hat den Verkaufspreis für Frühkartoffeln aus dem Wüstenstaat Ägypten nochmals um 13 Cent je Kilo gesenkt und damit den Preisabstand zu heimischer Ware auf 28 Prozent vergrößert. Schon in der letzten Woche wies die AbL auf die ihrer Ansicht nach zu niedrigen Preise für die Importware hin. Dass Dennree trotzdem die Preise für Frühkartoffeln aus Ägypten erneut reduziert und nun sogar als Angebotsware verkauft, krit

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19.04.2019

Antibiotika-resistente Erreger in mehr als jeder zweiten Fleischprobe

Eine Untersuchung von Hähnchenfleischproben aus großen Discountern im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch hat alarmierende Befunde zutage gefördert: Von 59 Portionen Hähnchenfleisch - gekauft bei Lidl, Netto, Real, Aldi (Nord und Süd) sowie Penny - ist mehr als jede zweite Probe (56 Prozent) mit Antibiotika-resistenten Erregern belastet. Jede fünfte Probe weist sogar mehrere verschiedene Resistenzen auf. Und mehr als jede dritte Probe ist kontaminiert mit Resistenzen gegen Reserveantibiotika - das sind spezielle Antibiotika, die bei erkrankten Menschen im Notfall wirken müssen, wenn andere Antibiotika nicht mehr anschlagen

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19.04.2019

Mehr Transparenz bei Zulassung von Pestiziden und Gentechnik

Das Zulassungsverfahren von Pestiziden, gentechnisch veränderten Organismen und Futtermittelzusatzstoffen wird zukünftig transparenter und nachvollziehbarer. Das hat eine breite Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlaments mit der Verabschiedung der Verordnung „Transparenz und Nachhaltigkeit der EU-Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette“ beschlossen. Die Abstimmung fiel mit 603 Pro-Stimmen, 17 Gegenstimmen und 27 Enthaltungen sehr eindeutig aus. Die Europäische Kommission reagierte mit ihrem Verordnungsvorschlag über die Veröffentlichung von Studien vor der Zulassung auf die europäische Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat!“, mit der rund 1.400

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19.04.2019

Ukrainische Ostereier aus deutschen Käfigen

Seit 2010 ist es in Deutschland verboten, Legehennen in konventionellen Käfigen zu halten. Das hindert nach Ansicht der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt deutsche Stallbauer jedoch nicht daran, weiterhin solche Legebatterien herzustellen und in Drittstaaten zu verkaufen. Deutschland sichere die Exporte mit öffentlichen Mitteln ab – und die Käfigeier landen im Osterzopf und anderen Produkten auf den Tischen der deutschen Verbraucher. »Wir fordern eine umfassende und verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung von eihaltigen Produkten und ein Ende des Einsatzes von Steuermitteln für Käfigexporte«, sagt Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Sti

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18.04.2019

Kükentöten: Langfristige Lösung ist Rückkehr zu Zweinutzungshühnern

„Dieses Kükenschreddern ist ethisch nicht vertretbar und muss so schnell wie möglich beendet werden“, das erklärt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in einem Interview mit der Funke Mediengruppe. „Mein Ministerium hat 6,5 Millionen Euro investiert, um die Entwicklung von Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei zu fördern. Seit Ende vergangenen Jahres sind in zahlreichen Supermärkten Eier erhältlich, die von Legehennen gelegt wurden, die das Verfahren der Geschlechtsbestimmung im Ei durchlaufen haben. Damit sind wir Vorreiter in Europa und auf der ganzen Welt“, so Klöckner. Im kommenden Jahr soll laut Klöckner die Apparatur zu

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18.04.2019

Das Zweinutzungshuhn als neuer Weg in der Geflügelhaltung

Die Vermeidung des Kükentötens und eine Verbesserung beim Tierwohl war das Ziel eines Kooperationsprojekts zur Geflügelhaltung, dessen Ergebnisse Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen kürzlich vorgestellt haben. Über 3,5 Jahre untersuchten sie experimentell aber auch feldnah auf dem Lehr- und Forschungsgut Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ein neues Konzept für die Geflügelhaltung: Der zentrale Punkt des Projektes „Integhof“ war, für die Ei- und die Fleischgewinnung nicht unterschiedliche auf die jeweilige Nutzungsart spezialisierte Hühnerlinien einzusetzen, sondern ein sogenanntes „Zweinutzungshuhn“. Die Hennen des Zweinut

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18.04.2019

FIAN: Rechte von Kleinbauern konsequemt umsetzen

Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen am 17. April fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung auf, die UN-Erklärung der Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten (kurz: UN-Erklärung) konsequent umzusetzen. Vertreibungen und Diskriminierungen ländlicher Gemeinden stellen wesentliche Ursachen für den weltweit überdurchschnittlichen Hunger unter kleinbäuerlichen Familien dar. Die UN-Erklärung, die im Dezember 2018 von der UN-Vollversammlung angenommen wurde, ist eine Antwort auf diese anhaltenden Menschenrechtsverletzungen. Von den weltweit geschätzten 570 Millionen Bauernhöfen

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18.04.2019

Umfrage: Mehr als zwei Drittel der Landwirtinnen und Landwirte wollen andere EU-Agrarpolitik

Die Mehrheit der deutschen Landwirte ist unzufrieden mit der jetzigen EU-Agrarpolitik: Dies ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Naturschutzbund Deutschland (NABU) unter Landwirten in Deutschland durchgeführt hat. Der NABU fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner auf, jetzt den notwendigen Kurswechsel in der Agrarpolitik einzuleiten. 91 Prozent der Betriebe wünschen sich eine bessere Förderung von tierfreundlicher Viehhaltung, 83 Prozent ist zudem eine Produktion mit hohen Umweltstandards wichtig. Fast jeder zweite Landwirt (44 Prozent) kann sich ab 2030 eine Abschaff

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18.04.2019

Klöckner setzt große Hoffnung auf Genschere

„Die grüne Gentechnik hat hierzulande keine Akzeptanz“, erklärt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in einem Interview mit der Funke Mediengruppe, um dann mit einem deutlichen Unterton des Bedauerns hinzuzufügen: “Das muss man hinnehmen“. Ihre Hoffnungen ruhen auf neuen Züchtungsmethoden, die sie offensichtlich nicht als Gentechnik einstuft. „Ich setze allerdings große Hoffnungen auf neue Züchtungsmethoden. Mit dem Crispr-Verfahren – der sogenannten Genschere - kann man das Erbgut von Pflanzen gezielter und schneller positiv beeinflussen als das durch klassische Züchtung geht. Im Ergebnis ist beides nicht zu unterscheiden. Es geht um E

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12.04.2019

AbL-Kritik an Dennree: Frühkartoffeln aus Ägypten werden billiger verkauft als heimische Ware

Zu einem Preis von 1,79 €/kg bietet das deutschlandweit agierende Unternehmen Denrree seit dieser Woche in seinen Berliner Biosupermärkten „denns“ Bio-Frühkartoffeln aus Ägypten an. Die regional erzeugten Bio-Kartoffeln der letztjährigen Ernte kosten im gleichen Laden 2,29 €/kg und sind damit 50 Cent teurer als die Importware aus dem Wüstenstaat. Bei beiden Angeboten handelt es sich um festkochende Sorten des Bioanbauverbandes Demeter. Beim Denrree-Verbundpartner, dem Stuttgarter Biosupermarkt „Naturgut“, kosten Bio-Frühkartoffeln der gleichen Sorte aus Ägypten 2,49 €/kg. Für Phillip Brändle, Mitglied im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerlic

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12.04.2019

Kehrtwende für den Gewässerschutz: Stickstoffüberschüsse jetzt wirksam reduzieren

Die Bundesregierung muss am heutigen Freitag gegenüber der EU-Kommission Rechenschaft ablegen, wie sie künftig die Einhaltung der EU-Nitratrichtlinie in das deutschen Düngerecht sicherstellen will. In einem gemeinsamen Eckpunktepapier fordern Umwelt- und Naturschutzorganisationen ein wirksames Maßnahmenpaket, das über das Düngerecht hinaus Abhilfe schafft. "Für die Bundesregierung ist die Zeit unzureichender Absichtsbekundungen abgelaufen: Die Europäische Kommission erwartet nun konkrete Vorschläge, mit welchem Recht die Umsetzung der auch von Deutschland beschlossenen Ziele der EU-Nitratrichtlinie sichergestellt werden sollen", heißt es bei

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11.04.2019

Bundesländer müssen weitere Raps-Verunreinigungen verhindern

Infolge des Einsatzes einer gentechnisch verunreinigten konventionellen Winterraps-Sorte fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Gen-ethische Netzwerk (GeN) und die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut) in einer gemeinsamen Pressemitteilung eine verantwortungsvolle Anbaupause, Transparenz, ein besseres Saatgutmonitoring und einen Ausgleich entstandener Schäden durch den Verursacher (hier konkret Bayer). Wegen gentechnischer Verunreinigungen einer konventionellen Winterraps-Sorte aus Frankreich mit dem Bayer-Konstrukt „GT 73“ mussten betroffene Bäue­rin­nen und Bauern in Deutschland bis Ende

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11.04.2019

BUND legt Widerspruch gegen Pestizidzulassung ein

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Widerspruch gegen die Zulassung von zwei Pestiziden eingelegt und nennt die Zulassung einen „unverantwortlichen Vorgang seitens der zuständigen Behörde“. Ende Februar hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 18 Pestizide bis Ende des Jahres für den deutschen Markt zugelassen, obwohl das Umweltbundesamt (UBA) sein Einvernehmen für die Zulassung nicht erteilt hatte. Zu den zugelassenen Mitteln gehören die Insektizide FASTHRIN 10 EC und ALFATAC 10 EC mit dem Wirkstoff alpha-Cypermethrin, die beide als bienengefährlich und schädigend für Populationen relevanter Nut

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11.04.2019

Tierschutzbund fordert Stopp von Lebendtiertransporten

Anlässlich der Agrarministerkonferenz (AMK) in Landau/Rheinland-Pfalz haben der Deutsche Tierschutzbund und seine 16 Landesverbände die Agrarminister des Bundes und der Länder aufgefordert, Lebendtiertransporte in Drittstaaten der EU zu stoppen. Ihre Forderungen übergaben sie in Form einer Resolution an Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, und an die Agrarminister und -ministerinnen der Bundesländer. „Die Missstände bei Transport und Schlachtung in Drittstaaten sind bekannt. Wer jetzt nicht handelt, trägt Mitschuld am Leid der Tiere“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbun

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10.04.2019

„Probleme der EU nicht nach Afrika exportieren!“

In Brüssel fordern afrikanische und europäische Milcherzeuger die EU zu verantwortungsvoller Politik auf. Sie sind Tausende Kilometer von Afrika bis ins EU-Viertel nach Brüssel gekommen: Bei der heutigen Solidaritätskundgebung in der Nähe des EU-Ratsgebäudes stehen Milcherzeuger aus Burkina Faso und Mali sowie drei weiteren westafrikanischen Staaten neben Milchbäuerinnen und -bauern aus ganz Europa. Sie fordern in einer gemeinsamen Deklaration eine nachhaltige Produktion in Europa und Afrika, damit wichtige Strukturen in der Landwirtschaft nicht zerstört werden. Hintergrund sind die europäische Überproduktion und die aktuelle EU-Exportausrichtung, die

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10.04.2019

Klimakabinett: Klöckner legt Zehn-Punkte-Plan zum Klimaschutz vor

Unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist heute zum ersten Mal das Klimakabinett zusammengetreten. Zum Klimakabinett gehören neben Merkel Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Bauminister Horst Seehofer (CSU). Sie alle müssen laut Schulze jetzt konkrete Vorschläge vorlegen. Das Umweltministerium prüfe dann, ob diese ausreichen, um die Klimaziele noch zu erreichen. Ende Mai auf der nächsten Sitzung will sich das Klimakabinett einen Überblick über alle Bereiche verschaffen. „Die Einsetzung des Klimakabinetts ist richtig u

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10.04.2019

Zeit ist reif für Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Landwirtschaft

Anlässlich der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz in dieser Woche in Landau/Rheinland-Pfalz (10.-12.04.2019) fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. die Ministerinnen und Minister auf, mutige agrarpolitische Schritte zu gehen und klare Rahmenbedingungen für die Bäuerinnen und Bauern zu setzen. Bei einer Vorabaktion vor dem Landwirtschaftsministerium in Mainz erklärt Georg Janßen, AbL-Bundesgeschäftsführer: „Die Zeit ist reif, neue stabile Brücken zwischen Landwirtschaft und Zivilgesellschaft sowie zwischen Landwirtschaft und Politik zu bauen. Das Höfesterben muss gestoppt werden. Die AbL setzt sich für eine artgerechte Tie

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10.04.2019

AMK: „Weiter so“ bei der GAP ist keine Option für grüne Agrarministerinnen und -minister

Die Ministerinnen und Minister der grünen Agrarressorts in den Bundesländern sind der Auffassung, dass der von der EU-Kommission vorgelegte Vorschlag bezüglich einer nachhaltigen Fortentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nicht ausreicht und fordern daher im Vorfeld der Agrarministerkonferenz (AMK) in Landau eine klarere Positionierung der Bundesregierung. 20 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030? „Es ist frustrierend dabei zuzuschauen, wie Deutschland seinen potentiellen Einfluss für eine zukunftsfähigere GAP verspielt und sich in Verzögerungsfloskeln verliert. Gerade Deutschland, das Land, das bei seiner Bevölkerung den allergrößten Rückhalt

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10.04.2019

Zulassung von umstrittenen Pflanzenschutzmitteln aufheben

Das Bundesland Hessen fordert bei der Agrarministerkonferenz in Landau/Rheinland-Pfalz, die Zulassungen von biodiversitätsschädigenden Pflanzenschutzmitteln zu überprüfen. „Das Bundeslandwirtschaftsministerium predigt den Ausstieg aus Glyphosat und erteilt gleichzeitig die Zulassung für ein glyphosathaltiges Pflanzenschutzmittel. Auch im Koalitionsvertrag auf Bundesebene ist klar geregelt ist, dass Deutschland aus Glyphosat aussteigen wird“, kritisierte die Hessische Umweltministerin Priska Hinz. „Wie wir inzwischen wissen, wurde die Genehmigung von 18 Pflanzenschutzmitteln ohne Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt erteilt. Deshalb fordern wir die Bun

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03.04.2019

Berlin dreht wieder am Düngerecht. Schon bei der letzten Ref