AbL-Tag der Landwirtschaft diskutiert „Energie versus Lebensmittel vom Acker“

Der Photovoltaik-Ausbau auf Ackerflächen geht unvermindert weiter und wirft Fragen auf. Daher veranstalteten Bauern und Bäuerinnen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland ihren traditionellen Tag der Landwirtschaft in Holzdorf bei Weimar/Thüringen unter dem Motto „Energie versus Lebensmittel vom Acker – oder geht auch beides?“ Mehr als 50 Interessierte aus Landwirtschaft, Verwaltung und Politik diskutierten mit Thüringer Politiker:innen über die Frage, wie der Ausbau der erneuerbaren Energien gelingen kann, sodass nachhaltige Systeme geschaffen werden und Bäuerinnen und Bauern sowie Kommunen und nicht Investoren…

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Bioland: Mehr Bio als eine Antwort auf die Energiekrise

Rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Erdgases und Öls passieren in Friedenszeiten die Straße von Hormus, die nun seit Wochen wegen der Eskalation im Nahen Osten blockiert ist. Die Folgen gehen weit über gestiegene Spritpreise an den Tankstellen hinaus: Die globale Landwirtschaft ist zum überwiegenden Anteil auf synthetischen Stickstoffdünger angewiesen. Und der braucht diese fossilen Energien, die, wie schon zu Beginn des Ukraine-Krieges, schlagartig knapp und extrem teuer geworden sind: zweitweise haben sich die Preise verdoppelt. Darauf weist Bioland hin und fordert, dass es für die Zukunft daher dringend mehr unabhängige, resiliente…

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Demokratie wächst vor Ort

Selten stehen sich so viele Abgeordnete und junge Engagierte vom Land so direkt gegenüber wie beim Parlamentarischen Abend des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). Rund 20 Bundestagsabgeordnete, unter ihnen Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf aus dem Landwirtschaftsministerium, trafen auf doppelt so viele Landjugendliche, teilt der BDL mit. Statt Abstand und Bühne gab es demnach fünf große Tische zu Themen wie Rechtsextremismus in der Landwirtschaft oder Höfe ohne Nachfolge, Papier, Eieruhren, Eddings – und Gespräche auf Augenhöhe, die schnell Fahrt aufnahmen. „Wir stehen für Demokratie, nicht nur im Grundsatz, sondern dort, wo sie im Alltag…

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„Ohne Gentechnik“-Markt wächst auf über 18 Milliarden Euro

Rund 18,1 Milliarden Euro wurden 2025 in Deutschland für „Ohne Gentechnik“-Lebensmittel ausgegeben, über eine Milliarde mehr als 2024. Das teilt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) mit. Eine mögliche Gesetzänderung könnte seiner Ansicht nach bald ein noch stärkeres Wachstum bewirken. Das Umsatzplus der Produkte mit dem grünen „Ohne GenTechnik“-Siegel im Jahr 2025 betrug rund 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Überdurchschnittlich war die Umsatzsteigerung mit 14,6 Prozent bei Geflügelfleisch und mit 9,3 Prozent bei Eiern. Den größten Anteil an „Ohne GenTechnik“-Produkten machen mit 66 Prozent nach wie vor Molkereiprodukte aus, gefolgt…

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Regelung für gentechnisch veränderte Mikroorganismen im Europaparlament

Die EU-Kommission will die Freisetzung gentechnisch veränderter Mikroorganismen in die Umwelt erleichtern. Am 24. März hat sie ihren Regelungsvorschlag den Ausschüssen für Umwelt und Gesundheit des Europäischen Parlaments vorgestellt. Es gab Zustimmung von liberalen, konservativen und rechten Parteien, während Vertreter:innen von Grünen und Linken den Vorschag stark kritisierten. Sie können sich dabei auf Stellungnahmen des Bundesamt für Naturschutz und von Testbiotech stützen. Bisher werden gentechnisch veränderte (gv) Bakterien, Algen, Pilze und Hefen in geschlossenen Systemen wie Fermentern eingesetzt. Doch inzwischen bringen erste Unternehmen…

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Klimaschutz jetzt! Zukunftsfähige Landwirtschaft braucht effektive und verlässliche Rahmenbedingungen und ökonomische Perspektiven

Die Bundesregierung hat ein Klimaschutzprogramm vorgelegt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat bereits im Vorfeld der Veröffentlichung und auf Grundlage zuvor kursierender Leaks auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass eine zukunftsfähige Landwirtschaft einen wirksamen Klimaschutz braucht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm scharf als unzureichend und rechtswidrig und kündigt eine Klage an. Zwar enthalten nach Ansicht der AbL die Leaks und auch das veröffentlichte Programm sinnvolle Vorhaben, etwa die Förderung von Minderungsmaßnahmen im Düngemanagement und bei…

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Ein Blick auf Märkte, Preise und „Marktpartner“

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Das Osterfest steht vor der Tür, ein Fest auch für viele Verbraucher-Familien. Auf den Märkten erhöht sich die Anstrengung, um die Konsumentenwünsche zu erfüllen. Ostern bzw. der Frühling überhaupt ist aber für viele Produktsortimente eine Art Markt-„Wetterscheide“ zwischen Winter und Sommer. Die Preise werden neu justiert und die Mengen in Erzeugung und Vermarktung neu sortiert. Bei Fleisch dreht die Konsumkurve von Rind auf Schwein. Bei der Milch nehmen mit der Vegetationszeit die Mengen zu, aber auch der Absatz. Bei Getreide schaut man schon mal auf die neue Ernte und bei Eiern ist der Höhepunkt überschritten.…

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AbL: Agrarminister:innen ohne zukunftsfähigen Plan

Die Ergebnisse der Frühjahrskonferenz der deutschen Agrarministerinnen und -minister (AMK), die vom 18. bis 20. März 2026 im bayerischen Bad Reichenhall stattfand, zeigen aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) vor allem eines: das, was CDU/CSU und SPD nicht wollen. Ein Zukunftsplan und eigene Lösungsvorschläge, welche wirtschaftliche Perspektiven für möglichst viele Höfe schaffen und endlich eine Trendumkehr bei der sich zuspitzenden Situation im Umwelt- und Klimaschutz einleiten, bleiben CDU/CSU und SPD schuldig. Claudia Gerster, Bundesvorsitzende der AbL: „Die Ministerinnen und Minister haben bei der AMK keinen Weg für die…

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BDM zum AMK-Ergebnis: Politikversagen mit Ansage – Mehrheit der Länder verweigert wirksames Krisenmanagement

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) zeigt sich verärgert über das Ergebnis der Agrarministerkonferenz (AMK) zum TOP 18 „Konsequenzen aus der Milchpreiskrise“. Was nach Ansicht des BDM als überfällige Weichenstellung für die Milcherzeugerinnen und Milcherzeuger hätte enden müssen, ist in einer politischen Bankrotterklärung gemündet: Die Mehrheit der Länder verweigert sich mit fadenscheinigen Argumenten einem nachweislich wirksamen Kriseninstrument und winkt stattdessen eine Risikoausgleichsrücklage als Alibi-Instrument durch. Niedersachsen lieferte den richtigen Impuls Aus Niedersachsen kam nach Ansicht des BDM der wichtige…

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Milchmarkt tragfähig machen

Die Aprilausgabe der Unabhängigen Bauernstimme ist da! Der Milchmarkt und die Einflussmöglichkeiten der Milchbäuerinnen und Milchbauern stehen diesmal auf den Schwerpunktseiten im Mittelpunkt. In ihrem Kommentar ordnet Elisabeth Waizenegger, Bio-Milchbäuerin aus dem Allgäu im AbL-Bundesvorstand, die auf EU-Ebene abgestimmte Vertragspflicht als einen ersten Schritt auf dem Weg zur Selbstwirksamkeit für Milcherzeuger:innen ein. Welche Fragen dabei auftreten können und wie sich Bäuerinnen und Bauern auf die Vertragspflicht einstellen könnten, darauf geht Waizenegger zusammen mit Elmar Hannen, Milchbauer in Nordrhein-Westfalen und Landesvorsitzender des…

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