Röhrig kritisiert BMLEH

Der geschäftsführende Vorstand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, kritisiert im Interview mit AGRA Europe die aktuelle Agrarpolitik in Brüssel und Berlin. Die Abkehr von den Ergebnissen respektive Empfehlungen der Borchert-Kommission, der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) und des Strategischen Dialogs in Brüssel habe zu einer starken Verunsicherung und wirtschaftlicher Unsicherheit in der Branche geführt, die dazu führe, dass die Umstellung auf den Ökolandbau trotz guter Marktzahlen nahezu stagniere. Befördert werde das auch durch die Streichung des Bundesprogramms Umbau der Tierhaltung (BUT) und die „Verzögerung…

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BÖLW kritisiert GAP-Pläne

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kritisiert scharf die aktuellen Pläne der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027. Besonders kritisch bewertet der BÖLW das fehlende Mindestbudget für Umweltleistungen. „Ein Umweltbudget von zwei Drittel des GAP-Budgets ist zwingend nötig, um den Herausforderungen der Klima- und Biodiversitätskrise gerecht zu werden – und langfristig gesellschaftliche Akzeptanz für die GAP zu sichern“, so Tina Andres, Vorsitzende des BÖLW. „Die Entwürfe der EU-Kommission bieten gerade für jene Betriebe, die hohe Umweltleistungen erbringen, keine gute Perspektive.“   Die größte Schwäche des…

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Ende des BUT – Rainer schwächt heimische Sauenhaltungs- und Ferkelbetriebe

Betriebsaufgaben sind nach Ansicht der grünen Bundestagsabgeordneten und Agrarsprecherin ihrer Fraktion, Ophelia Nick, das Ergebnis des geplanten Stopps des Bundesprogramms Umbau der Tierhaltung (BUT). Viele Veredelungsbetriebe hätten die BUT-Förderung gerne noch beantragt, schaffen dies aber wegen vorzeitiger Einstellung des Programms nicht mehr. „Die Förderung ist entscheidend für ihre Zukunftsperspektive. Ohne die Unterstützung trägt Minister Rainer dazu bei, dass immer mehr Halter hierzulande den Betrieb einstellen. Die Vielfalt der Höfe geht verloren“, erklärt Nick unter Verweis auf die Antworten der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage…

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Termin-HINweise

Milchtagung 2026: Bäuerliche Milcherzeugung sichern! Milchpreiskrise, Marktmonopole, Mercosur und Weidepraxis im Klimawandel. Bundesweite Kooperationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Katholischen Landvolkshochschule Hardehausen (KLVH) am 2. März 2026 von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in Präsenz und online. +++ Bodenkongress 2026 - bundesweiter Kongress zu gerechter Bodenpolitik und Zugang zu Land vom 13. bis 14.März in Apolda/Thüringen   Milchtagung 2026 Zu der Milchtagung 2026 unter dem Titel „Bäuerliche Milcherzeugung sichern! Milchpreiskrise, Marktmonopole, Mercosur und Weidepraxis im Klimawandel“ laden in…

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Niedersachsen legt Konzept für ein Ende der Anbindehaltung vor

In naher Zukunft soll die Anbindehaltung von Rindern in Niedersachsen der Vergangenheit angehören. Am Donnerstag hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) gemeinsam mit Vertretern des Landvolks, des Landestierschutzverbandes Niedersachsen und der Landesbeauftragten für den Tierschutz in einer gemeinsamen Pressekonferenz ein, nach eigenen Worten, „vollständiges Ausstiegskonzept für das Ende der Anbindehaltung bei Rindern vorgestellt“. Basierend auf einer Beschlussvorlage der Facharbeitsgruppe Rinder des Niedersächsischen Tierschutzplans für nachhaltige Nutztierhaltung wurde ein an die kommunalen Veterinärbehörden gerichteter Erlass…

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Biomilch auf Rekordkurs – konventioneller Milchpreis im Sturzflug

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ So einen Unterschied gab‘s noch nie. Die Erzeugerpreis-Differenz zwischen Biomilch und konventioneller Milch ist im Dezember auf 23 ct/kg gestiegen. Damit liegt der Erzeugerpreis für den Bio-Milchbauern um 50% über dem seines konventionellen Kollegen. Noch im Frühjahr betrug der Unterschied etwa 10 Cent und der Preis der „normalen“ Milch bewegte sich auf historisch hohem Niveau. Viele Branchenexperten rieten – leicht schadenfroh - von einer Umstellung auf Bio ab. Mit konventioneller Milch sei viel leichter viel mehr Geld zu verdienen. Inzwischen hat sich der Wind komplett gedreht. Biomilch auf Allzeithoch,…

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EU-Staaten dürfen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten

Die Mitgliedstaaten der EU dürfen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verbieten. Das im EU-Recht vorgesehene Verfahren ist weder unverhältnismäßig noch diskriminierend und verstößt auch nicht gegen den freien Warenverkehr sowie die unternehmerische Freiheit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in Luxemburg entschieden (Az. C-364/24 und C-393/24). Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft begrüßt das Urteil. In dem Urteil geht es um die Klage eines Landwirts. Der hatte den gentechnisch veränderten Mais MON 810 des Herstellers Monsanto angebaut, obwohl dessen Anbau in Italien, wie auch in Deutschland und…

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Redaktion nach Bericht über rechtspopulistischen Referenten bei Besamungs- und Rindviehzuchtverein bedroht

Die Berichterstattung der Cuxhavener Nachrichten/ Niederelbe-Zeitung (CN/NEZ) über eine Veranstaltung des Besamungs- und Rindviehzuchtvereins Land Hadeln in Cadenberge im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven mit dem sehr umstrittenen Redner Anthony Lee (früher Sprecher von Land schafft Verbindung - LsV) hat zu erheblichen Angriffen, zu Anfeindungen und Bedrohungen an die Redaktion der Zeitung und den verantwortlichen Redakteur geführt. In Reaktion darauf hat die Redaktion in einem Kommentar mit Verweis auf die Pressefreiheit eine klare Ansage und ein Versprechen abgegeben: „Wir lassen uns nicht mundtot machen!“ In einem Brief an die Redaktion haben…

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Marktpolitik: Mit langfristigen Konzepten Preisabstürze vermeiden

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und die AbL-Bayern haben die jüngste Demo von Bäuerinnen und Bauern des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) in München unterstützt. Immer wieder geraten Bäuerinnen und Bauern in die Situation, dass der Milchpreis abstürzt und unter die Kostendeckung rutscht. Zum Teil liegt der Milchpreis aktuell schon unter 40 Cent je kg Milch. Bäuerinnen und Bauern fehlen nach wie vor Rahmenbedingungen, den Markt so mitzugestalten, dass preisvernichtende Überschüsse im Milchsektor rechtzeitig verhindert werden können. Hätte die Bundesregierung Artikel 148 GMO bereits umgesetzt, so dass verpflichtend…

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Landfrauen üben scharfe Kritik am Begriff "Lifestyle-Teilzeit"

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) übt deutliche Kritik an dem Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU  zur Abschaffung des Rechtsanspruches auf Teilzeitarbeit, formuliert als Antrag an den CDU-Parteitag unter dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“, als verkürzend und realitätsfern. Teilzeitarbeit, die in Deutschland überwiegend von Frauen geleistet wird, werde damit als individuelle „Lifestyle-Entscheidung“ abgewertet. Auch wenn der Vorschlag durch die Option der „besonderen Begründung“ versuche, Ausnahmen für Sorgearbeit zu berücksichtigen, werde ausgeblendet, dass die hohe Teilzeitquote bei Frauen vor allem…

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