Für eine Weideprämie

Auf nach Berlin. Zur neuen Agrarministerin, auch wenn diese erst einen Tag nach der Demonstration der Berufsschäfer in Berlin offiziell in ihr Amt eingeführt wurde. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Schäfer an diesem Tag nach Berlin gekommen um auf ihre finanziell prekäre Situation aufmerksam zu machen. Die Schäfer fordern zur Unterstützung ihrer Arbeit eine Weidetierprämie. Dies sei im Interesse aller EU-Mitgliedsstaaten so der Bundesverband der Berufsschäfer. Einzig in Deutschland komme dieses Instrument nicht zur Anwendung. Dabei seien es die Schäfer, die ökologisch wertvolle Lebensräume, wie Kalkmagerrasen und Borstgraswiesen vor der Verbuschung bewahren. Unterstützung bekommen die Schäfer von verschiedenen Umweltschutzverbänden, die ebenfalls den besonderen Wert der durch die Schafe und damit der Schäfer geleisteten Arbeit erkannt haben. Die Weideprämie müsse mindestens 38 Euro betragen, so die Forderung. Nur wenn es gelänge die finanzielle Situation der Schäfereibetriebe deutlich zu verbessern sei auch in Zukunft die Bewirtschaftung der ökologische bedeutsamen Flächen in Deutschland langfristig gewährleistet ist.

14.03.2018
Von: mn

Schafe müssen auf die Weide