Termin-HINweise

Die Verbände-Plattform lädt ein zu der Veranstaltung „Die Vorschläge zur GAP nach 2027 - Gute Perspektive für Bauern, Umwelt- und Tierschutz?“ am 1. Dezember um 17.30 Uhr in Berlin +++ Germanwatch und AbL laden ein zur Fachveranstaltung „Faire Preise für Ernährungssicherung, Klimaschutz und Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft: welchen Beitrag muss unsere Agrar- und Entwicklungspolitik leisten?“ am 4. Dezember 2025 von 9:00 bis 12:30 Uhr in Berlin

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Wichtiges Signal: Vorstandsmitglied Allgäu Käse Milch e.G. fordert marktpolitische Maßnahmen

Die Milchpreise befinden sich im freien Fall. Die nationale Liefermenge ist angezogen und auch weltweit steigt die Milchmenge. Auf Molkereiversammlungen wird schon prognostiziert, dass der Milchpreis auf unter 40 Cent/kg abrutschen soll. Die durchschnittlichen Produktionskosten liegen bei rund 53 Cent, wie das MEG Milch Board jüngst hat veröffentlichen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt, dass aufgrund dieser dramatischen Marktentwicklung Andreas Steidele, der Vorstandsvorsitzende der Allgäu Käse Milch e.G., in einem offenen Brief im Allgäuer Bauernblatt Bundeslandwirtschaftsminister Rainer auffordert, politische…

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Öffnen die Bundesregierung und die EU die Tür für Neue Gentechnik?

Weiterhin wird sehr kontrovers über den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission zu Neuen Gentechnik-Pflanzen debattiert – auf EU-Ebene im sogenannten Trilog zwischen EU-Parlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission - aber auch in der Bundesregierung, die sich aktuell in der Ressortabstimmung dazu befindet. Das Bundeskanzleramt, das Forschungsministerium, aber auch das Bundeslandwirtschaftsministerium wollen nach Informationen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Tür für die Neue Gentechnik öffnen. Die vorliegenden Kompromissvorschläge sind nicht tragfähig, da sie den Verbraucherschutz, das EU-Vorsorgeprinzip und die gentechnikfreien…

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Verantwortung für Bäuerinnen, Bauern und Natur übernehmen!

Nächste Runde in der Debatte um eine Änderung des EU-Gentechnikrechts: Bei den Trilog-Verhandlungen am Donnerstag wird unter anderem über Nachhaltigkeitskriterien und die drohende Patente-Flut auf Pflanzen und deren Eigenschaften diskutiert. Trotz der ursprünglichen Forderung des Europäischen Parlaments, Landwirte und Züchter vor dieser Entwicklung zu schützen, könnten die Verhandler nach Ansicht von Bioland auf die unzureichende „Pseudo-Lösung“ der dänischen Ratspräsidentschaft eingehen. „Solange Patente auf klassische Züchtung und natürliche Genvarianten weiterhin möglich sind, darf der NGT-Gesetzesentwurf nicht verabschiedet werden“, unterstreicht…

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Patent auf Mais mit natürlichen Eigenschaften bleibt bestehen

Am 6. November entschied das Europäische Patentamt (EPA) über ein Patent (EP3560330) des deutschen Unternehmens KWS, einer der weltweit größten Saatguthersteller. Dabei wendete das EPA eine neue Regel an, die Patente auf Pflanzen aus klassischer Züchtung verhindern soll. Doch dabei wurden nur kleine, eher formale Änderungen vorgenommen. Auch nach der Entscheidung erstreckt sich das Patent weiterhin auf Maispflanzen, die mit Hilfe einer Selektion auf natürlich vorkommende Genvarianten selektiert werden. Keine Patente auf Saatgut! fordert, dass die EU aktiv wird, um klarzustellen, dass nach europäischem Patentrecht nur gentechnische Verfahren…

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Masthuhn-Report 2025: Tierschutz funktioniert

Während mehr als 110 Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft mittlerweile höhere Tierschutzstandards umsetzen, blockieren Branchengrößen weiterhin jede Verbesserung. Seit 2022 prüft die Albert Schweitzer Stiftung systematisch, ob Unternehmen der Lebensmittelbranche ihre Selbstverpflichtungen zur Masthuhn-Initiative (MHI) einhalten. Das Ergebnis des jetzt vorgelegten Masthuhn-Reports 2025: Es gibt Lichtblicke – aber auch hartnäckige Verweigerer, die den Fortschritt bremsen. Die Kriterien der MHI sind: Umstellung auf langsamere Zuchtlinien, mehr Platz bei der Haltung und schonendere Schlachtung. Der Masthuhn-Report analysiert fünf Schlüsselbranchen der…

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16 Hilfsorganisationen fordern Kurskorrektur für den Bundeshaushalt 2026

Wenige Tage vor der heutigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses für den Bundeshaushalt 2026 haben 16 zivilgesellschaftliche Organisationen unter dem Motto „Die Kürzungen von heute sind die Krisen von morgen!“ vor weiteren Einschnitten bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe gewarnt. In einem Appell und mit einer Protestaktion fordern sie, den Haushaltsentwurf anzupassen, damit Deutschland seiner globalen Verantwortung gerecht wird. Die Organisationen kritisieren, dass die geplanten Kürzungen den Zielen widersprechen, die sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag und im Hinblick auf die Agenda 2030 gesetzt hat: Armut, Hunger…

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EVP entkernt Lieferkettenrichtlinie mit Stimmen der extremen Rechten - gefährlicher Dammbruch für Europas Werte

Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch kritisiert inhaltlich und vom Vorgehen her scharf, dass die heute im Europäischen Parlament verabschiedete Verhandlungsposition zum Omnibus-I-Paket zur Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung (CSRD) durch ein Bündnis der Europäischen Volkspartei (EVP) mit extrem rechten Parteien zustande gekommen ist. Damit wird eine der wichtigsten Schutzmauern der europäischen Demokratie - die Brandmauer gegen Rechtsradikale - weiter eingerissen. Zudem ist die massive Abschwächung ein schwerer Schlag für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt.…

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Meilenstein für Bio-Betriebe

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist nach Ansicht von Bioland bislang ein bürokratisches Dickschiff, das Betrieben und Behörden gleichermaßen das Leben schwer macht. Doch das solle sich nun ändern: am 10.November einigten sich EU- Kommission, -Rat und -Parlament auf die Verabschiedung des im Frühjahr vorgestellten GAP-Vereinfachungspakets von Agrarkommissar Christopher Hansen. Bioland begrüßt, dass zertifizierte Bio-Betriebe zukünftig bei Teilen der GAP-Konditionalität wieder automatisch als konform mit Teilen der Konditionalität (GLÖZ-Standards 1, 3, 4, 5, 6 7) gelten sollen. Voraussetzung sollte dabei die Gesamtbetriebsumstellung sein. Auch…

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Naturschutz ist Menschenrecht

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seine Klage auf eine bessere Naturschutz-Gesetzgebung weiter untermauert. Der Umweltverband reichte am 11. November einen neuen Schriftsatz beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ein. Vor einem Jahr hatte mit dem BUND weltweit erstmals jemand vor einem obersten Gericht Klage auf eine bessere Naturschutz-Gesetzgebung erhoben. Mit der Verfassungsbeschwerde beim BVerfG soll der Bundestag verpflichtet werden, ein umfassendes gesetzliches Schutzkonzept zu schaffen - für einen Stopp des Biodiversitätsverlusts und koordinierte Schritte zur Wiederherstellung der Natur. Denn das Tempo bei Artensterben…

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20.11.2025

Eigentlich, dachte ich, liefe mir der Kommentar zum UN-Jahr der Bäuerinnen 2026 locker von der Feder. Mir ist schon lange bekannt, wie sich die…