BDL will Mut machen gegen Rechtspopulismus

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) will Mut machen gegen Rechtspopulismus. „Für mehr Menschlichkeit einzutreten, wenn mit diffusen Ängsten Stimmung gegen Fremde gemacht wird, fällt nicht immer leicht“, sagt der stellvertretende BDL-Vorsitzende Lukas Stede. Darum hat sein Jugendverband jetzt eine Argumentationshilfe zum Umgang mit rechtspopulistischen Äußerungen erstellt.

„Populismus, rechte Hetze oder rassistische Sprüche begegnen uns im Alltag, in den sozialen Netzwerken und auch in den Nachrichten“, stellt der BDL-Vertreter fest und erklärt stellvertretend für die ehrenamtlich Aktiven im BDL: „Wir sind nicht machtlos. Wir stehen für eine angstfreie und rassismuskritische Gesellschaft ein.“

Der nach eigenen Angaben größte Jugendverband im ländlichen Raum hat sich mehrfach gegen Rechtsextremismus positioniert - zuletzt im Jahr 2017 mit seiner Arbeitshilfe „Schweigen heißt Zustimmung“, in der auch Handlungsempfehlungen für ländliche Räume zusammengetragen sind. „Unser kleiner, gut verständlicher Impulsgeber ist da eine wirkungsvolle Ergänzung“, so der BDL-Vize.

Denn mit seinen alltagstauglichen Tipps kann er Mut machen, weiß Lukas Stede. „Wichtiger als die perfekte Argumentation ist ein ‚Nein, das sehe ich anders‘ oder ein ‚Das geht mir zu weit‘. Dann müssen wir uns beim nächsten Mal nicht im Nachhinein ärgern, weil wir geschwiegen haben“, macht Lukas Stede das Anliegen des BDL deutlich.

„Es geht nicht darum, andere Menschen auszugrenzen, sondern für Demokratie und Menschlichkeit einzustehen, und im Gespräch zu bleiben“, so BDL-Vize Stede. „Und eins ist klar: Wir sind nicht allein, so dass jeder Landjugendliche schon mal 100.000 hinter sich weiß, wenn er rechten Populisten und rassistischen Stammtischparolen etwas entgegensetzt“, macht der stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende Mut.

Das 24-seitige, Heft „Mut machen. Impulse für den Umgang mit Rechtspopulismus“ gibt es in gedruckter Form beim BDL und seinen Landesverbänden oder hier online zum Herunterladen.

05.02.2019
Von: FebL/PM