05.04.2022

EU-Agrarkommissar unterstreicht Bedeutung der Kleinbauern bei der Eröffnung des ECVC-Büros

Bei der Eröffnung des Büros der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC) am 31. März in Brüssel betonte EU-Kommissar Janusz Wojciechowski "die Rolle, die Kleinbauern bei der Gewährleistung der Ernährungssicherheit in Europa spielen müssen." Für die ECVC, Dachorganisation klein- und mittelbäuerlicher Interessenvertreter:innen und landwirtschaftlicher Arbeitnehmer:innen mit 31 Mitgliedsorganisationen aus 21 europäischen Ländern, war die Eröffnung der neuen Büros in Brüssel ein wichtiger historischer Moment für die Stärkung der europäischen Kleinbauernbewegung und eine Gelegenheit, ihre Positionen zu den Zielen, Instrumenten und der Umsetzung der Er

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04.04.2022

vzbv: 86 Prozent für klare Regeln bei "regionalen" Lebensmitteln

Schwarzwälder Schinken, Möhren „von hier“ oder Eier „aus der Region“: Eine große Mehrheit der Verbraucher:innen will wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen – doch der aktuelle Siegeldschungel im Supermarkt macht dies für viele schwer. Das ist das Ergebnis einer online-repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Hopp im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Demnach ist den Verbraucher:innen Regionalität bei Obst und Gemüse (86 Prozent), Eiern (82 Prozent) oder Brot und Backwaren (74 Prozent) besonders wichtig. Was Begriffe wie „regional“ oder „von hier“ tatsächlich aussagen, ist jedoch kaum bekannt. Tatsächlich wird mit Regiona

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04.04.2022

Deutscher Fleischkonsum sinkt auf niedrigsten Stand seit 30 Jahren

In Deutschland wurde im letzten Jahr so wenig Fleisch gegessen wie seit über 30 Jahren nicht mehr: Pro Kopf vertilgte jeder Deutsche im Durchschnitt „nur“ noch 55 Kilogramm Fleisch. Das zeigen die vorläufigen Berechnungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) für das Jahr 2021. Demnach sank der Fleischverzehr um 2,1 Kilo im Vergleich zum Vorjahr und erreichte damit einen historischen Tiefstand seit Einführung des Datensatzes 1989 mit der Wiedervereinigung. „Mögliche Gründe für einen sinkenden Fleischverzehr könnten die Tendenzen zu einer pflanzenbasierten Ernährung sein. Auch der weiterhin pandemiebedingte geringere Außer-Haus-Verzehr in

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04.04.2022

Termin-HINweise

Digitaler Austausch des AbL-AK Schweinehaltung am Dienstag, den 12.April 2022 mit dem Thema "Der Krieg gegen die Ukraine und die Folgen für die Getreide-, Ölsaaten- und Futtermittelmärkte" ++ Die Versprechen der neuen Gentechnik kritisch hinterfragt - Populationszucht statt Genome Editing

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29.03.2022

AbL: GAP-Krisenreserve als Zuschuss zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung nutzen

Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln hat die Europäische Kommission die Krisenreserve der GAP aktiviert und stellt der EU-Landwirtschaft 500 Millionen Euro zur Verfügung. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir will die auf Deutschland entfallenen Mittel in Höhe von 60 Mio. Euro auf 180 Mio. aufstocken. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) spricht sich dafür aus, diese Mittel in Deutschland als Zuschuss zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung (BG) zu nutzen.

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29.03.2022

Verbändeplattform fordert Nachbesserungen am GAP-Strategieplan

In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Titel „GAP-Strategieplan nachbessern: für ein friedliches, soziales und umweltfreundliches Europa“ zum deutschen Strategieplan für die gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP) lehnen 27 Verbände der Agrar-Plattform ein Aufweichen oder gar Verschieben der Umweltziele der EU-Agrarpolitik strikt ab. "Ernährungssicherung sowie Umwelt-, Tier- und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sind für ein zukunftsfähiges und sicheres Ernährungssystem gleichermaßen unverzichtbar", heißt es aus dem Kreis der Unterzeichner:innen einmütig. Von Bund und Bundesländern fordern die Verbände im Vorfeld

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29.03.2022

Agrarpopulismus - im Windschatten des Krieges die Uhren zurückdrehen

Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen/Bremen (AbL) kann über die rasche und unreflektierte Reaktion landwirtschaftlicher Verbände und der vor- und nachgelagerten Agrarindustrie auf den Krieg nur staunen. Das teilt die AbL Niedersachsen mit und bezieht sich dabei unter anderem auf Äußerungen des Landvolk Niedersachsen/Landesbauernverband. Das hatte angesichts der russischen Aggression und des Klimawandels ein Umsteuern in der Agrarpolitik und eine neue Sichtweise auf das Thema Versorgungssicherheit für nötig befunden. „Mittelfristig müssten aber vor allem die bis 2030 vorgesehenen weiteren Maßnahmen, die insb

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28.03.2022

Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Vion und Westfleisch in roten Zahlen ++ Schwierige Lage auf Höfen trotz Rekordpreisen ++ Aldi gibt das Signal - Lebensmittel werden noch teurer

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28.03.2022

ZKL-Treffen: An Nachhaltigkeitszielen für die Landwirtschaft festhalten

Auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir traf sich in der vergangenen Woche die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), um sich unter anderem über die Auswirkungen der Ukrainekrise auf die Land- und Ernährungswirtschaft auszutauschen. Anlässlich des Treffen äußerten sich neben dem Minister auch einzelne Mitglieder der ZKL, so auch die AbL. Der Bundeslandwirtschaftsminister erklärte nach dem Treffen: "Ich danke den Mitgliedern der Kommission und der sie tragenden Institutionen und Verbände. Wir haben sehr konstruktiv und offen darüber diskutiert, wie wir die Herausforderungen bewältigen können. Ich habe viele pragmatische Vorschlä

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28.03.2022

Ackerland in Bauernhand als Beitrag zur Ernährungssicherung ‒ Organisationen fordern Stopp von Großinvestoren

Ernährungssicherung in Krisenzeiten braucht einen sicheren Zugang zu Land für Bäuerinnen und Bauern. Das haben die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL), Aktion Agrar und das Bündnis Junge Landwirtschaft anlässlich der Online-Konferenz der Agrarminister:innen des Bundes und der Länder (AMK), die vom 30.3. bis 1.4. unter dem Vorsitz Sachsen-Anhalts stattfindet, vor dem Landwirtschaftsministerium in Magdeburg gefordert. Dabei kam es auch zu einem Gespräch mit dem AMK-Vorsitzenden Sven Schulze (CDU), Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten in Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die agrarpolit

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28.03.2022

Gentechnikfreie Futtermittel trotz Ukraine-Krieg ausreichend verfügbar

Der Krieg in der Ukraine bringt Warenströme und Lieferketten ins Stocken oder zum Erliegen. Auch gentechnikfreie Futtermittel werden aus der Ukraine und aus Russland importiert, aktuell sind aber ausreichende Mengen an Raps- und Sojaschrot verfügbar. Die „Ohne Gentechnik“-Branche befindet sich im engen Austausch untereinander und bereitet sich auf mögliche künftige Engpässe vor. Das teilt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) auch unter Verweis auf Zahlen des Verbands Donau-Soja mit. Das tatsächliche Ausmaß denkbaren künftigen Mangels oder zeitweiser Nichtverfügbarkeiten und deren Dauer wird in Medienberichten sehr unterschiedlich eingesch

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28.03.2022

Weiteres Patent auf Gerste und Bier kurz vor Erteilung

Wie eine aktuelle Patentrecherche von Keine Patente auf Saatgut! zeigt, steht das Europäische Patentamt (EPA) kurz davor, ein weiteres Patent auf Gerste und Bier für die Firma Carlsberg zu erteilen (EP1727905). Gleichzeitig werden auch immer wieder neue Patentanträge auf konventionell gezüchtete Gerste und daraus hergestelltes Bier angemeldet. Neben Carlsberg ist die CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) aus Australien hier besonders aktiv.  An der Nutzung dieser Gerste war auch die größte deutsche Brauerei, die Firma Radeberger, interessiert. Bereits im Februar hat der Werteverbund Die Freien Brauer die Initiative „

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28.03.2022

Klimastreik: Klimagerechte Landwirtschaft geht nur mit vielen Höfen

220.000 protestieren mit Fridays for Future für Klimagerechtigkeit und Frieden

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28.03.2022

Keine vermeintlich einfachen Lösungen in der Krise

Naturland-Präsident Hubert Heigl widerspricht Forderungen nach kurzfristiger Abstockung der Tierbestände

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28.03.2022

Rollback impossible: Landwirtschaft und Ernährung jetzt krisenfest machen!

Presseerklärung der BÖLW-Mitgliederversammlung

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28.03.2022

UN-Weltwasserbericht plädiert für besseren Schutz des Grundwassers

Grundwasser ist von zentraler Bedeutung für die Armutsbekämpfung, die Ernährungs- und Wassersicherheit, die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze, die sozioökonomische Entwicklung sowie die Anpassungsfähigkeit von Gesellschaften und Volkswirtschaften an den Klimawandel. Diese natürliche Ressource wird jedoch oft nur unzureichend verstanden und folglich übernutzt und verschmutzt. Die Vereinten Nationen versuchen, dies zu ändern, indem sie Grundwasser zum Thema des diesjährigen Weltwassertags am 22. März und der neusten Ausgabe des Weltwasserberichts (WWDR 2021) machten. Der Bericht mit dem deutschen Titel „Grundwasser: Unsichtbares sichtbar machen“,

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28.03.2022

Termin-HINweise

Neue Gentechnik & Patente: Negative Einflüsse von Patenten auf Züchter:innen und Lebensmittelerzeuger:innen und Stand der politischen Debatte ++ Fair, nachhaltig, ethisch – Landwirtschaft zwischen Wünschen, Märkten und Regelungen ++ Pestizideinträge, ihre Folgen für die Biolandwirtschaft und was sich dringend ändern muss in der Pestizidregulierung

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22.03.2022

Aussetzen der Flächenstilllegung mit nur geringem Effekt

Die Landwirtschaftsminister von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Barbara Otte-Kinast (CDU) und Sven Schulze (CDU) haben eine Aussetzung der Stilllegung von 4 % der Agrarflächen ab 2023 gefordert und begründen das mit den „drohenden Ausfällen beim Getreideimport“ im Zuge der Ukraine-Krise und aus Verantwortung für die Welternährung. Bauer Willi und LSV rufen dazu auf, grüne Vieren aufzustellen, um gegen die 4 % Stilllegungspflicht zu protestieren, stellen dabei aber auch die Gemeinsame Agrarreform (GAP), den Green Deal und die Farm to Fork-Strategie in Frage. Sie kündigen zivilen Ungehorsam an, indem sie sich an die Stilllegungspflicht, sollte sie

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22.03.2022

BÖLW fordert EU-Sofortprogramm zur befristeten Abstockung der Tierbestände

Anlässlich des Treffens der EU-Agrarminister hat der  Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft  (BÖLW) von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ein EU-Sofortprogramm zur Abstockung der Tierbestände gefordert, um die Lebensmittelversorgung zu sichern. Wer den Ukrainekrieg und seine Folgen für die Getreidemärkte als Vorwand nehme, die Ökologisierung der Landwirtschaft zurückzudrehen, verdreht nach Ansicht des BÖLW die Tatsachen. „Erstens hat die Ukrainekrise die anderen zukunftsbedrohenden Krisen von Klima und Biodiversität nicht ersetzt. Sie ist hinzugekommen. An der Notwendigkeit, Landwirtschaft und Ernährung so umzubauen, dass sie nic

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22.03.2022

Schwerpunkt des BMEL-Haushalts: Umbau der Tierhaltung sowie klimafeste Wälder

Der Haushaltsentwurf 2022 sieht im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Mittel in Höhe von rund 7,104 Milliarden Euro vor. Die Absenkung um rund 571 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 2021 geht laut BMEL im Wesentlichen auf die nur für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 bereitgestellten Zusatzmittel des Konjunkturprogramms „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunft stärken“ zurück. Im Vor-Corona-Jahr 2019 lag der BMEL-Haushalt bei rund 6,3 Milliarden Euro. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, erklärt dazu: "Mehr Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit ist der Schlüssel für e

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