06.06.2019

Neue Gentechnik muss reguliert bleiben

Neue Gentechnik-Verfahren müssen weiterhin als Gentechnik reguliert werden – so wie es auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Urteil zum Thema bestätigt hat. Das fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie Demeter von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Rahmen des morgen stattfindenden „Forum NMT 2019 – Perspektiven für den Umgang mit neuen molekularbiologischen Techniken“. Die Organisationen sprechen sich für ein Europa aus, das Wahlfreiheit, Transparenz und Vorsorgeprinzip sicherstellt. „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 25. Juli 201

weiter lesen...


05.06.2019

Bauernbund für Einrichtung eines Extremwetterfonds

Der Bauernbund Sachsen-Anhalt spricht sich zur Regulierung von Schäden infolge von Extremwettereignissen für einen Extremwetterfonds statt einer Pflichtversicherung aus. „Die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt steht vor großen Herausforderungen, die durch den Klimawandel verursacht werden. Dabei geht es nicht um eine Angstmache, sondern um eine realistische Einschätzung auf wissenschaftlicher Basis. Neben den notwendigen betrieblichen Anpassungsprozessen ist auch die Hilfe des Staates bei Extremwetterereignissen notwendig. Diese werden wahrscheinlich deutlich zunehmen. Eine staatlich geförderte Pflichtversicherung lehnen wir ab“, erklärt der Präsident

weiter lesen...


05.06.2019

Bayern und Baden-Württemberg für besseren Schutz der Bauern vor dem Klimawandel

Die bayrische Staatsregierung von CSU und Freien Wählern will die betriebliche Risikoabsicherung in der Landwirtschaft verbessern, um Landwirte bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels zu unterstützen und hat dazu im Kabinett eine gemeinsame Bundesratsinitiative mit dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg beschlossen. Angesichts der zunehmenden Risiken durch Starkregen oder auch Dürreperioden sei eine betriebliche Absicherung vor existenzgefährdenden Schäden in der Landwirtschaft unerlässlich. In vielen anderen europäischen Ländern sei sie bereits Realität. Die bislang am deutschen Markt vorhandenen Angebote der Versicherungswirt

weiter lesen...


02.06.2019

Milchbauern blockieren DMK-Werkszufahrt

Anlässlich des bevorstehenden Weltmilchtages am 1.Juni haben sich am Vortag ca. 20 Bäuerinnen und Bauern mit mehreren Treckern beim Käsewerk des Deutschen Milchkontors (DMK) in Edewecht/Landkreis Ammerland in Niedersachsen zu einer Demonstration getroffen. Spontan über die sozialen Netzwerke organisiert, blockierten sie für eine halbe Stunde die Werkszufahrt, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Milcherzeugung nach wie vor nicht kostendeckend ist und weiterhin viele landwirtschaftliche Betriebe zur Aufgabe gezwungen werden. Daran hat für die Milchbäuerinnen und -bauern in Norddeutschland das DMK einen großen Anteil, denn als größte deutsche Molkere

weiter lesen...


02.06.2019

Hogan diskreditiert die Kritik westafrikanischer Milchbauern an der EU-Agrar- und Handelspolitik als „Fake News“

EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat Berichte westafrikanischer Milchbauern-und Milchbäuerinnen “ über die negativen Auswirkungen der EU-Agrar- und Handelspolitik als „Fake News und Fehlinformationen“ bezeichnet und dafür vehementen Widerspruch der Betroffenen ausgelöst. Das teilt das European Milk Board (EMB) mit. Die europäischen Milcherzeuger des EMB haben kürzlich gemeinsam mit ihren westafrikanischen Kollegen auf die desaströsen Konsequenzen einer liberalisierten Agrar- und Handelspolitik der EU hingewiesen. Die afrikanischen Landwirte sind extra nach Brüssel gereist, um den Verantwortlichen die Auswirkungen der Export- und Dumpingpolitik vor Augen z

weiter lesen...


31.05.2019

Tierschutzbund will langfristig auf Ferkelkastration verzichten

Der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) hat sich im Vorfeld der nächsten Sitzung des Agrarausschusses des Bundestages (5.Juni) schriftlich an dessen Mitglieder gewandt und sie aufgefordert, die dort vom Bundeslandwirtschaftsministerium zur Behandlung vorgelegte „Ferkelbetäubungssachkundeverordnung“ (FerkBetSachkV) zu überarbeiten oder aufzuheben. Der TSchB sieht die Öffnung der Isofluran-Methode für Landwirte, indem diese die Ferkel bei der Kastration zukünftig selbst betäuben dürfen, kritisch und macht deutlich, dass langfristig ganz auf die Kastration verzichtet werden muss. „Die Isofluran-Methode kann und darf keine Dauerlösung für die Branche werden“,

weiter lesen...


31.05.2019

Keine Feierstimmung zum Tag der Milch

Am 1. Juni begeht die Branche wie immer den internationalen Tag der Milch und feiert die Vorzüge und gesellschaftlichen Leistungen der Milcherzeugung. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen/Bremen weist darauf hin, dass diejenigen, die diese Leistungen erbringen, auch in diesem Jahr keinen Grund zum Feiern haben: Die Milchbäuerinnen und -bauern. Bei ihnen sei die Stimmung gedrückt. Nach dem Ende der Milchquoten hätten viele die Herden vergrößert, die Milchleistung gesteigert und viel investiert. Die Arbeitsbelastung und der Schuldenberg seien gewachsen, die Erträge aber bestenfalls gleich geblieben oder sogar gesunken, weil nac

weiter lesen...


31.05.2019

Reformbedarf im Milchmarkt braucht politischen Handlungswillen

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter nimmt den Weltmilchtag am 1. Juni zum Anlass, Bundesministerin Julia Klöckner und ihre Kolleginnen und Kollegen auf Länderebene an ihre Verantwortung zur Gestaltung von politischen Rahmenbedingungen für einen zukunftsfähigen Milchmarkt zu erinnern. „Die anhaltend hohe Zahl an Betriebsaufgaben bei den Milchviehhaltern spricht eine mehr als deutliche Sprache“, erklärt BDM-Vorsitzender Stefan Mann. „Schuld daran sind nicht in erster Linie die immer weiter steigenden Anforderungen an die Milchviehbetriebe. Das Grundproblem ist vielmehr die permanente Kostenunterdeckung auf den Milchviehbetrieben, die zu einem r

weiter lesen...


31.05.2019

Kritik an Vorschlägen zur Änderung in der Sauenhaltung

Nachdem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die ersten Details zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vorgelegt und die Beteiligung der Bundesländer und Verbände eingeleitet hat, kommt Kritik sowohl von Tierschützern als auch Schweinehaltern. Nach Ansicht der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) lassen die „ersten offiziell verkündeten Details lassen darauf schließen, dass das BMEL mit Maximalforderungen in den nun anstehenden finalen parlamentarischen Prozess zur Verordnungsänderung einsteigen will“. Wenn diese Vorstellungen so durchkommen, dann bedeutet das, „dass die Sauenhalter nun

weiter lesen...


31.05.2019

BUND fordert Umschichtung von EU-Agrargeldern

Um Umwelt, Natur, Gewässer und Klima mit den Mitteln der EU-Agrarförderpolitik besser zu schützen sowie den Ökolandbau und das Tierwohl zu stärken, hat der BUND in einer Stellungnahme zum Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes (Stand des Referentenentwurfs: 25.04.2019) eine höhere Umschichtung von Geldern aus der ersten in die zweite Säule der EU-Agrarpolitik gefordert. Gleichzeitig kritisiert der BUND die geplante Aufweichung beim Schutz von Dauergrünland durch die vorgeschlagene Bagatellregelung, die eine genehmigungsfreie Umwandlung von Dauergrünland von 1000 qm pro Betriebsinhaber*in und Jahr ermöglich

weiter lesen...


30.05.2019

Kastenstand: BMEL kündigt mehr Tierwohl sowie Planungs- und Investitionssicherheit an

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Länder- und Verbändebeteiligung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung eingeleitet will damit mehr Tierwohl in der Sauenhaltung sowie Planungs- und Investitionssicherheit für die Betriebe erreichen. Für die Wirtschaft, die Betriebe, geht das BMEL von einem einmaligen Umstellungsaufwand von ca. 713 Millionen Euro aus und rechnet infolge von zwei neuen Informationspflichten mit Bürokratiekosten von einmalig ca. 53.000 Euro. Auswirkungen auf die Einzelpreise, das Preisniveau und insbesondere das Verbraucherpreisniveau sind nach Ansicht des BMEL nicht zu erwarten. Dazu e

weiter lesen...


29.05.2019

DBV fordert neue Verhandlungsstrategie bei EU-Mercosur-Verhandlungen

Anlässlich der Ankündigung aus der EU-Kommission, die Freihandelsverhandlungen mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) bald zum Abschluss zu bringen, fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied , vom neu gewählten EU-Parlament eine veränderte Verhandlungsstrategie gegenüber den Mercosur-Staaten: "Wir Bauern haben die große Sorge, dass mit einem Mercosur-Abkommen die hohen EU-Standards in Lebensmittelsicherheit, Tierwohl, Umweltschutz und im sozialen Bereich unterlaufen werden. Ein solches Mercosur-Abkommen wäre ein massiver Schlag gegen eine nachhaltige und bäuerlich-unternehmerische Landwirtsch

weiter lesen...


28.05.2019

EU-Agrargelder 2018: 6,6 Milliarden gehen vor allem an Großbetriebe

Von EU-Agrarsubventionen profitieren in Deutschland weiterhin vor allem Großbetriebe statt kleine Höfe: Behörden, öffentliche Institutionen und große Erzeugergemeinschaften haben 2018 die höchsten Gesamtsummen aus EU-Agrarfördertöpfen erhalten, während der Großteil der Direktzahlungen weiterhin vor allem an riesige Landwirtschaftsbetriebe und Konzerne fließt. Das geht aus einer am Donnerstag aktualisierten Datenbank der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervor. Im Zuge der Transparenz-Initiative der EU sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, die Empfänger von Agrarhilfen des Vorjahres zu veröffentlichen. In Deutschland wurden 2018 ins

weiter lesen...


27.05.2019

Europawahl war Klimawahl

„Dieses Ergebnis ist ein Auftrag an alle demokratischen Parteien, Klimaschutz endlich ernsthaft anzupacken“, kommentiert die Klima-Allianz in einer ersten Reaktion das Ergebnis der Europawahlen. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch bewertet die Europawahl als erste Klimawahl. Das Ergebnis zeige, dass die Wählerinnen und Wähler beim Klimaschutz in der EU und in Deutschland aufs Tempo drücken. „Die junge Generation verlangt von EU und Bundesregierung einen neuen Generationenvertrag, der sie vor der Klimakrise schützt“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Die Wahlanalysen zeigen, dass Union und SPD die ju

weiter lesen...


26.05.2019

AbL fordert stärkere Umschichtungen von Direktzahlungen in Deutschland

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert die Bundesregierung und den Bundestag zu stärkeren Umschichtungen von Direktzahlungen zugunsten von zielgerichteten Fördermaßnahmen auf, als es ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorsieht. Das BMEL hat den Referentenentwurf zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes am 17.05.2019 vorgelegt. Darin schlägt es vor, wie in den Jahren 2015 bis 2019 auch im Jahr 2020 weiterhin 4,5 % der EU-Direktzahlungen in Deutschland umzuschichten in Fördermaßnahmen der Bundesländer für eine nachhaltige Landwirtschaft im Rahmen der Förderung der Ländli

weiter lesen...


25.05.2019

"Fridays for Future" mobilisiert Hunderttausende

Dem weltweiten Aufruf zum Protest der „Fridays for Future“-Bewegung sind in Deutschland am letzten Freitag vor der Europawahl über 300.000 Menschen gefolgt, weltweit sollen es an die zwei Millionen gewesen sein. In Brüssel besetzten Klimaaktivisten der Bewegung aus zehn europäischen Ländern den Vorplatz des Europa-Parlaments. Unter dem Motto #Occupy4Climate rief „Fridays for Future“ zur Teilnahme an der Europawahl auf. Das 2019 gewählte EU-Parlament sei das letzte, das dafür sorgen könne, dass das 1,5 Grad Ziel eingehalten wird. „Wenn ihr versagt, lasst ihr die europäische Jugend im Stich. Lasst ihr uns im Stich, wird nicht nur das Klima zerstört, sond

weiter lesen...


25.05.2019

Unternehmen sehen in „Fridays for Future“ einen dringenden Weckruf

Im Vorfeld des globalen Klimastreiks der „Fridays For Future“-Bewegung am 24. Mai haben mehr als 1.000 Unternehmen von der Politik eine ambitioniertere Klima­politik gefordert. Die sich in Anlehnung an den Jugendprotest für mehr Klimaschutz „Entrepreneurs For Future“ nennende Initiative fordert unter anderem klimapolitische Planungssicherheit sowie eine wirksame und ansteigende CO2-Bepreisung. „Inzwischen streiken und demonstrieren weltweit junge Menschen für ambitionierten Klimaschutz, für das Benennen der Klimakrise als echte Krise und für die Rettung unseres Planeten. Die historische Mobilisierungskraft der Bewegung zeigt die Dringlichkeit des Anli

weiter lesen...


24.05.2019

Warnung vor Zulassungswelle bei Gentechnik-Pflanzen bald nach der EU-Wahl

Über 40 Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Umweltschutz, Lobby-Kontrolle, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft warnen in einem gemeinsamen Brief davor, dass die derzeitige EU-Kommission vor dem Herbst noch rund ein Dutzend Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilen könnte, obwohl deren Risikobewertung wissenschaftlich unzureichend ist. Adressiert ist der Brief an den für Gesundheit und Ernährung zuständigen EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis sowie Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die Spitzenkandidaten zur Europawahl Manfred Weber für die Konservativen und Frans Timmermans für die Sozialisten. Die Organisationen fordern hö

weiter lesen...


24.05.2019

BUND verklagt Bundesbehörde wegen unzulässiger Pestizidzulassung

Ende Februar hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 18 Pestizide bis Ende des Jahres für den deutschen Markt zugelassen, obwohl das Umweltbundesamt (UBA) sein Einvernehmen für die Zulassung nicht erteilt hatte. Zu den zugelassenen Mitteln gehört das Insektizid ALFATAC 10 EC mit dem Wirkstoff alpha-Cypermethrin, der als bienengefährlich und schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten, wie Schwebfliegen, Käfer und Wildbienen, eingestuft ist. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte die Behörde Anfang April aufgefordert die Zulassung für das Insektizid zurückzuziehen. Dies hat das BVL nicht get

weiter lesen...


24.05.2019

Klöckner kündigt Verbot eines weiteren Neonikotinoids an

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU), hat angekündigt, dass sie sich auf europäischer Ebene gegen die Wiedergenehmigung und damit für ein Verbot des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Thiacloprid – einem Neonikotinoid – einsetzen wird. "Der Wirkstoff Thiacloprid gilt nach neuesten wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen als gesundheitlich bedenklich und schädlich für den Naturhaushalt, unter anderem auch für Bestäuber. Risikobewertungen der zuständigen Behörden verdeutlichen das. Meine Haltung war hier immer klar: Solche Wirkstoffe müssen vom Markt. Auf europäischer Ebene werde ich mich daher mit Nachdr

weiter lesen...


Sie sehen Artikel 1701 bis 1720 von 2499

Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

30.10.2020

Ein riesiger Glückwunsch und ein großer Dank an euch, ihr ha