Bürgermeister startet Petition gegen die geplante Werksschließung

Der Bürgermeister der Stadt Warburg Michael Stickeln (CDU) hat eine an Dr. Hans-Jörg Gebhard, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Südzucker AG, gerichtete Petition gegen die geplante Werksschließung des Werkes Warburg der Südzucker AG gestartet.

Darin verweist der Bürgermeister darauf, dass von der Schließung mehr als 60 Mitarbeiter und deren Familien, über 800 Landwirte sowie Handwerker und Zulieferer nachhaltig betroffen sein würden. Gegründet 1882, und damit ältestes Industrieunternehmen in Warburg, fungiere die Warburger Zuckerfabrik zudem schon immer als „ein identitätsstiftendes Merkmal für unsere Region und ist der letzte verarbeitende landwirtschaftliche Produktionsbetrieb!“

„Die Warburger Zuckerfabrik ist ein wichtiger, elementarer und unersetzlicher Bestandteil unserer ländlich geprägten Region und deshalb aus der Warburger Börde schlicht nicht wegzudenken“, schreibt der Bürgermeister.

Und abschließend heißt es in der Petition: „Mit dieser Petition möchten wir die Verantwortlichen der Südzucker AG nachdrücklich dazu auffordern, die Aufgabe der Betriebsstätte in Warburg im Rahmen des vorgesehenen Restrukturierungsplanes zu überdenken und zu revidieren. Gemeinsam sind wir stark! Kämpfen für ein Stück Heimat! Kämpfen für den Erhalt von Arbeitsplätzen, Familien und Existenzen! Kämpfen für den Erhalt der Zuckerfabrik in Warburg!“

05.02.2019
Von: FebL

Auch mit solchen Psotern und Plakaten soll gegen die Schließung protestiert werden. Foto: Karl Heinz Wiemers