„Hände weg von der Natur!“

Anlässlich der Eröffnung des 38. Deutschen Naturschutztags in Berlin warnen die im Deutschen Naturschutzring organisierten Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen eindringlich vor aktuellen politischen Bestrebungen, zentrale Umweltgesetze zu schwächen.  „Unter dem Vorwand von Bürokratieabbau und Beschleunigung erfolgt aktuell ein massiver Angriff auf den Natur- und Umweltschutz in Europa. Gemeinsam mit bislang über 345.000 Bürgerinnen und Bürgern in der EU sagen wir daher: Hände weg von der Natur!“, erklären die beteiligten Organisationen. „Wenn Gesetze geschwächt werden, die unser Wasser, unsere Böden und die Artenvielfalt schützen, gefährden…

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Fachverband Biogas präsentiert aktuelle Branchenzahlen

In Deutschland droht die Stilllegung vieler Biogasanlagen, weil Parameter und Perspektiven nicht passen. Das hat der Präsident des Fachverbandes Biogas (FvB), Thomas Karle, hervorgehoben. „Das müssen wir dringend ändern“, appellierte Karle am Mittwoch (10.3.) bei der Vorstellung der aktuellen Branchenzahlen an die Politik. Gebraucht werde eine „kluge Energiewende“ mit einer planbaren Investitionssicherheit, weg vom Schlingerkurs. Das schreibt der Presse- und Informationsdienst Agra Europe mit Blick auf die Pressekonferenz des FvB. Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierte der FvB seine aktuellen Branchenzahlen, die erstmals in Zusammenarbeit mit dem…

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EU-Klimabeirat: Bestehende Maßnahmen reichen nicht, um Ernährungssicherheit zu gewährleisten und Existenzgrundlage für Landwirtinnen und Landwirte zu schützen

Das Agrar- und Ernährungssystem der EU ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Düngemittelproduktion bis hin zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern in zunehmendem Maße durch den Klimawandel bedroht und gleichzeitig für etwa ein Drittel der Netto-Treibhausgasemissionen der EU verantwortlich. Das teilt der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel mit und fordert die EU auf, die Klimaanpassung, die Minderung von Treibhausgasemissionen sowie die Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre im gesamten Agrar- und Ernährungssystem zu verstärken, um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, die Existenzgrundlagen der Landwirtinnen und…

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AbL begrüßt Vertragspflicht für Milch!

Europäische Kommission, Parlament und Rat haben sich gestern Abend auf eine Reform der Gemeinamen Marktordung (GMO) geeinigt. Für Ottmar Ilchmann, AbL Sprecher für Agrarpolitik, angesichts der ersten bekannt gewordenen Ergebnisse ein „guter Anfang“, für eine Stärkung von Bäuerinnen und Bauern am Markt brauche es jedoch deutlich mehr. „Die europaweite Vertragspflicht für Milch kommt. Gut, dass sich Milchindustrie und Bauernverband mit ihren vehementen Bemühungen, eine generelle Ausnahmemöglichkeit für die Mitgliedstaaten zu erreichen, nicht durchsetzen konnten“, so Ilchmann. Die enthaltenen Ausnahmeregelungen für Genossenschaftsmolkereien und die…

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EMB zum Trilogergebnis: wichtige Fortschritte bei Verträgen, jedoch auch große Schlupflöcher im Milchsektor

Im Trilog zwischen Europäischem Parlament, Rat und Europäischer Kommission zu den zukünftigen Regeln bei der Gemeinsamen Marktordnung (GMO) wurde nach mehrmonatigen Verhandlungen gestern ein Ergebnis erzielt. Für die Erzeuger enthält es nach Ansicht des European Milk Board (EMB) wichtige Fortschritte – insbesondere beim Thema Lieferverträge. Gleichzeitig warnt das EMB jedoch vor erheblichen Schwachstellen, die die tatsächliche Wirkung für viele Landwirte deutlich einschränken. Wichtiger Fortschritt: Verpflichtende Verträge Ein zentraler positiver Punkt der Einigung ist laut EMB die Stärkung der Position der Landwirte bei Lieferverträgen. Künftig sollen…

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Milcherzeugung in Deutschland: weltmarktabhängig, LEH- gesteuert, genossenschaftlich organisiert, ohnmächtig am Markt und in Krisen allein gelassen

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Die Krise am Milchmarkt ist allgegenwärtig. Der Erzeugerpreis ist weit unter 40 ct/kg abgestürzt – 40% unter September. Die Ursache wird gern hin und her gewendet. Die Milchviehhalter bekommen den „schwarzen Peter“, da sie zu viel Milch produzieren. Die Regierung gibt sich nicht zuständig, z.B. auf Milchgipfeln, die besser Tunix-Treffen heißen sollten. Und die Molkereien schieben die Milchmenge in alle möglichen Kanäle und lassen die Milchbäuerinnen und Milchbauern die Zeche zahlen. Um wenigstens nicht ohne jede Hoffnung dazustehen, verweisen Branchenkenner auf eine leichte Erholung auf dem Weltmarkt und „warten“…

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BDM-Forderungspapier zur Düngegesetzgebung

Der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) hat vor dem Hintergrund der notwendigen Regelungen der zukünftigen Düngepraxis das nachfolgende „Forderungspapier zur Düngegesetzgebung – Güllebreitverteilung (Ammoniakemissionsminderung) praxistauglicher gestalten“ veröffentlicht (nachfolgend im Wortlaut). 1) Güllebreitverteilung: Die Kontrollen der LfL haben bestätigt, was viele Landwirte während der Güllesaison 2025 bereits vermuteten. Ein erheblicher Teil der Gülleproben hat den erforderten TS-Gehalt von 4,6 % überschritten. Dies geschieht in der Regel nicht mutwillig, sondern so manchem Landwirt fehlt Güllelagerraum, vor allem nach der Wintersperrzeit.…

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„Zukunft der Weidehaltung hängt nicht am Wolf alleine“

Der Deutsche Bundestag hat die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht beschlossen. Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD folgte das Parlament einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hatte bereits im Vorfeld der Entscheidung die Möglichkeit einer Entnahme von Wölfen begrüßt, jedoch auch darauf hingewiesen, dass die geplanten Gesetzesänderungen bei weitem nicht ausreichen, um dem eigentlichen Ziel der Bundesregierung - einer Stärkung der Weidehaltung - ausreichend Rechnung zu tragen. Im Kern können zukünftig Wölfe in Gebieten mit einem günstigen…

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AbL-Milchtagung mündet in „Hardehausener Milch-Erklärung“

„Wir fordern das Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf, nach dem Milchgipfel unmittelbar einen weiteren Gesprächstermin anzubieten. Dieses Gespräch muss sich aus der Praxis mit der Handhabung von Verträgen in der Landwirtschaft befassen, dazu Beispiele aus der Praxis einladen und die Ermittlung und Einbindung von Produktionskosten thematisieren.“ Und: „Wir fordern das Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf, sich für die sofortige Aktivierung des freiwilligen Lieferverzichts auf EU-Ebene einzusetzen, wie es auch das European Milk Board (EMB) fordert.“ Das sind…

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Faire Kakaopreise sind möglich – Lidl geht voran

Der Discounter Lidl hat angekündigt, als erster Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland ab März 2026 sein gesamtes Eigenmarken-Tafelschokoladensortiment in Festlistung auf ein neues Living Income-Programm umzustellen, das von Fairtrade entwickelt wurde. Das Programm soll dazu beitragen, die Einkommenslücke von Kakaobäuerinnen und -bauern zu einem existenzsichernden Einkommen systematisch zu schließen. Die Nichtregierungsorganisation INKOTA begrüßt den Vorstoß des Discounters, und fordert, dass sich Aldi, Rewe und Edeka anschließen, anstatt weiter Armut und Kinderarbeit in ihren Lieferketten in Kauf zu nehmen. Mit dem neuen Living Income-Programm für…

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